Nico Rosberg hatte vor dem Wochenende in Belgien keine besonders großen Hoffnungen. Doch etwas mehr hätte er sich schon erwartet. Nach einem Getriebewechsel zwischen dem 3. Training und dem Qualifying stand endgültig fest: Spätestens die Strafversetzung um 5 Plätze würde ihn weit zurückwerfen.

Also entschied er sich dazu, zu pokern - und setzte auf ein Regensetup. "Es war bislang kein ideales Wochenende und angesichts der Strafe entschieden wir uns dazu, mehr auf ein Regensetup zu setzen, da dies morgen im Rennen unsere einzige Chance sein könnte", erklärte Rosberg.

Sein größtes Problem war, dass es seinem Silberpfeil an Grip mangelte. Zudem kam er auf seiner schnellsten Runde im Q2 in Verkehr. "Vor mir blieb ein Fahrer auf seiner In-Lap für die zweite Hälfte der Runde vor mir", klagte Rosberg. "Jetzt müssen wir sehen, ob es morgen regnet, dann haben wir wenigstens das richtige Setup."