Beim Porsche-Team Manthey hat ein erfolgreiches Kapitel sein Ende gefunden: Kai Störling verlässt den Rennstall aus Meuspath nach rund siebeneinhalb Jahren und dem DTM-Titelgewinn 2023 als Renningenieur von Thomas Preining. Beim zurückliegenden Rennwochenende in Zandvoort arbeiteten Störling und der Porsche-Werksfahrer aus Österreich ein letztes Mal zusammen.

Jetzt ist auch öffentlich bekannt, wohin es Störling zieht: Der 31-Jährige heuert beim Autoveredlungs-Unternehmen SSR Performance aus München an und wird ab dem 01. Juni 2026 das operative Tagesgeschäft leiten.

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Neuer Renningenieur für Thomas Preining

Wer Preining ab dem kommenden DTM-Wochenende auf dem Lausitzring und bis zum Rest der Saison als neuer Renningenieur begleiten wird, ist offiziell noch nicht bekannt. Motorsport-Magazin.com weiß aber: Manthey war seit Längerem auf Störlings Abschied vorbereitet und hat eine interne Lösung gefunden.

Für Störling geht es unterdessen erst einmal abseits der Rennstrecken dieser Welt weiter. Der studierte Maschinenbauer galt in der Motorsport-Szene zwar als hochgeschätzter Ingenieur und seit 2023 als enger Vertrauter von Preining, soll sich aber für einen Tapetenwechsel entschieden haben, um nach gut zehn Jahren im Rennsport mehr Zeit für Privates haben zu können.

Thomas Preining und Kai Störling
Thomas Preining und sein mehrjähriger Renningenieur Kai Störling, Foto: IMAGO/Gruppe C Photography

Manthey-Ingenieur heuert bei Ex-DTM-Meisterteam an

Da kam der Job bei SSR Performance am Standort Freimann offenbar gerade recht. Unternehmensbesitzer Stefan Schlund und Störling kennen sich bereits aus der Vergangenheit: Als SSR Performance 2022 mit Porsche in die DTM einstieg, war Störling als Renningenieur von Porsche-Werksfahrer Laurens Vanthoor tätig. Damals und zuvor im ADAC GT Masters unterstützte Manthey die SSR-Mannschaft mit seinem Motorsport-Know-how.

SSR Performance gewann 2024 mit Mirko Bortolotti die DTM-Meisterschaft und bescherte Lamborghini den ersten Titelgewinn in der deutschen Traditionsserie, zog sich nach dem Saisonende aber aus dem professionellen Motorsport zurück. Der Fokus des Unternehmens liegt inzwischen auf der Veredelung hochpreisiger Sportwagen, in Zukunft will SSR auch als Entwicklungsdienstleister auftreten.

"Wir bieten unseren Kunden Dienstleistungen für Fahrzeugentwicklung jeglicher Art an", wird Schlund in einer Pressemitteilung zitiert. "Ob Software oder Hardware, von Antriebsapplikationen bis zur Auslegung von Dämpfer und Achskinematik - Kai Störling wird uns mit seinem Fachwissen dabei unterstützen."

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