Immer wieder wird über das DRS von Mercedes und dessen so bezeichneten F-Kanal diskutiert. Dabei macht auch ein angeblicher Protest die Runde im Fahrerlager. Ross Brawn sieht die Situation gelassen.

"Ich verstehe, dass einige Leute frustriert sind, weil sie nicht daran gedacht haben oder denken, es sei nicht korrekt, aber jetzt wäre ein Protest sehr enttäuschend, denn es hat sich nichts seit Melbourne geändert", erklärt er. "Ich habe schon viel an Rennautos gesehen, was ich angezweifelt habe, so ist unser Geschäft nun mal. Wenn man aber protestiert, dann am Donnerstag, um den Stewards die Zeit zu lassen, das Problem zu lösen. Man macht es nicht nach dem Qualifying und macht damit für die Fans das Rennen kaputt."

Den Vorwurf, mit dem System ein Gentlemens Agreement gebrochen zu haben, weist Brawn entschieden zurück. "Mir sind keine Gentlemens Agreements bekannt und ich habe sicherlich keines gebrochen, das ich nicht einmal kenne."