+++DTM-Rennen 1 auf dem Red Bull Ring im Bericht+++

Kurzer Nachtrag: Glock bleibt straffrei

Da haben wir uns gerade erst verabschiedet, kommt die Information hereingeflogen: Im Fall Timo Glock wird es keine weitere Strafe geben. Die Rennleitung hat seine Penalty Lap geprüft und sie für korrekt absolviert empfunden. Der Fall ist ad acta gelegt und Glock behält den siebten Platz. Jetzt aber wirklich auf Wiedersehen, bis morgen!

Auf Wiedersehen vom Red Bull Ring

Wenn die ganze Saison so abläuft wie das erste Rennen, dann können wir uns auf eine tolle DTM-Saison einstellen. Wir machen uns jetzt auf ins Fahrerlager, um bei den richtigen Leuten nachzufragen, um euch dann die besten Geschichten zu liefern. Danke fürs Mitlesen bei unserem Liveticker, morgen könnt ihr das gleich nochmal machen. Wir sind beim Qualifying und beim 2. Rennen live für euch dabei. Falls ihr keine News -und auch hin und wieder ein paar Fotos von uns - verpassen wollt, könnt ihr gerne unserem WhatsApp-Chat beitreten, hier ist die Anleitung dafür. Dann hören.. schreiben?... lesen wir uns morgen zum Qualifying. Servus und bis dann!

Noch keine Entscheidung bei Glock

Noch gibt es keine neuen Informationen zu Timo Glocks Untersuchung. Eine finale Entscheidung dürfte noch dauern. Das vorzeitige Ergebnis gibt es hier in der Übersicht:

Auer scherzt in Pressekonferenz: Thomas disqualifzieren!

Die beiden Lokalmatadoren kamen hintereinander ins Ziel, aber es gab schon in Runde 2 eine Berührung zwischen ihnen. In Kurve 6 hatten sie ein kurzes Duell. "Wir haben uns ein bisschen berührt, aber das ist Teil der DTM. Solange beide weiterfahren können, ist das kein Problem", meint Preining entspannt. Da greift sich Auer das Mikrofon: "Thomas hätte man disqualifizieren sollen!", scherzte er. Dann legte Auer nach: "Wir kämpfen immer hart."

Sieger Preining froh für spätes Safety Car

"Ich war ziemlich froh, dass wir das Rennen eine Runde früher beendet haben", meint Thomas Preining. "Es war eine schwierige erste Rennhälfte, ich bin nicht an Maro rangekommen", erklärt der Rennsieger. "Zum Glück haben wir ihn bei den Reifenwechseln überholt. Es war ein perfekter Boxenstopp, es war in der richtigen Runde. Alles hat danach wunderbar geklappt." Preining kam relativ früh an die Box. Hinter der Entscheidung war aber nicht viel Strategie, wie er verrät: "Es war ein frühes Safety Car, daher gab es die Möglichkeit für einen kurzen ersten Stint. Wir kamen auf P1 raus, deswegen musste ich niemanden bekämpfen."

DTM Spielberg - Rennen 1: Das ganze Rennen im Bericht

Wir warten gerade darauf, dass die Pressekonferenz anfängt. In der Zwischenzeit könnt ihr euch den Rennbericht durchlesen und das ganze noch einmal Revue passieren lassen. Es ist viel passiert und das Rennen war gefühlt länger als 55 Minuten + 3 Runden. Außer natürlich, ihr habt im Liveticker bereits alle Infos bekommen, die ihr braucht. Dann lest den Bericht trotzdem, bitte. Danke.

Engel: Kein Vorwurf an meine Crew, aber es tut noch weh

Maro Engel ist zwar auf dem Podium, aber eigentlich der große Verlierer des Tages. Er verlor den Sieg an der Box, zieht seine Crew aber nicht zur Verantwortung: "Ein Podium in der DTM ist immer besonders. Ich mach meinen Leuten keinen Vorwurf, aber es tut jetzt noch weh. Ich werde nachher in die Box gehen, um die Jungs ein bisschen aufzubauen." Am Abend wird bei Winward noch das Rennen mit den neuen Reifen analysiert und geschaut, was man besser machen kann.

Preining: Mercedes hat mir das Leben schwer gemacht

Nach seinem zweiten Sieg in Österreich strahlt Thomas Preining mit der Sonne um die Wette. "Das war das Highlight des Wochenendes", freut er sich. Morgen will er daran anknüpfen, doch er weiß, dass das mit den starken Mercedes nicht leicht wird. "Die AMG-Jungs haben mir das Leben ganz schön schwer gemacht. Die waren schnell. Ich hatte vor den Boxenstopps keine Chance gegen Maro. Lucas ist die Lücke dann auch schnell zugefahren, nachdem Jules weg war. Das wird ein harter Tag morgen, aber darum macht das so viel Spaß."

Auer: Mehr wäre nicht gegangen

Lucas Auer hatte einen langsamen Boxenstopp, er kam aber nur knapp hinter Preining über die Ziellinie. Wäre mehr gegangen? "Nein, glaube ich nicht", meint Auer. "Die Jungs haben einen mega Job gemacht. Jetzt wird analysiert. Ich freue mich auf morgen." Für ihn ist der österreichische Doppelsieg etwas ganz Spezielles.

Manthey-Mechaniker Champagner-Tornado

Witzige Szenen nach dem Manthey-Sieg. Preining schmeißt seine Champagner-Flasche vom Podium in Parc ferme. Ein Mechaniker lässt sich die Chance nicht nehmen und macht einen Tornado. Für alle, die es nicht wissen: Dabei schüttelt man eine Flasche Alkohol im Kreis, sodass das Getränk ein Strudel wird. Dann trinkt man die Flasche kopfüber, damit möglichst viel Alkohol in möglichst kurzer Zeit in den Mund fließt.

Lucas Auer lamentiert Safety-Car-Ende

Lucas Auer kam nur 0,7 Sekunden hinter seinem Landsmann über die Ziellinie, ein Safety Car verhindert den letzten Showdown um den Sieg. "Das wäre noch spannend geworden", lamentierte der Österreicher nach dem Rennen. "Ich hatte einen Reifenvorteil." Auer war erst viel später an die Box gekommen als Preining. "Aber es ist ein guter Start", freut er sich trotzdem.

Nachuntersuchung bei GLock

Für Timo Glock wird es spannend. Er beendete das Rennen auf P7, doch kurz vor Schluss wurde bekannt, dass sich die Rennleitung noch seine Penalty Lap ansieht. Er soll die Extra-Meter nicht richtig absolviert haben. Das könnte noch ein Nachspiel haben.

Bester Tag meines Lebens! Thomas Preining mit emotionalem Heimsieg

Große Freude bei Thomas Preining. "Das ist einer der schönsten Tage meines Lebens!" freut er sich am Funk. Als sich ran.de in den Porsche schaltet, legt er nach: "Du kannst dir gar nicht vorstellen, was mir das bedeutet. Ein Heimsieg ist das beste, was einem Rennfahrer passieren kann." Natürlich ist Preining auch der erste Driver of the Day der DTM.

FLAGGE: Österreichisches Doppel mit Schadenbegrenzung für Engel

Hinter dem Safety Car geht das Rennen nun zu Ende und in Österreich ist Partystimmung angesagt. Die beiden Lokalhelden Thomas Preining im Porsche und Lucas Auer im Mercedes kommen hintereinander über die Ziellinie. Für Maro Engel ist das Podium ein Trostpreis, nachdem er den Sieg an der Box verlor.

Kelvin van der Linde steht! Safety Car zum Rennende

Und da steht Kelvin van der Linde! Vor Kurve 3 fährt er schon langsam und dann rollt er noch bis zur Kurve 4. Er funkt: "Motorpower verloren." ER steht unglaublich schlecht vor Kurve 4. Das Safety Car wird ausgerufen. Damit ist das Rennen entschieden.

Österreichischer Kampf um P1 in Spielberg

Jetzt könnte es die Sensation für Österreich beim Heimspiel werden. Mit Thomas Preining und Lucas Auer sind beide Österreicher an der Spitze. Auer wird aus der Box so richtig angefeuert. "Komm schon Lucas, du kämpfst um den Sieg!" ruft sein Renningenieur ins Radio. Auer ist in der Bergabpassage richtig dran an Preining.

Schaden bei Jules Gounon!

Weißer Rauch bei Jules Gounon! In Anfahrt auf Kurve 3 steigt plötzlich dicker weißer Rauch aus dem rechten Hinterreichen der Mercedes-Mamba aus. Der Reifen ist drauf, aber gebrochen ist sicher etwas. Möglicherweise ist die Spurstange kaputt. Er schafft es in langsamer Fahrt zurück in die Box und wird nicht mehr rauskommen. Es ist sehr bitter für den Franzosen, der in P2 fuhr.

Timo Glock fällt auf P10 zurück

Timo Glock sitzts seine Strafe ab und fällt damit auf Platz 10 zurück. Er macht jetzt Jagd auf Arjun Maini. Das Rennen geht noch fünf Minuten plus 3 Runden.

Wiebelhaus schiebt Porsche an

Finn Wiebelhaus schiebt Ricardo Feller vor sich her, wortwörtlich. Beim Aufstieg zu Kurve 3 will er innen überholen, doch Feller scherrt einfach mit aus. Wiebelhaus will noch weiter nach innen, Feller fährt hinterher. Dabei wird es enger als eng und Wiebelhaus macht Kontakt mit dem Porsche. In Kurve 3 wird es dann auch mit dem dahinterliegenden Thiim eng, der kann sich vor Wiebelhaus schieben.

Penalty Lap für Timo Glock

Du bekommst eine Penalty Lap und du bekommst eine Penalty Lap! Das ist die Rennleitung heute. Jetzt erwischt es auch Timo Glock. Er wollte bei seinem Boxenstopp schon wegfahren, bevor sein Auto wieder auf dem Boden stand. Seine Räder drehten durch, das ist verboten.

Neu bei der DTM: Driver of the Day

Seit diesem Jahr kann man auch bei der DTM für den Driver of the Day wählen, nach dem Formel-1-Beispiel. Wählen kann man auf der DTM-App oder über den QR-Code, der während der TV-Übertragung eingeblendet wird. Bei uns geht das leider nicht. Sorry.

GRÜN: Preining schafft Restart und bleibt vorne

Zuerst kommt gut weg beim Restart, doch muss sich nach hinten verteidigen. Die Lücke ist nur eine halbe Sekunde. Einen weiteren engen Kampf gibt es um P3, Auer hat Engel im Nacken, auch Buus lauert dahinter. Bisher hat es dort noch keine Positionsveränderungen gegeben.

Preining gegen drei Mercedes

Jetzt wird es spannend. Thomas Preining muss sich beim Restart gegen Gounon, Auer und Engel verteidigen. Drei Mercedes im Nacken ist keine angenehme Position.

Safety Car: Baert steht

Jetzt kommt es zum zweiten Safety Car. Nicolas Baerts Aston Martin steht bei Kurve zwei im Kies. Hinten links steht das Rad nicht mehr so im Radkasten, wie es soll. Er fährt selbst in den Auslaufbereich und nimmt sich aus dem Rennen. Jetzt muss er abtransportiert werden.

Langsamer Stopp auch für Auer

Man merkt, es ist Saisonanfang. Noch vorher im Fahrerlager hat man gemerkt, dass die Boxencrews richtig zittern vor dem ersten Rennen. Auch bei Lucas Auer performten sie nicht auf Höchstleistung. Ein Rad steckte, er stand 8,4 Sekunden. Damit kommt er nach Preining, Gounon aber vor Engel raus.

Schlechter Boxenstopp beim Rennführer! Engel verliert Spitze

Oh nein! Maro Engel war souverän in der Führung, doch beim Boxenstopp steckt es links hinten. Er verliert 3 zusätzliche Sekunden. Als er us der Box kommt, fährt Thomas Preining mit wärmeren Reifen daher und überholt ihn ohne Probleme. Nicht nur Platz 1 hat Engel verloren, auch Jules Gounon schlüpft durch.

Weitere Penalty Lap für Bortolotti und Cairoli

Als würde es für Lamborghini nicht eh schon schwer gehen, bekommt Mirko Bortolotti jetzt auch noch eine Penalty Lap aufgebrummt. Er und auch Matteo Cairoli waren in der Boxengasse zu schnell.

Penalty-Lap für Vermeulen!

Da hat die Emil-Frey-Truppe eigentlich so einen guten Job gemacht. MIt 6,2 Sekunden Standzeit waren sie bei Thierry Vermeulens Stopp mit Abstand die Schnellsten bisher. Doch diese Leistung ist für Nichts, denn Vermeulen bekommt für ein Vergehen eine Penalty Lap aufgebrummt. Er lupfte zwar etwas, doch fuhr parallel in die Boxengasse. Das ist verboten. Er muss im Bereich von Kurve 3 auf 60 km/h runterbremsen und durch einen eigenen Abschnitt fahren.

Wittmann erster BMW an der Box

Doch Strategie-Unterschiede bei BMW? Wittmann wird an die Box geholt, van der Linde wird draußen gelassen. In etwa das halbe Feld hat sich für frühe Stopps entschieden, das Fenster ist noch 16 Minuten offen.

Boxengasse öffnet!

Die ersten Boxenstopps werden abgehalten. Kurze Erinnerung: Im Samstagsrennen muss nur einmal an die Box gefahren werden. Thomas Preining, JUles Gounon und Finn Wiebelhaus sind unter den Ersten beim Reifenwechsel. Auch Ricardo Feller will sich mit einem Undercut wieder nach vorne spülen lassen. Er stand 7,9 Sekunden.

Demokratie bei Team Schubert

Der Teamchef bei Schubert Motorsport sieht die ganze Sache ruhig. "Es ist nicht schön, wenn beide nebeneinander sind. Ich konnte mich nicht durchsetzen, jetzt sind beide mit der gleichen Strategie unterwegs. Sonst wären sie mit anderen Strategien gefahren. Da haben die Fahrer Mitspracherecht", erklärte Torsten Schubert.

Kontakt zwischen den BMW

Das teaminterne Duell zwischen den BMW geht in die erste Runde. Marco Wittmann will sich in Kurve eins gegen Kelvin van der Linde durchsetzen, doch der macht es ihm nicht leicht. In Kurve eins berühren sich die beiden leicht, Wittmanns Vorderreifen mit van der Lindes Heck. Wittmann beschwert sich dann am Funk über seinen Teamkollegen, dass er in der Bremszone die Spur gewechselt hätte.

Matteo Cairoli verliert Positionen nach Kampf

Matteo Cairoli wollte Timo Glock überholen, kommt aber nicht gut aus der ersten Kurve raus. Er musste weit rausgehen und gegen Glock zurückstecken. Seinen Fehler nutzen die erfahrenen BMW-Piloten van der Linde und Wittmann gleich zu Nutzen und ließen den Ferrari hinter sich. Dann wird er auch noch von Arjun Maini angegriffen und fällt auf P11 zurück.

Unglücklicher Dörr-Ausfall

"Sehr unglücklich", sagt Dörr-Sportchef Volker Strycek zum frühen Aus von Ben Dörr. "Es sah nach einer leichten Berührung aus. Da hinten reicht schon der kleinste Treffer, um sich rauszudrehen. Bitter für Ben und bitter für uns, aber wir kämpfen weiter." Das tun sie mit Timo Glock, der sich von Platz 9 auf Platz 6 vorgekämpft hat.

Untersuchung bei Preining und Auer

Es gibt eine Untersuchung um die Lokalhelden Lucas Auer und Thomas Preining. Auer wollte Preining für P2 überholen, aber Preining ließ nicht locker. Er drückte den Mercedes etwas aufs Gras und konnte seine Position verteidigen. Die Stewards schauen sich den Fall an.

Restart! Kampf um P2

Maro Engel gibt beim Restart mit noch 48 Minuten früh das Tempo an. Das Feld klebt eng beieinander, hinter ihm Thomas Preining. Dahinter kommt Lucas Auer und Jules Gounon ist auch da. Die Drei kämpfen um den 2. Platz. Zu den Gewinnern der Startphase zählt auch Marco Wittmann, der sich von der 15. bis auf die zehnte Position verbesserte. Der BMW-Star fuhr direkt hinter seinem Schubert-Teamkollegen Kelvin van der Linde.

Feller absolviert Penalty Lap

Ricardo Feller hat seine Strafe für den Frühstart bereits abgesessen. Er muss sich jetzt von Platz 19 vorkämpfen, wenn das Safety Car vorbei ist.

Buus erwischt auch Vermeulen

Dem ersten Anschein nach gab im Getümmel auch eine Berühung bei Thierry Vermeulen. Ein Teil seines dunklen Ferraris liegt auf der Strecke herum. Vermuelen fährt aber weiter und kam nicht an die Box.

Safety Car! Ben Dörr dreht sich

Und da haben wir das erste Safety Car der Saison! Ben Dörr wird von Bastian Buus im Ausgang von Kurve 1 gedreht und muss beenden. Es ist eine Katastrophe für den McLaren-Piloten. Es lief so gut für ihn, doch es geht ihm gut. In der Wiederholung sieht man, dass es keine Absicht von Buus war, es war auch nur ein leichter Stupser.

Frühstart! Penalty Lap für Ricardo Feller

Ricardo Feller bekommt schon die erste Strafe. Der Schweizer hat einen Fehlstart hingelegt und muss in Kurve drei mit 60 kmn/h einen Abschnitt durchfahren.

START: Preining kommt auf P2 vor, guter Start für Engel

Und los geht's! Pole-Setter Maro Engel kommt gut weg und Thomas Preining kann sich auf P2 vorkämpfen. Lucas Auer kämpft mit Ben Dörr und kann sich auf P3 verbessern.

Formationsrunde startet

So jetzt fahren die GT3-Boliden weg und starten in die Formationsrunde. Eine Umrundung des 4,267 Kilometer langen Red Bull Rings und dann geht es in den fliegenden Start. Die Spannung steigt. Wir sind bereit!

Finn Wiebelhaus fährt mit der Rennschnecke

Hier kommt der Beweis, dass wir wirklich vor Ort sind. Wir wollen uns hier doch keine Fake News unterstellen lassen. Außerdem müssen wir als Journalisten immer Beweise liefern. Und natürlich wollen wir euch auch Bilder aus der Startaufstellung liefern. Zum Beispiel vom Ford Mustang von Finn Wiebelhaus, der mit einer ganz speziellen Lackierung in seine erste DTM-Saison geht. Mit der "Rennschnecke" will er Erfolg haben. Es ist jetzt auch schon viel los auf der Startaufstellung und die Tore schließen sich. In wenigen Minuten geht es los!
Der Ford Mustang von Finn Wiebelhaus, Foto: Motorsport-Magazin.com
Der Ford Mustang von Finn Wiebelhaus, Foto: Motorsport-Magazin.com
Startaufstellung
Die Startaufstellung in Spielberg, Foto: Motorsport-Magazin.com

Erste Rennen für Rookies, Comeback von van der Linde

Nicht nur für die Saison startet gleich das erste DTM-Rennen, auch Matteo Cairoli, Marco Mapelli, Finn Wiebelhaus und Bastian Buus stehen vor ihrem ersten Start in der deutschen Traditionsrennserie. Am besten schlug sich bisher der Niederländer Buus im Land-Porsche. Er ist mit Platz 5 schon in der dritten Startreihe. Einer, den man sicher im Blick behalten sollte, ist Kelvin van der Linde. Er fährt heute sein erstes DTM-Rennen seit einem Jahr, er ist nach einer Pause mit BMW zurück. Viel Erfolg hatte er im Qualifying noch nicht, er ist auf P11 aber definitiv für Punkte gut.

Fahrer stehen schon in der Startaufstellung

Wie üblich in der DTM wird kurz vor 13 Uhr die Boxengasse geöffnet, um 13 Uhr darf dann in die Startaufstellung gegangen werden. Falls ihr unseren Robert und unsere Vici in den Live-Übertragungen erspäht, habt ihr einen Preis gewonnen. Schickt uns eure Kontodaten auf... Spaß beiseite. Wir freuen uns natürlich auch, dabei zu sein und sind gespannt, wie das erste Saisonrennen ausgeht. Kurve eins ist berüchtigt, es geht steil bergauf. Die erste Chance, richtig in die Kurve reinzustechen, ist auf dem höchsten Punkt der Strecke, in Kurve 3, bevor es in der Schönberg-Geraden wieder bergab geht.

Willkommen zurück auf dem Red Bull Ring!

Der Countdown beginnt und wir schalten uns wieder ein. Noch 30 Minuten bis zum ersten Rennstart der DTM-Saison 2026. Maro Engel fährt von der Pole weg, Mercedes präsentierte sich sehr stark. McLaren war mit Ben Dörr auf P2, Timo Glock ist etwas weiter hinten auf Platz 9. Die dritte Macht am heutigen Samstag ist Porsche, Lokalmatador Thomas Preining fährt von P3 weg. Die ganze Startaufstellung gibt es hier im Überblick:

+++Das 1. DTM-Qualifying 2026 im Bericht+++

DTM: Nach dem Qualifying ist vor dem Rennen

Das war also das erste Qualifying des Jahres. Der Kampf an der Spitze ist angerichtet und wir dürfen uns auf einen engen Kampf um den Sieg freuen. Die Lichter für das Rennen schalten um 13:30 Uhr auf Grün. Wir machen uns jetzt auf den Weg ins Fahrerlager, um die Stimmen nach dem ersten Kräftemessen einzufangen, und sind dann wieder pünktlich zum Rennstart für euch im Liveticker da. Bis dahin: Servus, wie die Österreicher sagen.

Lamborghini fährt Feld hinterher

Eine bittere erste Session war es für Lamborghini. Es hat sich angekündigt, doch den Rückstand von Abt und Grasser wirklich zu sehen, tut fast weh. Mirko Bortolotti ist mit P16 der beste des Quartetts, ihm fehlen fast acht Zehntel auf die Pole-Zeit. Die restlichen Drei folgen ihm auf Platz 19 bis 21 - also die Schlusslichter. Luca Engstler konnte zumindest verhindern, dass er über eine Sekunde hinter Maro Engel liegt. Rookie Marco Mapelli und Grasser-Fahrer Maximilian Paul sind mit 1,520 und 1,604 Sekunden Rückstand wirklich abgeschlagen. Das überschreitet auch die Möglichkeiten der BoP-Anpassung. Das wird noch ein hartes Wochenende - wahrscheinlich auch Jahr - für Lamborghini.

BMW auf Paradestrecke hinten

Wer eigentlich eine Macht auf dem Red Bull Ring ist, beim Saisonauftakt jedoch nicht in die Top-10 kam, ist BMW. Kelvin van der Linde schaffte den persönlichen Erfolg, seinen Teamkollegen Marco Wittmann bei seinem Comeback auszuqualifizieren. Doch da hören die großen Erfolge schon auf. Dem Südafriker fehlen über eine halbe Sekunde auf die Bestzeit, Wittmann sogar sieben Zehntel. Mit Platz 11 und Platz 15 starten die Schubert-Fahrer wenigstens in den Punkterängen.

Ferrari-Rookie Matteo Cairolin übertrumpft Teamkollege Vermeulen

Auch eine starke Rookie-Performance hinterlässt Emil-Frey-Neuzugang Matteo Cairoli. Mit dem neuen Ferrari-Evo-Paket mischt er die sonst Mercedes-McLaren-Porsche-heftige Top-10 als einziger roter Fleck auf. Sein Teamkollege Thierry Vermeulen, der letztes Jahr eine Pole Position auf dem Red Bull Ring erzielte, kommt nur auf Platz 14.

Bunte Top-10 in Spielberg: Mercedes, McLaren und Porsche wechseln durch

Lokalmatador Lucas Auzer reiht sich auf Platz 4 ein, ihm fehlten schon zwei Zehntel auf die Pole. Dahinter beeindruckt Bastian Buus im Land-Porsche als bestplatzierter Rookie. Jules Gounon kommt mit seinem Winward-Mercedes auf Platz 6, Ricardo Feller auf P7 vollendet den Mercedes-Porsche-McLaren-Cocktail an der Spitze. Das ganze Ergebnis des Qualifyings könnt ihr hier sehen:

Ben Dörr verpasst zweite Karriere-Pole um Wimpernschlag

"Zweiter Startplatz ist ein guter Start in die Saison", lächelt Ben Dörr nach seinem Qualifying. "Aus der ersten Startreihe macht es immer besonders viel Spaß. Der erste wäre auch schön gewesen, aber wir können uns nicht beschweren." Der McLaren-Pilot verpasste seine zweite Pole um nur einen Wimpernschlag von 15 Hundertstel. Sein Teamkollege Timo Glock reicht sich auf Platz 9 ein.

Ricardo Feller ist dankbar für starken Teamkollegen

Ricardo Feller ist mit seinem ersten Qualifying im Porsche zufrieden, auch wenn es "nur" Platz 7 geworden ist. "Zum Glück habe ich einen starken Teamkollegen, da kann ich jetzt Daten schauen", scherzte er bei ran.de. Der Vorjahressieger möchte natürlich seinen Erfolg wiederholen. "Das waren schöne Erinnerungen, aber jetzt möchten wir neue schöne Erinnerungen machen."

Thomas Preining:

Thomas Preining ist zufrieden mit seiner dritten Startposition bei seinem Heimrennen. Hat er einen Sieg im Gefühl? "Ich habe nichts im Gefühl. Wir sind aber hier, um zu gewinnen. Aber da sind 20 andere Wahnsinnige hinter mir, die auch gerne vorne wären", lacht er nach dem Qualifying. Als vorderster Porsche mit Platz 3 hat er eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Porsche startet als doppelter Titelverteidiger ins Rennen und hat damit viel zu verteidigen.

Maro Engel wusste gar nichts von seiner Pole

Maro Engel hatte die letzten Runden keinen Funk und erfuhr erst von seiner Pole Position, als er in der Boxengasse zum ersten Startplatz gewunken wurde. Er ist jetzt Meisterschaftsführender. Zu seinem ersten Startplatz lachte er: "Ich habe auf jeden Fall den besten Blick!" Den Gepard auf seinem Auto hat sein Vater designt, jetzt freut er sich auf das Rennen. "Wenn das Auto so schnell ist, wie der Gepard, dann sind wir happy", freute sich der Mercedes-Pilot nach dem Qualifying.

ENDE: Maro Engel holt Pole!

Pole für Maro Engel und Mercedes! Nach einem engen Kampf an der Spitze mit vielen Führungswechseln schafft es am Ende der Winward-Fahrer mit einer Rekordzeit von 1:27.403, seine vierte Karriere-Pole-Position zu holen. Das eingespielte Team bei Winward konnte sich gegen Ben Dörr durchsetzen, aber nur mit 0,015 Sekunden. Er konnte sich auf seiner letzten schnellen Runde nicht genug verbessern. Der letzte im Top-3-Trio ist Thomas Preining mit dem Manthey-Porsche. Ihm fehlten 0,048 Sekunden auf den ersten Startplatz.

Quali-Rekord gebrochen! Enger Kampf an der Spitze

Maro Engel holt sich P1, doch das ist noch nicht entschieden. Thomas Preining, Lucas Auer und Ben Dörr sind alle große Anwärter auf die Pole. Das ist eine enge Sache. Mit seiner Zeit von 1:27.403 hat Engel den Quali-Rekord von 1:27.671 auf dem Red Bull Ring gebrochen. Doch jetzt kommt noch Ben Dörr.

Thomas Preining auf super Runde

Thomas Preining mit einer starken Runde! Er holt sich die Bestzeit, doch wird dann von seinem Porsche-Teamkollegen Ricardo Feller übertrumpft, auch Bastian Buus mischt vorne mit. Die drei Porsche liegen vorne, dahinter reihen sich die Mercedes ein, dann die Ferraris.

Heat Soak vorbei, Aufwärmrunden starten

Jetzt sind die Reifen warm und die ersten Fahrer kommen wieder aus der Box. Die Sekotzeiten purzeln nur so. Die erste Zeit stellt Mirko Bortolotti, mit einer 1:35.797 ist er aber noch weit weg von konkurrenzfähig, aber das sind bisher nur die Aufwärmrunden. Jetzt setzen sich die Lokalmatadoren Thomas Preining und Lucas Auer an die Spitze. Der Porsche führt mit einer 1:31.138 fast sieben Zehntel vor Auers Mercedes. Aber wir stehen erst am Anfang, die schnellen Runden lassen noch auf sich warten.

Abt-Chef:

Abt-Teamchef Thomas Biermaier während der Quali-Wartepause: "Das wird wirklich schwer, für uns ist alles neu. Wir hoffen, dass wir eine perfekte Runde hinbekommen. Die werden wir benötigen, um einigermaßen dabei zu sein." Am Kommandostand unterstützt auch der große Chef Hans-Jürgen Abt: "Ich will dabei sein, in guten wie in schlechten Zeiten."

Kelvin van der Linde zurück in der DTM

Eine spannende Session wird es für Kelvin van der Linde. Der Vizemeister von 2024 gibt nach einem Jahr Pause sein Comeback in der DTM, er fährt mit Marco Wittmann den BMW von Schubert Motorsport. In den Trainings konnten die beiden noch nicht aufzeigen. Das hinterlässt Fragezeichen, schließlich gilt der Red Bull Ring als Paradestrecke für den BMW. Haben sie ihre bisher ihre eigentliche Leistung versteckt, um nicht von der BoP getroffen zu werden? Wir werden es sehen.

Und da kommen die GT3-Boliden aus der Garage! Noch müssen wir etwas auf die ersten schnellen Rundenzeiten warten. In der DTM ist es üblich, zuerst eine langsame Runde zu fahren, um die Reifen über die Felgen von den Bremsen aufzuwärmen, dann wieder an die Box zu kommen. Nach dem sogenannten "Heat Soak" fahren die Piloten nach etwa fünf Minuten wieder auf die Strecke. Dann kommen die ersten schnellen Runden. Die Session geht noch 16 Minuten.

Ein neues Auto, drei Evo-Pakete

Werfen wir einen Blick auf die Autos, die wir gleich im Qualifying sehen. Einen Neuzugang gibt es: Die Fahrer von Abt Sportsline und GRT Grasser Racing gehen mit dem brandneuen Lamborghini Temerario GT3 an den Start. Bisher konnte der Nachfolger des Huracan jedoch nicht überzeugen. Die Ferraris, Ford Mustangs und Porsches starten mit neuen Evo-Paketen ins die Saison 2026.

Neuer Pirelli-Reifen heute das erste Mal im Hitzetest

Es wird warm in den österreichischen Alpen. Mit dereit 13 Grad ist es noch nicht sommerlich, aber es soll heute gut über 20 Grad Außentemperatur bekommen. Das ist deshalb interessant, weil die neue, speziell für die DTM hergestellte Reifenmischung von Pirelli noch nie bei warmen Temperaturen getestet wurde. Bei den Testfahrten in Spielberg letzte Woche Dienstag war es kühler. Da die Mischung unseren Informationen nach sich aber nicht so extrem vom Vorjahresreifen unterscheidet, bleibt abzuwarten, ob es einen großen Unterschied machen wird.

Das Qualifying im kostenlosen Livestream

Unser Ticker ist natürlich alles, was man sich wünschen könnte. Mehr DTM-Coverage ist nicht nötig. Aber weil wir so gütig sind, verraten wir euch einen Geheimtipp: Auf Motorsport-Magazin.com könnt ihr das Qualifying im kostenlosen Livestream verfolgen. Aber wehe, ihr klickt dafür aus dem Liveticker raus. Das wäre gemein und bringt Unglück, haben wir gehört.

BoP-Änderung: Keine Verbesserung für Lamborghini

Dass die BoP nach dem Trainings-Freitag über Nacht geändert worden ist, hat ja schon gute Tradition in der DTM. So auch am Red Bull Ring. Etwas überraschend: Der bisher schwache Lamborghini Temerario GT3 von GRT und Abt bleibt unverändert! Auch die Konkurrenz wurde nicht eingebremst, ganz im Gegenteil: Aston Martin darf 20 Kilo ausladen, BMW und Ferrari je 15 kg und auch der Ford Mustang wird um 10 Kilogramm erleichtert. Der Aston Martin Vantage und der der Ferrari 296 mit seinem neuen Evo-Paket erhalten zudem einen ganz kleinen Vorteil beim Ladedruck. Wir sind sowas von gespannt, wie sich das gleich im Qualifying auswirken wird!

Mercedes & McLaren gaben bisher den Ton an

Am gestrigen Trainingsfreitag waren zwei Teams die Hauptakteure. Mercedes und McLaren fuhren der Konkurrenz davon, das Team Landgraf holte sich zwei von drei Bestzeiten. Richtig gehört, drei Trainings. Die DTM entschied sich am Donnerstagabend zu einer spontanen Zeitplanänderung und hielt ohne TV-Übertragung ein Training schon vorher ab, dann später eine kurze Qualifying-Simulation und dann später die letzte Session nach Plan. In der Früh war der McLaren von Ben Dörr an der Spitze. Ob sich das Spiel heute wiederholt?

Willkommen zum ersten DTM-Samstag!

Hallo und herzlich Willkommen zum ersten DTM-Samstag des Jahres! Um 09:40 Uhr starten wir ins erste Qualifying der Saison. Jetzt gibt es kein Zurückhalten oder Verstecken mehr, alle Hüllen fallen. Wer holt sich die Pole Position für das erste Rennen. Der Start ist heute um 13:30 Uhr. Wir sind vor Ort und bringen euch alle Infos direkt im hier im Ticker. Wir freuen uns und sind super gespannt, ihr sicher auch. Los geht's!