Formel 1

Stoffel Vandoorne: 2019 neben Formel E im Mercedes-Simulator

Stoffel Vandoorne hält einen Fuß in der Tür zur Formel 1. Wie der Belgier in Abu Dhabi berichtet, wird er 2019 neben Formel E im Mercedes-Simulator fahren.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Stoffel Vandoorne zählt in Abu Dhabi zu einer Reihe von Fahrern, für die es beim Formel-1-Saisonfinale Abschiednehmen heißt. Nach zwei Jahren McLaren ist für den Belgier Schluss in Woking. Das Wüstenrennen ist Vandoornes vorerst letztes in der Königsklasse, fast unmittelbar im Anschluss reist er gleich weiter zum Saisonstart mit seinem neuen Team in der Formel E, HWA.

Doch wie der Belgier vor dem Wochenende in Abu Dhabi berichtet, hält er 2019 auch einen Fuß in der Tür zur Formel 1. "Ich werde die Simulatorarbeit im F1-Team für sie machen, mit Mercedes", verrät Vandoorne. "Der spannende Aspekt für mich ist daran, dass ich weiter in der F1-Welt involviert bin, und auch noch mit den Weltmeistern", erklärt Vandoorne.

"Ich bin sicher, dass ich ihnen einige frische Ideen liefern kann, aber auch für mich ist es gut, dort ein paar Unterschiede zu sehen, denn ich habe in der F1 ja nur mit McLaren gearbeitet. Deshalb ist ein neues Umfeld auch für mich aufregend", so Vandoorne.

Vonseiten Mercedes ist die Kooperation offiziell bis dato allerdings nicht bestätigt worden. Der enge Kontakt zum Belgier ist dagegen mehr als bekannt. So fädelte Mercedes-Teamchef Toto Wolff Vandoornes Wechsel zu HWA in die Formel E mit ein.

Zu Überschneidungen im Rennkalender würde es allerdings kommen: Die zweite Hälfte der Formel-E-Saison 18/19 überschneidet sich mit der ersten der Formel 1. Allerdings könnte Mercedes mühelos die Simulatoraufgaben in dieser Phase an Junior Esteban Ocon weitergeben, der für 2019 ohne Stammcockpit in der Formel 1 dasteht.

Die Motivation Stoffel Vandoornes ist dafür umso offensichtlicher: Einer Rückkehr in die Formel 1 würde sich der Belgier alles andere als verweigern. "Es ist auf jeden Fall gut, in dieser Welt involviert zu bleiben, denn du weißt nie, was die Zukunft bringt …", deutet Vandoorne vielsagend an.

"Diese Arbeit für sie zu machen, ist gut, sie werden dann genau wissen, wozu ich in der Lage bin. Und wir wissen ja nicht, wie sich der Fahrermarkt in Zukunft entwickelt. Dieses Jahr war es ja schon verrückt! Es ist auf jeden Fall gut, für alles, was sich vielleicht ergibt, vorbereitet zu sein."


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