Der Lausitzring gehört mittlerweile schon zum Inventar des DTM-Rennkalenders. Die deutsche Traditionsrennserie war im Jahr 2000 eine der ersten Rennveranstaltungen auf der frisch eröffneten Strecke im ehemaligen Ostdeutschland, seither gastiert die DTM jedes Jahr in der Lausitz. Er ist das einzige High-Speed-Trioval nach US-amerikanischem Vorbild auf dem europäischen Festland.
Der permanente Kurs wurde im ehemaligen Braunkohleabbaugebiet zwischen Berlin und Dresden erbaut und im Jahr 2000 eröffnet. Sie war der Ersatz für die Berliner AVUS (Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße).
Eine riesige Haupttribüne ragt 34,65 Meter in den Himmel und erlaubt den Fans einen Blick über das komplette Trioval inklusive dem Infield.
Das Layout des Lausitzrings
Die DTM fährt in Klettwitz die 3,442 Kilometer lange Streckenvariante des Lausitzrings. Die Rennstrecke hat insgesamt 12 Kurven, davon sind 5 Rechts- und 7 Linkskurven. Die längste Gerade beträgt 648 Meter, gefahren wird gegen den Uhrzeigersinn.
Die Strecke hat drei überhöhte Kurven mit einer Neigung von maximal 10 Prozent. Neben den High-Speed-Passagen auf dem Trioval haben die DTM-Boliden allerdings auch das Infield zu bewältigen.
