+++Das ganze Rennen im Bericht!+++

Servus und Tschüss vom Red Bull Ring

Das war also das erste DTM-Wochenende 2026. Was für ein Start. Es wird eine spannende Saison, das können wir jetzt schon sagen, mit interessanten Geschichten. Schwacher Lambo, starke Rookies und ein erstmals Mercedes-interner Kampf um die Tabellenspitze. Wir fangen jetzt noch die letzten Stimmen im Fahrerlager ein, ihr dürft euch dann in den nächsten Tagen über die News dazu freuen. Ausschau halten ist angesagt. Wenn ihr nichts verpassen möchtet, könnt ihr unserem WhatsApp-Kanal folgen, die Anleitung dafür verlinken wir unten. Danke, dass ihr bei unserem ersten DTM-Liveticker dabei wart, schreibt uns gerne in die Kommentare, ob es euch gefallen hat. Uns hat es mega Spaß gemacht. Mit der DTM geht es in einem Monat in Zandvoort weiter. Bis dahin wartet mit dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring eines der größten Renn-Events des Jahres auf uns. Wir werden das im Voraus und im Liveticker covern, Robert wird auch vor Ort sein. Wir freuen uns, ihr freut euch. Wir verabschieden uns jetzt. Bis zum nächsten Mal!

Bortolotti gewinnt mit P16 Lamborghini-Markenpokal

Es tut uns eigentlich schon fast leid, aber die Ergebnisse lassen sich wirklich nicht verschönern. Lamborghini hat auch beim zweiten Rennen nicht gut performt. Mirko Bortolotti ist Gewinner des markeninternen Pokals. Auf P16 ist er der beste Lambo-Pilot. Luca Engstler kommt auf Platz 2 (im echten Rennen P18), Marco Mapelli (P19) vervollständigt das Temerario-Podium. Maximilian Paul geht im Rennen mit P20 und in der internen Markenwertung leer aus. Das ganze Ergebnis gibt es hier:

Auer und Engel zusammen in Brands Hatch

Maro Engel kann es sich beim Thema 24h-Rennen nicht nehmen, die versammelten Journalisten an etwas zu erinnern. "Zuerst fahren wir nächste Woche in einem Team!" meinte er locker. Die beiden Mercedes-Werksfahrer treten am 2. und 3. Mai bei der GT World Challenge in Brands Hatch zusammen im Winward-Mercedes an. Dort sind viele bekannte GT-Piloten dabei, wie beispielsweise Kelvin van der Linde, Nicki Thiim, Valentino Rossi und Max Hesse und noch mehr. Also einschalten und zuschauen.

24h mit Max Verstappen: So sieht Auers Vorbereitung aus

Nach der DTM ist vor dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring, oder wie die Redewendung geht. Viele der DTM-Piloten werden dort antreten, darunter auch Lucas Auer. Er wird in einem Team mit dem vierfachen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen sein. Wie bereitet man sich darauf vor? "Nicht zu viel feiern, viel Wasser trinken, entspannen und die Daten studieren. Es wird taff werden, es ist ein anstrengendes Rennen. Aber wir sind eine gute Truppe und gut vorbereitet."

Auer über Duell mit Wiebelhaus: Wie ein erfahrener Racer

Ein Highlight des Starts war das Duell zwischen Finn Wiebelhaus und Lucas Auer. Der Rookie hielt sich nicht zurück, das imponierte dem Mercedes-Fahrer. "Er hat einen unglaublichen Job gemacht, besonders im Qualifying. Gegen ihn zu fahren, fühlt sich an, als würde man gegen jemand erfahrenen fahren. Er wird eine Top-Karriere machen."

Engel über Duell mit van der Linde: Bin ein gebranntes Kind

Einer der entscheidenden Momente des Rennens war das Überholmanöver von Engel gegen van der Linde. Dabei sah es so aus, als würde Engel einen Fehler machen, weil er die Kurve außen sehr weit ausfuhr. Dem ist aber nicht so, wie der Rennsieger und Tabellenführer in der Pressekonferenz verrät: "Ich wollte ihm genügend Platz lassen. Ich bin in der Hinsicht ein gebranntes Kind. Aber Kelvin ist ein toller Fahrer, er hatte sein Auto unter Kontrolle. Ich wollte nur auf Nummer sicher gehen."

Enttäuschung bei Porsche

Die Vortagessieger bei Porsche hatten einen enttäuschenden Tag. Der bestplatzierteste Porsche kommt nicht aus dem Hause Manthey, sondern von Land. Rookie Bastian Buus konnte mit Platz 10 ein paar Zähler mitnehmen. Bei Manthey lief es schlechter. Mit Platz 12 für Ricardo Feller und Platz 13 für Thomas Preining ist es nicht das Eregbnis, das man sich erwünscht hatte.

Wiebelhaus: Pech mit der Positionierung

Es fing eigentlich gut an für Finn Wiebelhaus, doch der Anfang vom Ende war in Kurve vier, als ihn Engel und Auer überholten. "Es war schwierig. Ich hatte einen guten Start, ich war Schulter auf Schulter mit Kelvin. Dann hatte ich Pech mit der Positionierung. In vier kann man außen nicht mitfahren, das weiß man", erklärte der Ford-Rookie. "Die Pace war zuerst gut, ich konnte mit Lucas mithalten. Doch dann brach der Reifen ein." Wiebelhaus verlor Positionen auf der Strecke, verlor mit den Boxenstopps noch mehr Positionen und dann fuhr er nur noch hinterher.

Thiim: Ich liebe diese Meisterschaft!

Nicki Thiim kam auf P5 ins Ziel, freute sich nach dem Rennen aber, als hätte er die Meisterschaft gewonnen. "Alter Schwede, war das intensiv", schnaufte er mit einem Grinsen im Gesicht. "Das hat richtig Spaß gemacht. Das zweite Rennen macht mit den zwei Boxenstopps echt viel Spaß. Darauf haben wir uns fokussiert." Dann übermannt ihn die Euphorie: "Ich liebe diese Meisterschaft! Es ist das Beste, das es gibt. Ich freue mich auf die Saison. Die Duelle mit Jules und Kelvin am Ende waren ein riesiger Spaß. Ich hoffe, das geht so weiter."

Lucas Auer zerstört Bullen-Trophäe: Schlechte Qualität!

Lucas Auer nimmt schon seine zweite Trophäe an diesem Wochenende mit, doch die heutige ist eine ganz besondere. Sie ist nämlich schon kaputt. "Die Qualität war überschaubar", scherzte er im TV. Der Bulle aus Stahl, der eigentlich auf einer Holzplattform steht, hat sich gelöst und selbstständig gemacht. "Ich habe sie aufgehoben und dann... Der Bulle von gestern lebt noch, jetzt haben wir anscheinend schlechtere Qualität bekommen." Ansonsten ist der Österreich "mega zufrieden" mit seinem Heimatwochenende. "Besser geht es nicht", meint der Tabellen-Zweite.

Van der Linde: Das haben wir verschlafen

Der große Verlierer des Rennens ist Kelvin van der Linde. Er kam am Ende nur auf Platz 6 übers Ziel. Die Stimmung nach dem Rennen ist schlecht. "Der Hals ist dick. Wir haben viele Sachen nicht richtig gemacht heute. Wir müssen uns das im Nachhinein anschauen. Aus meiner Perspektive haben wir heute zweimal die falsche Entscheidung getroffen. Wenn man führt, hat man kein Risiko. Wir haben gesehen, dass andere von hinten kommen und hätten nur reagieren müssen. Das haben wir verpennt, ehrlich gesagt", lamentierte van der Linde.

Marco Wittmann: Hätte mir das jemand am Freitag gesagt

"Es war unglaublich. Hätte mir das jemand am Freitag gesagt, hätte ich sofort unterschrieben", meinte Marco Wittmann in Parc ferme. "Wir haben das Paket optimal maximiert. Gegen Mercedes war es schwer zu kämpfen. Ich habe eher versucht, mich zu verteidigen und keine Fehler zu machen. Lucas war am Ende richtig nah dran. Es war mega." Dafür, dass der Red Bull Ring die Paradestrecke von BMW ist, hätte er sich eigentlich einen besseren Start in die Saison gewünscht. "Wir haben uns extrem schwer getan. Heute im Quali habe ich von meiner Seite nicht alles zusammenbekommen. Aber wir phänomenal zurückgekommen. Gute Boxenstopp, sie haben mir ein Auto zum pushen gegeben."

Sieger Maro Engel: War eine lange Zeit

"Ich bin mega happy", sagt Engel noch aus dem Cockpit bei ran.de. "Es war eine lange Zeit. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir heute zurückgeschlagen konnten." Dann kommt noch eine emotionale Grüße von Papa: "Grüße an meine Tochter Sophia."

ENDE: Maro Engel schlägt mit Sieg zurück!

Da ist das Ergebnis, das Maro Engel durch den gestrigen Boxenstopp verlor. Er gewinnt sein erstes Rennen seit 2023 und holt seinen 3. DTM-Sieg. "Was für eine Art, zurückzuschlagen!" freut er sich am Funk. "Tolles Auto, mega Job. Endlich sind wir DTM-Sieger zusammen." Der Mercedes-Pilot lässt es sich nicht nehmen, ein paar Donuts zu drehen.

Van der Linde verliert nächsten Platz

Jetzt ist auch Nicki Thiim an van der Linde vorbei. In Kurve 3 bremst der Aston Martin den BMW einfach aus, sticht innen hinein und kann vorbeigehen. Der Pole-Setter fällt auf P6 zurück.

Gounon vorbei am BMW

Jetzt kommt die Attacke von Gounon! Auf der Schönberg-Gerade sind die beiden Schulter an Schulter, Gounon hat wohl einen besseren Ausgang Kurve 3 bekommen. Der Mercedes hat wohl mehr Top-Speed als der BMW, denn vor Kurve vier ist die Mamba vorbei. Da kommt auch noch Nicki Thiim, doch noch kann van der Linde den Aston hinter sich halten.

Engel souverän in Führung

Maro Engel fährt souverän mit über vier Sekunden Vorsprung auf Wittmann an der Spitze. Der BMW muss sich gegen den Mercedes von Auer verteidigen, der Österreicher hängt sich ans Heck.

Kampf um P4

Kelvin van der Linde muss sich jetzt nochmal nach hinten verteidigen. Jules Gounon und Nicki Thiim sind richtig groß in seinen Rückspiegeln und hängen ihm im Heck. Immer wieder zuckt Gounon ein bisschen und täuscht eine Attacke an, doch bisher ist es nur eine Drohung.

Tom Kalender rollt langsam an die Box

Jetzt ist es aus für Tom Kalender. Bei seinem Mercedes steigt es schon länger weißer Rauch auf. Zuerst dachte man, es ist etwas mit dem Reifen, doch jetzt sieht man, dass es aus der Motorhaube raucht. Er steigt aus und sein Rennen ist beendet.

Pole-Setter van der Linde auch nicht mehr auf Podium

Kelvin van der Linde hat mit den Boxenstopps kein Glück. Er verlor in der zweiten Runde einen Platz an Lucas Auer und fährt gerade auf P4. Eine bittere Pille für den Pole-Setter.

Thiim verliert Platz an der Box

Jetzt kommt der Rennführer Maro Engel. Zuerst will der Mercedes nicht in die Höhe, doch schlimm ist das nicht. Engel stand nur 7,4 Sekunden. Jetzt kommt die restliche Spitze rein. Wittmann kann sich gerade noch vor Auer setzen, Gounon ist knapp dahinter. Thiim hängt im Heck der Mamba, obwohl er vor dem Mercedes reinkam.

Enge zwischen Preining und Kalender in der Box

Wiebelhaus ist der Erste, der in die Box abbiegt. Auch Preining und Kalender kommen früh rein. Wiebelhaus steht über 8 Sekunden. Und da wird es knapp zwischen Preining und Kalender! Der Mercedes fährt raus, da ist der Porsche direkt neben ihm. Das könnte eine Strafe geben. Preining kommt schließlich vor Kalender raus.

Nur 6 Minuten: Boxengasse zum zweiten Mal offen

Jetzt fängt der Schlusssprint an. Die Boxengasse ist zum zweiten Mal offen und alle müssen rein. Das Feld hat aber nur sechs Minuten, um den verpflichtenden Reifenwechsel zu absolvieren. Die heißeste Frage: Wer kommt zuerst und holt sich den Undercut-Vorteil?

Schubert nervös bei Boxenstopps

Jetzt öffnet sich gleich wieder die Boxengasse. Aber bei Schubert wird das interessant: Wer kommt zuerst rein? Wittmann und van der Linde sind nur vier Zehntel hintereinander. "Sicherlich sind wir sehr nervös und angestrengt, bis der letzte Boxenstopp durch ist", verrät Teamchef Torsten Schubert. "Hoffentlich sind beide wieder gut. Wer zuerst reinkommt, entscheiden wir erst. Wir müssen schauen, was die Konkurrenz macht, und dann müssen wir reagieren. P2 und P3 zu sichern, wäre wichtig. Aber mal schauen."

Die Mercedes bleiben auffällig weit weg von der sogenannten "Sausage"-Kerb, der aggressiven Kerbs auf dem Red Bull Ring. Das hat damit zu tun, dass im gestrigen Rennen Jules Gounon auf einem solchen Kerb die Aufhängung gebrochen ist und er auf Platz zwei plötzlich stoppen musste.

Der Wikinger muss in Kurve 9 aufpassen

Nach seinem tollen Duell gegen Gounon muss sich Nicki Thiim nun etwas in Acht nehmen. Sein Renningenieur funkt ihm: "Pass auf in Kurve 9 wegen Track-Limits." Fährt er zu oft raus, könnte es eine Strafe geben.

Thiim vorbei an Gounon

Schon in der Kurve 1 ist Thiim im Heck der Mamba. In Kurve drei kommt dann die entscheidende Aktion: Thiim sticht innen in die Kurve rein und setzt sich vor den Mercedes von Gounon. Gounon macht nicht viele Faxen und kommt nicht mit einer Konter. Er muss sich in den Windschatten des Astons setzen, damit nicht auch noch der Ford von Wiebelhaus an ihm vorbeigeht.

Mamba gegen Wikinger

Jules Gounon und Nicki Thiim sind auf der steilen Anfahrt zu Kurve 3 auf Augenhöhe. Gounon hält auf der Innenlinie rein, Thiim muss etwas weitgehen, doch alles bleibt fair mit genug Platz. Auf der Schönberg-Geraden sind der Mercedes und der Aston Martin nebeneinander. Am Ende bleibt Gounon vorn.

BMW überholt BMW: Wittmann düpiert van der Linde

Kelvin van der Linde war einfach zu lange draußen. Das wird klar, als sein Teamkollege Marco Wittmann jetzt auch noch an ihm vorbeigeht und den Pole-Setter hinter sich lässt. Van der Linde ist damit auf P3. Es kommt aber noch eine Boxenstopp-Phase.

Engel übernimmt Führung

Und da wirkt der Undercut von Mercedes. Kelvin van der Linde blieb gerade eine Runde zu lange draußen. Maro Engel kommt mit wärmeren Reifen daher und obwohl van der Linde sich ein paar Kurven in der Streckenmitte verteidigt, hat er keine Chance gegen Maro Engel. Er übernimmt die Führung.

Wittmann geht mit warmen Reifen an Spitze vorbei

Maro Engel kann seine Positon halten, doch zuerst Finn Wiebelhaus und dann auch Lucas Auer werden von Marco Wittmann auf wärmeren Reifen überholt. Wiebelhaus muss sich auch von Gounon, Thiim und Buus überholen lassen. Jetzt kommt auch van der Linde in die Box.

Drei kommen an die Box, Führender bleibt draußen

Jetzt kommen drei der Top-4 an die Box. Kelvin van der Linde konnte nicht reagieren, nachdem Engel, Auer und Wiebelhaus reinkamen. Bei Auer steckt es ein bisschen. Jetzt müssen wir schauen, ob der Overcut funktioniert hat oder ob die Piloten, die früher reinkamen, den Vorteil haben.

Spitze bleibt länger draußen

An der Spitze war noch niemand an der Box. Kelvin van der Linde, Maro Engel, Lucas Auer und Finn Wiebelhaus holten sich noch keine neuen Reifen ab. Sie sind auf einer anderen Strategie unterwegs als das restliche Feld. Sie werden in Kürze zusammen an die Box kommen.

Zwei Lambo-Boxenstopps über 11 Sekunden

Inzwischen kam auch Marco Mapelli an die Box und holte sicdh neue Reifen ab. Wie sein Markenkollege Maximilian Paul stand der Abt-Pilot auch über 11 Sekunden.

Maro Engel kommt Kelvin van der Linde nahe

Da ist das erste Abtasten an der Spitzen. Raus aus der letzten Kurve kommt Engel dem BMW richtig nahe, ein Angriff geht sich aber noch nicht ganz aus. Der Abstand ist unter eine halben Sekunde.

11,9 Sekunden: Boxenstopp bei Grasser verpatzt

Als hätte Grasser mit dem neuen Lamborghini nicht schon genug zu kämpfen, hängt es auch noch beim Boxenstopp. Er steht 11,9 Sekunden, die bisher langsamste Zeit im Feld. Der schnellste war bei Thomas Preining mit 6,7 Sekunden.

Boxengasse geöffnet

Jetzt öffnet sich die Boxengasse zum ersten Mal in diesem Rennen. Wer kommt besonders früh rein? Die Fahrer müssen in den nächsten 15 Minuten zum Boxenstopp kommen. Der Erste drin ist Bastian Buus, gefolgt von Maini, Preining, Glock, Kalender, Engstler und Paul.

Nicolas Baert fährt ohne Fremdkontakt weit zurück

Auch am Ende des Felds gibt es Drama. Nicolas Baert scheint ohne Fremdkontakt einfach rausgerutscht zu sein. Er muss in der letzten Kurve den langen Weg durch den Kies und die Wiese. Sein rechter Spiegel hängt auch verdächtig locker nur noch ganz leicht an seinem Aston Martin. Da muss es wohl irgendeinen Kontakt gegeben haben.

Gounon muss sich hinter Wittmann zurückfallen lassen

Weiter hinten kämpfen Jules Gounon und Marco Wittmann um Position sechs. Was genau zwischen ihnen passiert ist, haben uns die TV-Bilder noch nicht geliefert, aber die Rennleitung schreitet ein. Gounon muss den Platz wieder an Wittmann zurückgeben. Dann kommt Gounon auch noch ins Kies und räubert durch die Steinchen.

START: Auer gegen Wiebelhaus

Kelvin van der Linde kommt gut weg und setzt sich vorne ab. Dahinter sind die Gladiatoren. Finn Wiebelhaus kann sich zuerst gut vorne halten, doch Lucas Auer und Maro Engel haben die Erfahrung. Die beiden Mercedes-Piloten rasen die Schönberg-Gerade auf Augenhöhe mit dem Ford Mustang hinunter. In Kurve 4 hat Wiebelhaus dann die Außenlinie und muss gegen Engel und Auer zurückstecken. Doch er gibt nicht auf und bleibt neben Auer. Die beiden berühren sich mehrmals leicht, aber am Ende ist der Mercedes stärker und Wiebelhaus fällt auf 4 zurück.

Formationsrunde

So jetzt wird's ernst. Die Fahrer starten ihre Motoren und begeben sich in Richtung fliegenden Start. Wer wird sich hier durchsetzen?

Die Stimmung am Red Bull Ring

Die Stimmung ist heute jedenfalls noch aufgeheizter als gestern: Das Wetter im Murtal fantastisch sonnig mit 19 Grad, auch Marcel Hirscher lässt sich auf der Start-Ziel-Geraden vor dem Rennen ablichten - die Vorfreude auf den zweiten Lauf bei ihm so wie bei uns dementsprechend groß. Was will man von einem Sonntagsrennen also noch mehr - naja, bis auf spannende Rennaction natürlich!

Boxenstopp x2

Same procedure as last year: im Sonntagsrennen müssen, im Gegensatz zum Samstag, verpflichtend zwei Boxenstopps absolviert werden. Der erste Halt ist zwischen der 10. und 25. Minute geplant, der zweite zwischen der 39. und 45. Minute. Damit will man den Teams in den Rennen mehr taktische Optionen geben - natürlich kann auch öfter etwas schiefgehen. Kelvin van der Linde meint, dass die neue Strategiekomponente für ihn zu einer Herausforderung werden könnte. Aber mal sehen, welche strategischen Meisterleistungen uns durch die zwei Stopps heute erwarten!

Reges Treiben auf der Start-Ziel-Geraden

Die Boxengasse ist bereits geöffnet und Robert und Edda machen schon die Start-Ziel-Gerade unsicher. Vielleicht habt ihr die beiden ja bereits im Fernsehen erspäht. Wenn nicht, hier ein kleiner Tipp, wo sich die beiden gerade aufhalten. Erkennt ihrs? Richtig! Beim gestrigen Pole-Setter Maro Engel und seinem Ravenol-Mercedes.
Die Start-Ziel-Gerade ist geöffnet und prallvoll
Die Start-Ziel-Gerade ist prall gefüllt, Foto: Motorsport-Magazin.com
Maro Engel in der Startaufstellung am Red Bull Ring
Maro Engel steht heute auf P5 mit seinem Ravenol-Mercedes, Foto: Motorsport-Magazin.com

Willkommen zurück am Spielberg!

Das zweite Rennen an diesem Wochenende startet in etwa 30 Minuten und wir melden uns damit natürlich wieder zurück vom Red Bull Ring. Kelvin van der Linde steht auf der Pole und hat einen phänomenalen Job gemacht. Aber die Sensation des Tages ist dennoch ein anderer: nämlich Rookie Finn Wiebelhaus. Der steht mit seiner Rennschnecke direkt daneben auf P2 - hat aber sicher mehr Pace, als es der Name der Lackierung an seinem Ford Mustang GT3 vielleicht aussagt. Die gesamte Startaufstellung fürs zweite Rennen hier noch mal zum nachlesen:

+++Das ganze Qualifying 2 im Bericht+++

Servus bis zum Rennstart

So, wir gehen jetzt ins Fahrerlager und holen Stimmen ein, um euch die besten News zu liefern. Bis dahin könnt ihr im unten verlinkten Artikel die Startaufstellung für das Rennen studieren. Darüber wird es später eine Prüfung geben, also gut lernen. Wir sind dann pünktlich (ungefähr eine halbe Stunde vorher) zum Rennstart um 13:30 Uhr wieder für euch da und unterhalten euch mit hoffentlich viel Rennaction vom Red Bull Ring. Wir lesen uns dann später!

DTM-Qualifying auf dem Red Bull Ring: Ganze Session im Überblick

Wer das Qualifying noch einmal erleben möchte, für den haben wir die ganze Session im Bericht zusammengefasst. Es gibt auch die Möglichkeit, im Ticker nachzulesen, aber das wenn wir euch schon alles so schön zusammenfassen, wäre es fast unhöflich, den Bericht nicht zu lesen.

Lamborghini-Albtraum geht weiter: Schlusslichter in Spielberg

Immer düsterer sieht es im Hause Lamborghini aus. Die beiden Kundenteams Grasser und Abt nehmen ihren Markenpokal wirklich ernst und möchten wohl nicht, dass ihnen da irgendjemand reinfunkt. Deswegen - oder vielleicht aus anderen Gründen, die mit dem Auto zu tun haben - bilden die vier Temerarios das Schlusslicht in der Startaufstellung. Mirko Bortolotti hat dabei die interne Lambo-Pole geholt. Er ist mit P18 und 0,803 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit bester Lamborghini-Fahrer. Dahinter reihen sich Luca Engstler, Maximilian Paul und Marco Mapelli ein. Ihm fehlten 1,5 Sekunden auf van der Linde. Bitter.

Starker Wikinger im Aston

Was wir dieses Wochenende noch nicht sahen, ist ein Aston Martin in den Top-10 - bis jetzt. Nicki Thiim konnte sein neues Dienstauto mit einer Zeit von 1:27.771 auf Platz sieben bringen. Der "Wikinger" wie er auch genannt wird, ist damit zehn Plätze vor seinem Teamkollegen Nicolas Baert, der sich für das Sonntagsrennen auf P17 einreiht.

McLaren kann Samstagsleistung nicht wiederholen

Abseits der Top-3 performte Mercedes wieder solide. Hinter Auer reihen sich Jules Gounon und Maro Engel auf P4 und P5 ein. Aber wo ist das Orange in der Spitzentruppe? Ben Dörr konnte seinen gestrigen zweiten Startplatz nicht wiederholen. Er kommt auf Platz 8. Timo Glock erreicht den 13. Platz mit fast fünf Zehntel Rückstand.

Auer: Es wird taff mit der BoP

Gestern Startplatz vier, heute Startplatz drei. Lucas Auer ist nichts, wenn nicht konstant. Kann er heute auch wieder aufs Podium fahren? "Es wird taff, ich habe dieses extra Performance-Gewicht. Aber das Auto hat sich super angefühlt und es ist ein guter Start. Schauen wir, was möglich ist", meinte der Österreicher.

Ricardo Feller verhilft van der Linde zur Pole

Einem möchte Kelvin van der Linde nach seiner Pole besonders danken. "Die letzten zwei Tage hat mich Ricardo Feller dauerhaft im Windschatten mitgenommen. Danke, dir gehört die Pole auch ein bisschen. Jede Zehntel zählt", verriet er in Parc ferme. Nach dem gestrigen Rennen habe die Schubert-Mannschaft auch die Daten viel studiert, auch die letztjährigen, um besser zu werden. Fürs Rennen nimmt sich der BMW-Pilot nur eines vor: "Ich freue mich auf den Blick auf Kurve 1. Die Sonne scheint, blauer Himmel. Das habe ich in der DTM schon lange nicht mehr gesehen. Ich werde das genießen."

Pole-Setter: Schlechte Stimmung gestern, jetzt zurückgeschlagen

Beim Comeback auf Pole, das hat Kelvin van der Linde nicht erwartet. "Ich bin sehr erleichtert. Die Stimmung nach dem Rennen in der Box war nicht so schön, auch nicht bei mir. Ich habe mir gedacht, dass ich viele Punkte liegen gelassen habe, das brauche ich eigentlich so früh nicht. Aber so zurückzuschlagen, habe ich nicht erwartet." Van der Linde musste sein Rennen kurz vor Schluss wegen eines Defekts beenden. Über Nacht hat die Schubert-Mannschaft den Motor getauscht.

Wiebelhaus: Habe nicht erwartet, vorne zu sein

Finn Wiebelhaus steht bei seinem ersten DTM-Wochenende auf Platz zwei. Gestern war es noch P13 im Qualifying. "Da ging nicht mehr mit dem Paket, das wir gestern hatten", erklärt er in Parc ferme. Mit seinem sensationellen Startplatz ist der erst 20-Jährige ziemlich zufrieden. "Es ist mega, ich habe das nicht erwartet. Pole wäre natürlich schöner gewesen, aber wir machen das Schritt für Schritt. Beim Debüt ist das stark. Wir schauen, was wir im Rennen machen können."

Porsche abgeschlagen nach gestrigem Sieg

Das gestrige Siegerauto, der Porsche 911 GT3 R, ist das erste Mal auf Platz 6 zu finden. Aber weder die erfahrenen Piloten Thomas Preining und Ricardo Feller sind in der einzige Porsche in den Top-10, sondern Bastian Buus von Land Motorsport. Gestriger Sieger Preining ist weit abgeschlagen auf Platz 14 mit fast fünf Zehntel hinten. Feller ist auf P16.

ENDE: van der Linde auf Pole! Rookie direkt dahinter

Und da ist das QUalifying schon vorbei und das Ergebnis könnte nicht unvorhergesehener sein. Kelvin van der Linde bestätigte nach einem bisher nicht so starken Wochenende, dass der Red Bull Ring noch immer die BMW-Strecke ist. Er holt sich bei seinem Comeback seine 10. DTM-Pole. Sensation dahinter ist Finn Wiebelhaus. Der Ford-Rookie kommt auf 0,085 Sekunden an den Vizemeister von 2024 heran und platziert seinen Mustang auf P2. Dahinter reiht sich Lucas Auer mit dem Mercedes ein.

Kelvin van der Linde derzeit auf P1

Da kommt Teamkollege Kelvin van der Linde und übertrumpft Wittmann. Der Comeback-Fahrer setzt mit einer 1:27.582 eine ordentliche Bestzeit hin. Hinter ihm reiht sich Ford-Rookie Finn Wiebelhaus ein, der Mustang-Pilot ist mit 0,078 Sekunden hinter dem BMW.

Marco Wittmann fährt erste schnelle Runde

Marco Wittmann ist der Erste, der eine schnelle Runde in den Asphalt brennt. Mit einer 1:28.073 ist er noch etwas von der gestrigen Pole-Zeit weg. Da ist aber noch nicht das letzte Wörtchen gesprochen, die Zeiten werden jetzt noch purzeln.

Fahrer kommen wieder aus der Box zur Aufwärmrunde

Jetzt haben die Fahrer genügend Temperatur, das Hin- und Herschieben der Autos in der Box ist vorbei. Die Fahrer begeben sich auf ihre Aufwärmrunden, es kann sich nur noch um Stunden handeln, bis die ersten Zeiten aufgestellt werden. Oder auch Minuten. Eher Minuten.

Neuer Reifen sind noch immer Mysterium

Es könnte gut sein, dass die Fahrer heute noch schneller unterwegs sind als gestern. Denn die DTM hat seit diesem Jahr einen neuen, eigens für die DTM entwickelten Pirelli. Der ist für Teams noch ein kleines Mysterium, doch mit jeder Session verstehen die Fahrer und Teams den neuen Gummi mehr.

Kommt heute noch ein Rundenrekord auf dem Red Bull Ring?

Ein besonderes Augenmerk legen wir heute auf die Pole-Zeit. Klar, wär auch blöd, wenn nicht. Warum schauen wir denn sonst Qualifying? Aber gestern hat Maro Engel mit seiner Bestzeit einen neuen DTM-Streckenrekord aufgestellt. Er unterbot die davor gültige Zeit um mehr als zwei Zehntel. Seine Bestmarke von 1:27.403 Minuten ist jetzt der neue Rekord. Können wir das heute unterbieten?

GRÜN: Wer holt die 2. Pole in Österreich?

Und es geht los! Das Feld kommt langsam aus der Box, um die erste Runde zu absolvieren. Für alle, die sich jetzt schon auf eine Pole-Zeit freuen: Wir müssen euch leider enttäuschen, die ersten schnellen Rundenzeiten werden wir erst in ungefähr 10 Minuten sehen. Das hat damit zu tun, dass in der DTM die Reifen nicht aufgewärmt werden dürfen. Daher müssen die Piloten ihre Reifen über die Bremsen durch die Felgen auf Temperatur bringen. Deshalb fahren sie eine Runde, kommen wieder an die Box und warten dann, bis die neuen Pirellis im perfekten Fenster sind. Dann gibt es zwei Aufwärmrunden und dann gibt es den Showdown.

Zahlreiche BoP-Änderungen vor dem Qualifying

Es gab erwartungsgemäß über Nacht eine weitere BoP-Anpassung. Unverändert bleiben Porsche, Mercedes-AMG und McLaren, die bisher ganz klar den Ton angegeben haben. Die Anpassungen vor dem heutigen Qualifying:
  • Aston Martin Vantage Evo: -10 kg, +0,05 bar mehr Ladedruck
  • BMW M4 GT3 Evo: -10 kg, +0,04 bar mehr Ladedruck
  • Ferrari 296 GT3 Evo: -10 kg, +0,04 bar mehr Ladedruck
  • Ford Mustang GT3 Evo: +2 mm Restriktor
  • Lamborghini Temerario GT3: +0,06 bar mehr Ladedruck

Lamborghini: Eigener Markenpokal um vorletzten Platz

Nach dem ersten Rennen wird es ein langes Jahr für Lamborghini. Wir haben gestern nach dem Rennen noch mit dem Abt-Teamchef gesprochen. Stimmung ist nicht gut. Alles dazu könnt ihr hier lesen:

Nachtrag zu gestern: Bastian Buus bestraft

Eine kleine Info zu gestern müssen wir euch noch nachliefern. Wir würden euch natürlich nie uninformiert lassen. Porsche-Rookie Bastian Buus legte eigentlich ein richtig starkes Debüt hin, doch wenige Stunden nach Rennende wurde er für eine Kollision mit Ben Dörr bestraft und verlor seinen vierten Platz. Was genau passierte und wie er seine Aktion erklärte, könnt ihr hier lesen:

Guten Morgen aus Spielberg!

Servus und Hallo aus Spielberg! Wir starten heute in den ersten DTM-Sonntag des Jahres und sind schon sehr gespannt, was uns im Qualifying und Rennen erwartet. Gestern wurde uns ein wahres Feuerwerk an Rennaction geliefert. Wie das gestrige Rennen verlief, könnt ihr im Rennbericht lesen, den haben wir euch netterweise unten verlinkt. Gern geschehen. In einer halben Stunde geht es los mit dem 2. Qualifying. Bereit? Bereit.