Formel 1

Robert Doornbos: Volle Konzentration auf die F1

Der Niederländer Robert Doornbos hat sich absichtlich gegen ein GP2-Cockpit bei Arden und zugunsten seiner Chancen auf ein F1-Cockpit entschieden.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Nach drei Einsätzen als Freitagstester des Jordan Teams hat sich der Niederländer Robert Doornbos ein klares Ziel für die Saison 2005 gesetzt: Er möchte Rennen bestreiten und zwar in der Formel 1!

"Ich habe allen gezeigt welche Leistungen ohne Testfahrten möglich sind und die beste Leistung zeigte ich in Brasilien, wo ich wirklich begann das Limit des Autos auszutesten", verriet Doornbos im vergangenen Jahr im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Allerdings möchte ich Rennen bestreiten, da ich es bereits jetzt vermisst habe. Das Ziel ist es im nächsten Jahr in der F1 Rennen zu fahren!"

Die beste Möglichkeit bietet sich dem Niederländer hierzu bei seinem Jordan Team, welches sich von seinen Trainings- und Testleistungen hoch erfreut zeigte. Nachdem das Arden Team, für welchen Doornbos 2004 in der F3000 unterwegs war und für die er dort auch ein Rennen gewann, am Donnerstag Heikki Kovalainen und Nicolas Lapierre als Fahrerduo für die neue GP2-Serie bestätigt hat, scheinen die Chancen von Doornbos auf ein F1-Cockpit gestiegen zu sein.

"Die Entscheidung keinen Rennvertrag bei Arden International in der GP2 zu unterzeichnen wurde in voller Übereinkunft mit Christian Horner getroffen, da Robert sich zu 100% auf ein F1-Cockpit bei Jordan konzentrieren möchte", erklärte ein Sprecher des Niederländers auf Anfrage von motorsport-magazin.com

"Ich wünsche Arden International viel Glück für 2005. Hoffentlich können sie in diesem Jahr die gleichen Ergebnisse wie im letzten Jahr einfahren", verabschiedete sich Robert von seinem Team. "Mein Dank gilt besonders Christian Horner, der mir in der F3000 meinen großen internationalen Durchbruch ermöglichte und der mich schon immer sehr unterstützt hat. Da ich mich zu 100% darauf konzentriere ein F1-Stammcockpit zu erhalten, hoffe ich, dass Christian und ich uns im nächsten Jahr öfter im F1-Paddock treffen."

Roberts Jordan-Zukunft hängt unterdessen von den angeblichen Verhandlungen des irischen Teambosses Eddie Jordan mit möglichen chinesischen Investoren ab, welche angeblich wieder einmal kurz vor einem Abschluss stehen sollen. Ob Doornbos bei den anstehenden Jordan-Testfahrten im Februar zum Einsatz kommen wird, ist ebenfalls noch ungewiss. "Momentan hat Jordan noch nicht entschieden wer im Februar für das Team testen wird."


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