Auch der fünfte Testtag in Barcelona bringt für Ferrari keine weitere Bestzeit hervor. Doch das hat seinen Grund, wie Kimi Räikkönen erklärt: "Wir werden in ein paar Wochen sehen wo wir stehen." Beim Test selbst arbeitet jedes Team nur sein Programm ab, daher sei es schwierig Vergleiche zu ziehen.

Der Ferrari hat noch leichte Probleme bei schwierigen Bedingungen -, Foto: Sutton
Der Ferrari hat noch leichte Probleme bei schwierigen Bedingungen -, Foto: Sutton

Eine Vorhersage will der Finne nicht geben. "Ich werde nicht raten wo wir sein werden. In ein paar Wochen beim ersten Rennen werden wir sehen, wo wir stehen", so Räikkönen, der mit dem Tag nicht zufrieden ist. Kleinere Probleme sorgten dafür, dass der Weltmeister von 2007 nach acht Stunden nur 80 Runden absolviert hatte.

"Ich denke wir haben auf jeden Fall etwas gelernt", zieht er ein positives Resümee. Für den Boliden gibt es ein besonderes Lob vom Finnen: "Im Vergleich zum letzten Jahr hat das Auto einen guten Schritt gemacht." Das Fahrverhalten gefällt dem Ferrari-Piloten, doch er betont gleichzeitig, dass noch Arbeit zu tun ist. "Man will immer mehr Leistung und mehr Grip", fügt er hinzu.

Zu wenig Testzeit

Als erfahrener Pilot weiß Räikkönen schon vor seinem letzten Testtag, dass die Testzeit auch in diesem Jahr wieder zu knapp ist: "Wir hätten gerne mehr Zeit, aber das geht allen Teams so." Wichtiger sei, alles richtig gemacht zu haben und gut vorbereitet zu sein. "Insgesamt habe ich ein gutes Gefühl. Ich hoffe, dass wir am letzten Tag alles gelernte zusammenbringen können und damit zufrieden sind", sagte der 34-Jährige.