Formel 1

Formel 1 Silverstone 2018: Wetter-Wunder in Großbritannien

Der Großbritannien GP ruft. Und damit eine garantierte Wetter-Lotterie? Die F1-Geschichte belegt: Regen, Sonne - In Silverstone kann immer alles passieren.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Die Formel 1 steht kurz vor der Saisonhalbzeit. Mit dem Großbritannien GP in Silverstone steht am kommenden Wochenende der zehnte Lauf der F1-Saison 2018 auf dem Programm. Es ist das große Finale des Triple-Headers nach Frankreich und Österreich. Bange wird den Teams dabei vor allem aus einem Grund: Welchen Schabernack treibt das Wetter beim Rennen in England dieses Jahr?

"Das berüchtigte britische Wetter kann uns strahlenden Sonnenschein oder starke Regenschauer bescheren, so dass die Teams auf alles vorbereitet sein müssen", erinnert Pirellis F1-Chef Mario Isola an die berüchtigte Unberechenbarkeit in Silverstone. "Das Wetter beim britischen Grand Prix ist immer interessant. Es kann ziemlich windig sein, was die Highspeed-Kurven aufregend macht. Außerdem kann es heiß oder nass oder kalt sein - alles an ein und demselben Tag", ergänzt Renaults Technikdirektor Nick Chester.

Wetter: Silverstone und Regen …

Vor allem bedeutet das Silverstone jedoch: Regen, Regen, Regen. Stolze 13 der 25 letzten Formel-1-Sessions beim Großbritannien GP gingen im Nassen über die Bühne. Eine feuchte Strecke ist demnach also wahrscheinlicher als eine trockene. Mit ziemlich genau 20 Grad Celsius Schnitt-Temperatur war es in den vergangenen fünf Jahren in Silverstone zudem eher - erwartet - kühl.

Doch 2018 soll all das anders sein. Laut aktueller Wetterprognose lässt sich sogar von einer regelrechten Hitzeschlacht in Großbritannien sprechen – und das auch noch konstant. Hier die Vorhersage für alle vier F1-Tage auf der Insel.

Formel 1 in Silverstone 2018 mit Hitzeschlacht

Donnerstag: Schon am Medientag begrüßte Silverstone die Formel 1 mit ungewohntem Wetter. Nahezu 30 Grad wurden erreicht. Der typische Regen? Nicht im Ansatz.

Freitag: Zwei, drei Grad kühler als am Donnerstag, aber noch immer bei für Silverstone fast schon absurden Temperaturen gingen auch die beiden ersten Trainings über die Bühne. Wieder betrug die Regenwahrscheinlichkeit in der Spitze magere vier Prozent. Nicht die Spur eines Tropfens war zu sichten. Die Asphalttemperaturen erreichten völlig irre 53 Grad Celsius Spitze.

Samstag: Zum dritten Training und Qualifying wurde es wieder marginal wärmer. Noch dazu klarte der schon an den Vortagen kaum bewölkte Himmel noch weiter auf. Regen? Fehlanzeige. Fast 30 Grad Luft-, weit mehr als 50 auf dem Asphalt.

Formel 1 2018: Brennpunkte vor dem Großbritannien GP: (06:58 Min.)

Sonntag: Für das Rennen am Sonntag gilt derselbe Wetterbericht wie für Training und Qualifying. Hitze ohne Ende, kein Regen. Für britische Verhältnisse ist damit die wohl langweiligste Prognose der F1-Geschichte perfekt.


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