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Formel 1

Williams: Noch mehr Tests für Heidfeld & Pizzonia

Bevor morgen die neue Lackierung des Williams Teams enthüllt wird, erklärte Frank Williams, dass man Heidfeld und Pizzonia noch weitere Tests zugesteht.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Preisfrage: Was haben Jordan, Minardi und BMW-Williams gemeinsam? Die Antwort: Alle drei Teams haben mindestens noch ein freies Cockpit für die anstehende Formel 1 Saison 2004.

Im Fall der Weiß-Blauen bedeutet dies, dass noch immer unklar ist, ob Antonio Pizzonia oder Nick Heidfeld das zweite Stammcockpit an der Seite von Mark Webber erhält.

Eigentlich war zu diesem Zweck ein so genannter Shoot-Out im südspanischen Jerez angesetzt worden, doch selbst nach den beiden Testtagen in Südspanien sind sich die Mannen rund um Sir Frank Williams nicht sicher, ob sie ihrem langjährigen Testfahrer und letztjährigen Ralf Schumacher Ersatz oder dem schnellen Deutschen den Vorzug geben sollen.

"Es war nicht genug um eine Wahl treffen zu können", erklärte Williams im Rahmen der Bekanntgabe des Deals mit der Royal Bank of Scotland. "Antonio Pizzonias Long Runs waren schnell und sehr konstant und wir möchten beide fair beurteilen."

Deswegen sollen die zwei Cockpit-Anwärter auch im Januar noch bei einigen Testfahrten zum Einsatz kommen, bevor in den Tagen vor dem Car Launch am 31. Januar in Valencia eine endgültige Entscheidung gefällt wird.

"Wir hatten das Glück, dass wir Antonio im letzten Jahr aufgrund unglücklicher Umstände testen konnten und er machte bei jedem Rennen einen besseren Job. Nicks Ankunft war hingegen unerwartet, weil wir uns mit Anotnio für 2005 bereits sicher fühlten. Allerdings dachten wir dann, dass wir uns auch andere Fahrer ansehen sollten, falls einer davon schneller sein sollte."

Und das war Heidfeld bei den Jerez-Tests. "Derzeit möchten wir dem Team und den beiden Fahrern gegenüber fair sein und geben beiden noch einmal eine Chance zu zeigen was sie für das Team leisten können. Es wird zwei oder drei Tests geben und vor dem Launch in Valencia möchten wir die Entscheidung gefällt haben." Für Nick und Antonio heißt es also weiter zittern...


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