Formel 1

Keine Zeit für Qualifyingsimulation - Red Bull musste Testprogramm ändern

Durch die nassen Verhältnisse am Sonntagmorgen konnte Mark Webber keine Qualifyingrunden abspulen. Dennoch war das Team zufrieden mit dem Tag.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Nach zwei Bestzeiten von Sebastian Vettel setzte sich am Sonntag Mark Webber hinter das Steuer des RB7. Der Australier markierte die viertschnellste Zeit und war knapp zwei Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Nico Rosberg. Auf dem Plan standen wie zuvor bei Vettel sowohl Qualifying- als auch Rennsimulationen, allerdings machte die nasse Strecke am Sonntagmorgen Red Bull einen Strich durch die Rechnung.

Das Team konnte nicht wie geplant das Programm abspulen. "Durch die nassen Verhältnisse am Morgen konnten wir keine Qualifyingsimulation abspulen, aber zumindest konnte Mark einige Kilometer mit den Intermediates fahren. Das war ganz nützlich, denn er hatte bis dato noch nicht die Gelegenheit dazu", erzählte Renningenieur Ian Morgan. Am Nachmittag konzentrierte sich Red Bull auf die Longruns.

Es lief heute alles glatt. Wir spulten fast 140 Runden ab und darüber kann man sich nicht beklagen
Mark Webber

"Ich bin froh sagen zu können, dass alles problemlos verlief. Es ist schade, dass Mark keine Qualifyingrunden fahren konnte, aber dennoch war es ein produktiver Tag", erklärte Morgan. Auch Mark Webber zog eine zufriedene Bilanz. "Es lief heute alles glatt. Wir spulten fast 140 Runden ab und darüber kann man sich nicht beklagen", resümierte Webber.

Die gesammelten Daten werden in die Fabrik nach Brackley geschickt. "Wir haben sehr viel über das Auto gelernt und wie man das Maximum herausholt. Wir hatten wegen dem Regen ein vollgepacktes Programm am Nachmittag, aber das Auto lief unter den Bedingungen wirklich gut - es war ein guter Tag", erzählte der Australier.


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