Formel 1

Formel 1 Bahrain: McLaren riskiert bei Reifenwahl

Pirelli hat die Reifenwahl von Fahrern und Teams für das Formel-1-Rennen in Bahrain bekanntgegeben. McLaren nimmt neun Sätze Supersoft.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Eine Woche vor dem Großen Preis von Bahrain hat Formel-1-Ausrüster Pirelli die Reifenwahl für das Rennen in Sakhir bekanntgegeben. Die Nominierung der drei Mischungen Medium, Soft und Supersoft stand dabei schon länger fest. Nun ist auch klar, wie sich Fahrer und Teams entschieden haben.

Einmal mehr geht McLaren bei der Wahl am aggressivsten zu Werke. Von insgesamt 13 Reifensätzen wählen Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne neun Sätze Supersoft. Das restliche Kontingent bei McLaren besteht aus drei Sätzen Soft und nur einem Satz Medium.

Aber auch bei den anderen Teams ist das Supersoft-Rot die dominierende Farbe. Mercedes, Ferrari und Red Bull haben jeweils sieben Sätze Supersoft für ihre Piloten geordert. Red Bull und Ferrari setzen dann jeweils auf zwei Sätze Medium und vier Sätze Soft.

Mercedes hat sich entschieden, die Freitags-Strategien zwischen den Piloten wieder zu splitten. Lewis Hamilton erhält zwei Sätze Medium und vier Sätze Soft, Teamkollege Valtteri Bottas hingegen erhält nur einen Satz Medium, dafür fünf Sätze Soft. Die Silberpfeile fahren am Freitag ihre Longruns normalerweise auf unterschiedlichen Mischungen. Beide Piloten fahren einen Run auf der weichsten Mischung, beim zweiten Longrun wird durchgemischt.

Formel-1-Reifen 2018: Eine Stufe weicher, aber nicht weich genug

Überraschend kommt es nicht, dass sich alle Formel-1-Teams in Bahrain auf den Supersoft stürzen. Eigentlich wollte Pirelli für die Saison 2018 weichere Reifen liefern und damit Zweistopp-Rennen provozieren. Beim Saisonauftakt in Australien fuhren allerdings alle Piloten locker mit einem Stopp durch.

Die Anforderungen in Bahrain sind allerdings etwas anders: Hier sind vor allem die Hinterreifen gefordert, Traktion aus den langsamen Ecken ist der Schlüsselfaktor. Weil das Rennen seit wenigen Jahren unter Flutlicht stattfindet, sind die Temperaturen zumindest in Qualifying und Rennen keine großen Probleme mehr.


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