Maro Engel (Winward-Mercedes) ist der erste Pole-Setter der DTM-Saison 2026! Der Mercedes-AMG-Pilot setzte sich am Samstagmorgen im packenden Qualifying auf dem Red Bull Ring durch und hat sich die beste Ausgangslage für das heutige Rennen (ab 13:30 Uhr im Livestream auf Motorsport-Magazin.com und bei ProSieben) gesichert.

Für Engel war es erst die vierte Pole Position seiner DTM-Karriere. Wenn schon, denn schon: Der 40-Jährige stellte den 2023 von Rene Rast aufgestellten GT3-Qualifying-Rekord (1:27.671) auf dem Red Bull Ring ein. Engel benötigte 1:27.403 Minuten für seine beste Runde im knackigen Qualifying, in dem die Fahrer erst fünf Minuten vor dem Ende ihre schnellen Runs in Angriff nahmen. Für die neuen Slickreifen von Pirelli war es der erste Einsatz unter Wettbewerbsbedingungen.

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DTM-Qualifying: Mercedes vor McLaren

Engel setzt sich bei der Zeitenjagd knapp vor dem Zweitplatzierten Ben Dörr (Dörr-McLaren durch). Der McLaren-Youngster verpasste seine zweite DTM-Pole um nur 0,015 Sekunden. Mit dem Mercedes-AMG GT3 und dem McLaren 720 S GT3 in der erste Reihe bestätigte sich der Trend aus den Freien Trainings am Freitag: Schon da gaben die beiden Marken eindeutig den Ton an.

Startplatz drei ging an Lokalmatador Thomas Preining (Manthey-Porsche), der nur um 0,048 Sekunden an der Pole Position vorbeirauschte. "Das Ergebnis ist besser als erwartet", meinte der ehemalige DTM-Champion. Die Hierarchie im Qualifying war klar verteilt: In den Top-7 tummelten sich ausschließlich Mercedes, McLaren und der Porsche 911 GT3 R mit dem neuen Evo-Paket.

Red Bull Ring: Timo Glock in den Top-10

Auf den Startplätzen vier bis sieben: der amtierende Vizemeister Lucas Auer (Landgraf-Mercedes), Rookie Bastian Buus (Land-Porsche), Jules Gounon (Winward-Mercedes) und Manthey-Porsche-Neuzugang Ricardo Feller.

'Best of the Rest' war DTM-Neueinsteiger Matteo Cairoli im Emil-Frey-Ferrari an achter Stelle. Timo Glock (Dörr-McLaren) und Tom Kalender (Landgraf-Mercedes) komplettierten die Top-10, die rund vier Zehntelsekunden trennten.

Böse Klatsche für neuen Lamborghini

DTM-Rückkehrer Kelvin van der Linde belegte mit seinem Schubert-BMW M4 G3T3 Evo den elften Platz, während Teamkollege Marco Wittmann nicht über P15 hinauskam - dabei gibt der Red Bull Ring eigentlich als Paradestrecke für den BMW. Über Nacht durften die beiden M4 in Folge einer BoP-Änderung 15 Kilogramm Gewicht ausladen. Auch Aston Martin (-20 kg), Ferrari (-15 kg) und der Ford Mustang (-10 kg) nahmen das Qualifying mit weniger Gewicht auf - geholfen hat es nicht allzu viel.

Die größte Klatsche kassierte erwartungsgemäß der neue Lamborghini Temerario GT3 von Abt Sportsline und GRT: GRT-Rückkehr Mirko Bortolotti auf Platz 16 und Luca Engstler, Marco Mapelli sowie Maximilian Paul auf den Positionen 19 bis 21! Dem Ex-Champion Bortolotti fehlten gigantische acht Zehntelsekunden zur Spitze.

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