+++DTM ändert Zeitplan: Heute drei Trainings auf dem Red Bull Ring+++

Lamborghini erwartungsgemäß schlecht

Mirko Bortolotti rührt unterdessen im Kies herum. Mit der rechten Seite seines Lamborghini ritt er zu weit nach draußen und räubert durch die kleinen Steinchen. Seine Rundenzeit wäre aber so oder so nicht von guten Eltern gewesen. Wie schon im Vorfeld befürchtet wurde, performte der Lamborghini Temerario GT3 nicht stark, der beste Lamboghini-Fahrer im FP2 ist Luca Engstler auf Platz 14. Bortolotti reiht sich auf P19 ein, zwischen seinem Rookie-Teamkollegen Marco Mapelli und seinem Grasser-Teamkollegen Maximilian Paul.

ENDE: Lokalmatador Auer setzt knappe Bestzeit in kurzem Quali-Training

Jubel auf dem österreichischen Red Bull Ring! Lucas Auer "gewinnt" das kurze Training. Mit einer Bestzeit von 1:28.204 Minuten ist er der Schnellste in der Qualifying-Simulation. Hinter ihm reiht sich Jules Gounon ein, nur 0,004 Sekunden trennen ihn vom Österreicher. Maro Engel auf P3 vollendet das Mercedes-Triple. Ben Dörr, der bisher alle Bestzeiten in Spielberg aufstellte, reiht sich auf P4 ein. Finn Wiebelhaus ist mit Platz sieben bester Rookie.

Ford-Rookie beeindruckt bei erster Session

Beeindruckend schlägt sich bisher der Rookie Finn Wiebelhaus im Ford Mustang von HRT. Der erst 20-Jährige kämpft mit den erfahrenen Piloten um die Bestzeit und hält sich derzeit in den Top-5. Immer wieder legt er violette Sektorzeiten hin. Sein Teamkollege Arjun Maini ist ihm nicht viel hinterher.

Die ersten Rundenzeiten in Spielberg

Nach 10 Minuten Standzeit kommen die Fahrer jetzt aus der Box und fahren die ersten gezeiteten Runden. Die Bestzeiten purzeln nur so, gerade sind Lokalmatador Lucas Auer und Wahl-Österreicher Mirko Bortolotti unter den Schnellsten. Der Mercedes-Pilot setzte sich zuerst an die Spitze, aber Maro Engel legt mit einer mächtigen Runde nach und platziert sich mit zwei violetten Sektoren, also die schnellste Zeit im ganzen Feld, vorne hin.

Format hat sich nicht geändert: So läuft die Quali-Simulation ab

Aktuell sind alle Autos in den Boxen, noch keine gezeiteten Runden. Das kennen wir aus den letzten Jahren: Die Piloten fahren eine Runde und heizen dabei ihre Bremsen auf. Die Hitze wird an die Felgen weitergegeben, was effektiv zu einem Aufwärmprozess der Reifen führt. "Heat-Soak" nennt sich dieser bekannte Ablauf, den wir an fast jedem Rennwochenende erleben. Daran hat sich also auch mit den neuen Pirellis, die sich ja etwas schneller aufwärmen sollen, nix geändert.

GRÜN: DTM startet in Quali-Test

Start für den spontanen Reifentest der DTM. Für die nächsten 20 Minuten werden die 21 Boliden schnelle Runden absolvieren und uns einen ersten Vorgeschmack auf das morgige Qualifying geben. Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen und versuchen noch immer, unser Herz nach der plötzlichen Zeitplanänderung zu beruhigen. Wer ist der Schnellste unter den Augen des Bullen und startet am besten in die neue Saison? Wie werden es gleich wissen.

DTM in Spielberg: Qualifying-Simulationen um 12:15 Uhr

Die nächste Session steht damit um 12:15 Uhr an. Sie wird 20 Minuten dauern und das DTM-Feld hat die Chance, sich mit den neuen Pirellis vertraut zu machen. Die speziell für die DTM kreierte Slick-Mischung war schon bei den Testfahrten in Spielberg ein großes Thema. Lucas Auer ist überzeugt, dass das die größte Herausforderung für die kommende Saison sein wird. Mehr dazu hier:

Das Ergebnis des 1. Trainings in Österreich

Beim ersten Vorgeschmack markierte Ben Dörr die Bestzeit. In seinem McLaren 720S GT3 Evo brauchte er nur 1:28,567 Minuten, um eine Runde um den 4,326 Kilometer langen Alpenkurs zu fahren. Damit bestätigte er den ersten Eindruck, der sich bereits bei den Testfahrten ankündigte. Schon dort war er der Schnellste im Feld. Lokalmatador Lucas Auer ist fast genau zwei Zehntel hinter Dörrs Zeit auf Platz 2. Die Top-3 vervollständigte Jules Gounon im Winward-Mercedes. Im Gegensatz zu Auer und Dörr fuhr er aber ganze 15 Runden. Das ganze Ergebnis gibt es hier im Überblick:

Darum gibt es heute drei DTM-Trainings

Der Grund für diese spontane Entscheidung ist, dass die DTM heute um 12:15 Uhr eine Qualifying-Simulation abhält. Bei den Testfahrten letzte Woche Dienstag fiel genau diese Session wortwörtlich ins Wasser. Es regnete in Spielberg und der Qualifying-Test musste abgesagt werden. Jetzt holt die DTM diese Session nach. Das ist in der Hinsicht wichtig, weil es dieses Jahr neue Reifen gibt und die Fahrer sich erst an die Eigenheiten gewöhnen müssen. Alle Details haben wir für euch im oben verlinkten Artikel zusammengefasst.

DTM hält spontan erstes Training ohne Übertragung ab

Tatsächlich werden die GT3-Boliden um 12:15 Uhr nicht zum ersten Mal am heutigen Tag auf der Strecke sein. Um 10:25 Uhr rückten die Teams bereits aus der Garage, zur Überraschung der versammelten Journalisten und Fans. Das erste Training war eigentlich für 11:30 Uhr angesetzt. Es gab nur ein Livetiming, keine Live-Übertragung. Das Training ging auch nur bis 11:00 Uhr, also nur 35 Minuten. Normalerweise dauert das die erste Session am Freitag 55 Minuten.

DTM-Auftakt im kostenlosen Livestream

Was? Unser Liveticker ist nicht genug?! Schande über euch... Spaß beiseite. Auf Motorsport-Magazin.com könnt ihr das ganze Wochenende auf dem Red Bull Ring im kostenlosen Livestream verfolgen. Es ist auch möglich, den Liveticker und den Livestream gemeinsam zu verfolgen, just saying.

DTM-Saisonstart in Spielberg

Hallo und herzlich Willkommen zum Start der DTM-Saison 2026! Nach sechs Monaten Pause geht die deutsche Traditionsrennserie heute in ihren ersten Lauf des Jahres - und das gleich mit einer Premiere. Der Saisonauftakt wird nicht in Deutschland, sondern in Österreich ausgetragen. Auf dem Red Bull Ring im steirischen Spielberg trainieren die 21 Piloten heute in zwei Sessions. Motorsport-Magazin.com ist dieses Wochenende live vor Ort und begleitet alle Sessions im Liveticker!