Formel 1

Formel 1 2019: Force India jetzt endgültig mit neuem Namen

Force India ist Geschichte. Mangels Alternativen startet der Rennstall in die Formel-1-Saison 2019 als Racing Point. Kein Comeback von Brabham und Co.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Force India wird Racing Point. In der Formel-1-Saison 2019 ist die Änderung nun endgültig. Während uns in der abgelaufenen Saison noch viele Leser dafür kritisierten, dass Motorsport-Magazin.com weiterhin von Force India schrieb, gibt es nun kein Zurück mehr: Force India verschwindet komplett aus dem offiziellen Teamnamen, der nun Racing Point F1 Team lautet.

Lange war spekuliert worden, lange wurde nach einem besseren Namen gesucht. Am Ende bliebt es dann doch bei der Interimslösung Racing Point. Neu-Teamchef Otmar Szafnauer hatte öffentlich bekundet, nach einem neuen Namen Ausschau zu halten. Auf Biegen und Brechen sollte das Team aber nicht umbenannt werden, nur wenn sich eine gute Alternative auftut.

Glaubt man den Gerüchten, war der Rennstall, der Mitte der Saison 2018 von einem von Lawrence Stroll angeführten Konsortium gerettet und übernommen wurde, an den Namensrechten von Lola und Brabham interessiert. Allerdings scheiterten beide Versuche, legendäre Namen der Formel-1-Geschichte zu reaktivieren.

Force India vs. Racing Point: Neues F1-Team oder nicht?

Auch wenn die Namensfrage nun geklärt ist, hinter den Kulissen gibt es weiter Ärger um den neuen alten Rennstall. Noch immer wird um Millionen des kommerziellen Rechteinhabers gestritten. Dem Team wurden zwar alle bis zur Sommerpause 2018 eingefahrenen WM-Punkte gestrichen, was deutliche Einbußen bei den Preisgeldern zur Folge hatte, allerdings erhält das Team weiterhin Startgeld.

Genau dieser Punkt stößt anderen Teams, allen voran Haas, auf. Denn die US-Amerikaner fühlen sich benachteiligt. Einem neuen Rennstall steht das Startgeld nämlich eigentlich nicht zu. Haas selbst musste zwei Jahre warten, bis man an der Ausschüttung teilhaben durfte. Streng genommen handelt es sich bei Racing Point um einen neuen Rennstall.

Racing Point F1 Team im Umbruch

Während die politischen Streitigkeiten weitergehen, arbeitet Lawrence Stroll im Hintergrund mit Hochdruck an seinem neuen Spielzeug. Neben Sohn Lance Stroll, der das zweite Cockpit neben Sergio Perez erhielt, gibt es noch mehr neues Personal in Silverstone. Mit frischem Kapital wird der Rennstall wieder auf Vordermann gebracht. Auch eine neue Team-Behausung soll entstehen.

Am Mittwoch, den 13. Februar präsentiert Racing Point das neue Team bei einem Launch-Event im kanadischen Toronto. Das neue Auto wird es dabei noch nicht zu sehen geben, dafür zeigt Racing Point die neue Lackierung samt neuen Sponsoren.


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