Formel 1

Ein ganzes Stück weitergebracht - Ricciardo: Wechselhaftes Wetter ein Vorteil

Durch die wechselhaften Verhältnisse in Barcelona haben die Teams ein besseres Gefühl für die Pirelli-Reifen bekommen. Das glaubt zumindest Daniel Ricciardo.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Erneut bekamen die Teams am Morgen eine nasse Strecke in Barcelona vorgesetzt. Laut Daniel Ricciardo hätte den Teams nichts Besseres passieren können als unter diesen wechselhaften Bedingungen zu testen. Der Toro Rosso-Testfahrer spulte seine Runden hauptsächlich im Nassen ab, konnte gegen Ende der ersten Session aber auch auf Slicks raus. "Heute Morgen hat uns ein ganzes Stück weiter gebracht, was die Reifen angeht", verriet der Australier Autosport.

Ich denke, es war ein produktiver Tag
Daniel Ricciardo

"Wir sind auf Regenreifen, Intermediates und Slicks gefahren und ich denke, die Daten haben bestätigt, was das Team am ersten Tag entdeckt hatte. Sie waren mit den Ergebnissen zufrieden. Ich denke, es war ein produktiver Tag", fuhr er fort. Ricciardo war einer der ersten Fahrer, die gegen Mittag auf Slicks wechselten. "Ich war positiv überrascht, denn die Strecke war nicht so tückisch wie erwartet", erzählte der Australier, der auf Slicks für einen Moment die Bestzeit holte.

Zu viele, unbekannte Variablen

"Nach zwei Runden fuhr ich respektable Zeiten im Vergleich zu den Intermediates. Wir blieben länger draußen als geplant, doch die Reifen sahen gut aus", verriet der Toro Rosso-Testfahrer. Ricciardo ist froh, dass er noch die Slicks testen konnte. "Ich habe verschiedene Mischungen ausprobiert. Am Morgen hat es ausgesehen als würde es ein unproduktiver Tag werden, aber ich und das Team haben etwas daraus gemacht", sagte Ricciardo.

Eine Vorhersage für den Saisonauftakt wollte der Australier allerdings nicht machen. "Es gibt beim Testen zu viele, unbekannte Variablen, aber die Stimmung im Team ist positiv. Ich denke, dass wir zu 2010 einen Schritt nach vorne gemacht haben und ich hoffe, dass für die Jungs ein Podium dieses Jahr drin ist", so der Australier gegenüber der BBC.


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