+++ Der Sprint der MotoGP in Spielberg im Bericht +++

Tschüss, bis morgen!

Damit beenden wir unseren Liveticker zum MotoGP-Samstag in Spielberg. Morgen geht mit Warm Up und den Rennen weiter. Kann Acosta zurückschlagen oder macht Jorge Martin sein perfektes Wochenende komplett? Wir werden es ab 9:40 Uhr erfahren. Schaut gerne wieder vorbei, wir begleiten euch mit unserem Liveticker durch den gesamten Sonntag! Ansonsten: Einen schönen Abend noch und bis morgen!

Leo Rammerstorfer fährt auch 2027 Moto3!

Zum Abschluss noch erfreuliche Kunde für alle Österreicher. Leo Rammerstorfer wird auch im kommenden Jahr in der Motorrad-WM am Start sein. Der Youngster aus Linz bleibt in der Moto3, wechselt aber das Team. Florian verrät euch alle Details:

Alles zum KTM-Drama um Pedro Acosta

Wir haben in den vergangenen Stunden schon ausführlich über die Story des Tages gesprochen, jetzt gibt es von Tobias aber nochmal eine umfangreiche Aufarbeitung der Geschehnisse. Warum ist Pedro Acosta gestürzt? Hätte er nicht einfach geradeaus durch das Kiesbett fahren können? Und wie geht es morgen weiter? Hier gibt's alle Infos:

Bulega verzichtet auf Spielberg-Test

Am Montag gibt es hier am Red Bull Ring noch einen offiziellen MotoGP-Test mit den neuen 850er-Bikes. Dort hätte eigentlich auch Nicolo Bulega fahren sollen, doch dazu wird es jetzt nicht kommen. Nach einem Sturz bei privaten Testfahrten am Mittwoch zieht der nächstjährige VR46-Pilot freiwillig zurück. "Es geht mir gut, aber ich will in Cremona gewinnen und kein unnötiges Risiko eingehen, speziell bei diesem aktuellen Wetter in Spielberg", hat er gegenüber 'Sky Italia' verraten. Am nächsten Wochenende kann er sich in seiner italienischen Heimat erstmals zum Superbike-Champion krönen, das genießt natürlich Priorität.

Kratochwil mit nächstem Rookies-Cup-Podium

Neben den Baggers ist an diesem Wochenende auch die Nachwuchsrennserie zum letzten Mal in diesem Jahr im Rahmenprogramm der MotoGP am Start. Der Deutsche Fynn Kratochwil hat es vor wenigen Minuten im vorletzten Rennen des Jahres dabei schon zum fünften Mal auf das Podium geschafft, er wurde Dritter. Damit liegt er vor dem Saisonfinale morgen Früh auf Kurs für Gesamtrang fünf, ein brutal starkes Ergebnis in seiner Rookiesaison. Zur Erinnerung: Kratochwil ist letzten Monat erst 16 Jahre alt geworden! Mal schauen, was morgen noch geht. Spannung ist jedenfalls geboten. Die Top-Drei in der Meisterschaft sind nur durch fünf Punkte getrennt: Benat Fernandez führt hauchdünn vor dem heutigen Sieger Fernando Bujosa und Ryta Ogiwara. Alle drei haben damit noch reelle Chancen, sind zum Rookies-Cup-Champion 2026 zu krönen.

Entscheidung im Bagger-World-Cup steht an

Die neue Rahmenserie der MotoGP bestreitet in Spielberg das finale Rennwochenende ihrer Premierensaison 2026. Am Sonntagfrüh steht das letzte Rennen auf dem Programm, und so auch die Entscheidung im Titelrennen. Andrea Iannone und Eric Granado haben sich heute mit einer Kollision in Rennen 1 selbst um ihre Restchancen gebracht. Damit fällt die Entscheidung zwischen Archie McDonald und Oscar Gutierrez. Der Vorteil liegt dabei klar auf Seiten von Erstgenanntem, denn er hat 21 Punkte Vorsprung. Gutierrez muss also zwingend gewinnen, während McDonald bereits Platz elf zum Titelgewinn reicht. Schaut morgen um 8:55 Uhr vorbei, dann geht Rennen 2 der Baggers am Red Bull Ring los.

Bagnaia hat wieder Freude am Leben

"Heute kann ich mal wieder ein paar Späße machen", kommt Francesco Bagnaia mit einem Grinsen daher. Die Talfahrt der letzten Wochen ist gestoppt, Platz sechs hat endlich mal wieder Punkte eingebracht. Solche hatte er zuletzt vor der Sommerpause am Sachsenring angeschrieben. "Heute morgen haben wir am Setup etwas verändert und das war ein Glücksgriff. Der Grip hat sich verbessert", verrät er erfreut und offenbart direkt wieder eine breite Brust: "Vielleicht geht morgen sogar noch mehr."

Starker Samstag, aber Quartararo hat keinen Spaß

Seinen Yamaha-Kollegen war Fabio Quartararo heute derart überlegen. Während Rins, Miller und Razgatlioglu stehts die letzten drei Plätze unter sich ausmachten, holte 'El Diablo' Startplatz neun und P12 im Sprint. Ob das also eine seiner besten Leistungen überhaupt war? "Vielleicht, ja. Qualifying und Rennen waren gut", strahlt er für einen kurzen Moment. Danach verschwindet das Lachen aber schnell wieder aus seinem Gesicht. Er hadert: "So viel Risiko, wie ich eingehen muss, um am Ende dennoch sieben Zehntel zurück zu sein, macht mir keine Freude." Immerhin: Mangelnde Motivation kann man ihm jetzt definitiv nicht mehr vorwerfen.

Ogura übertrifft eigene Erwartungen deutlich

Ganz so gut wie gestern endete der Tag heute nicht für den Japaner. Nach Platz drei im Training reichte es heute 'nur' zum vierten Rang. Für Ai Ogura aber auch ein riesiger Erfolg. "Ja, sehr", antwortet er auf die Frage, ob er mit seiner Leistung zufrieden sei. Kein Wunder, denn "ich hatte vor dem Wochenende Platz elf oder zwölf erwartet." Mal schauen, ob morgen vielleicht sogar noch mehr geht. Auf die lange Distanz kann Ogura im Normalfall ja immer noch eine Schippe drauflegen. Es wäre die Komplettierung eines bockstarken Comeback-Wochenendes.

Di Giannantonio rätselt: Wo ist der Grip?

Nicht nur die Marquez-Brüder, auch 'Diggia' war heute nicht auf der üblichen Höhe. "Ich will positiv bleiben, aber wir kämpfen extrem mit dem Grip am Heck", klagt er. Merkwürdig, denn eigentlich war Fabio Di Giannantonio bislang immer gut in solch tückischen Bedingungen zurecht gekommen. "Ich bin eigentlich der Fahrer bei Ducati, der in solchen Situationen den meisten Grip hat. In Barcelona war ich gut, in Goiania mit der gleichen Karkasse auch", sagt er auch selbst und rätselt: "Wir verstehen nicht, wo der Grip jetzt ist. Uns fehlt da irgendwas." Abschreiben will der VR46-Pilot den Grand Prix morgen aber noch nicht: "Ich werde direkt in die Garage gehen und alles dafür tun, dass wir uns verbessern können. Wir haben es in der Vergangenheit schon geschafft, uns über Nacht deutlich zu steigern. Das werden wir jetzt wieder versuchen."

Alex Marquez bestätigt: Reifen an schwacher Ducati-Performance Schuld

Sein Bruder hat es im letzten Satz gerade schon angesprochen und jetzt unterstreicht auch Alex Marquez: "Ich leider, ich leide sehr. Mein Gefühl ist identisch zu Thailand. Diese Reifen helfen uns nicht." In Spielberg setzt Michelin auf eine härtere, hitzebeständigere Karkasse am Hinterrad, um den Anforderungen der diversen Beschleunigungszonen am Red Bull Ring gerecht zu werden. Doch diese Karkasse kann die Desmosedici nicht: "Es fehlt uns an Grip. Unser Bike ist mehr auf Stop-and-Go ausgelegt und dafür brauchen wir mehr Grip." Ein Problem, denn in Mandalika wird nochmal mit dieser Karkasse gefahren. "Wir müssen dafür eine Lösung finden", mahnt Alex Marquez deshalb.

Schadensbegrenzung: Marc Marquez erreicht Zielvorgabe

Eigentlich hatten wir Spielberg als Ducati-Hochburg erwartet, am Samstag war das aber überhaupt nicht der Fall. Die WM-Führung ist Marc Marquez nach nur einem Rennen schon wieder weg, aber enttäuscht ist er deshalb nicht. "Das Ziel war heute, direkt hinter Jorge ins Ziel zu kommen, weil er und Pedro schneller waren als ich. Ich wollte einfach kein Bike zwischen uns haben", berichtet der Titelverteidiger. Das klappte, denn Bezzecchi konnte er bekanntlich in Schach halten. Das Blöde: Vermutlich wird auch am Sonntag wieder Schadensbegrenzung auf dem Programm stehen. Ob er Martin im Grand Prix etwas entgegen setzen könne? Marquez glaubt nicht: "Er ist überall etwas schneller. Wir haben Probleme mit dieser Karkasse, damit hatten wir schon in Thailand zu kämpfen. Alle Ducati sind nicht schnell."

Bezzecchi mit Hilfe vom Teamkollegen im Kampf um den Sieg?

Bleiben wir doch gleich im Aprilia-Lager und schauen auf unseren WM-Dritten. "Ein guter Tag, den wir im Qualifying gerettet haben. Denn im FP2 war mein Gefühl nicht wirklich gut. Ich habe mich resettet und eine gute Rundenzeit gefahren. Meine Pace im Sprint hätte eigentlich Platz vier oder fünf ergeben sollen. Dass ich dennoch nah an Marc dran war und mit ihm kämpfen konnte, macht mich froh. Da können wir morgen drauf aufbauen", hält Marco Bezzecchi fest, dass der erste Schritt zur Rehabilitation nach seinem Misano-Crash gemacht ist. Damit am Sonntag noch mehr geht, wird nun zur anderen Garagenseite geblickt. Ob er mithilfe der Daten von Martin weitere Fortschritte machen wolle? Die klare Antwort: "Ja, das werde ich tun."

Martin feiert Mega-Aufholjagd in Spielberg

"Ich hatte schon viele gute Sprints, aber der heute? Von Platz acht nochmal zurückzukommen und Marc innerhalb von acht Runden nochmal zu überholen, das war schon sehr schön", strahlt der heutige Sieger und lobt sich (völlig zurecht) selbst in höchsten Tönen: "Ich war heute hungrig genug, um so schnell zu sein. Ich habe heute all mein Talent rausgeholt." Kann er am Sonntag nun das perfekte Spielberg-Wochenende perfekt machen? "Pedro wird morgen All-in gehen, um sein erstes Rennen zu gewinnen. Ich habe meine Chance, aber das wird ein harter Kampf werden", meint Jorge Martin und lacht: "Ich brauche diesmal sicher eine bessere erste Runde."

Acosta erklärt Sprint-Aussetzer

Jetzt hat der KTM-Pilot endlich zu uns gesprochen. Wie es zu seinem Sturz kam? Es ist eine Kombination aus Dashboard und fehlender Konzentration. "Ich habe nachgesehen, wie viele Runden noch zu fahren sind und ob mit dem Benzin alles passt. Und jap, dann habe ich es verkackt. Ich habe meinen Bremspunkt verpasst", erklärt Pedro Acosta. Warum er ausgerechnet dort auf das Dashboard blickte und nicht beispielsweise auf Start/Ziel? "Ich war drei Sekunden vorne, da wollte ich etwas Tempo rausnehmen und kein Risiko mehr eingehen. Dadurch habe ich vielleicht etwas den Fokus verloren", begründet er und kündigt an: "Sollte ich morgen in der gleichen Position nochmal sein, werde ich sicherlich nicht vom Gas gehen. Zum Glück haben wir dann nochmal eine Chance."

WM-Stand: Martin zurück an der Spitze

Blicken wir mal auf die Weltmeisterschaft, während wir auf die ersten Reaktionen zum Sprint warten. Denn hier hat sich natürlich nicht unwichtiges getan. Martin ist dank seines Sieges zurück auf Platz eins, führt mit 286 Punkten jetzt wieder drei Zähler vor Marc Marquez. Bezzecchi liegt 38 Punkte zurück, Di Giannantonio ist auf 63 Zähler zurückgefallen. Ogura übernimmt WM-Rang fünf von Acosta, beiden fehlen 77 Punkte zum Martinator.

Acosta lässt auf sich warten

Eigentlich wollte der 'Hai von Mazarron' gerade früher als geplant zu seiner Medienrunde erscheinen, weshalb unser Markus dann im Vollsprint vom Mediacenter einmal quer durch das Paddock zum Broadcaster-Set, wo die Medienrunden an diesem Wochenende in einem kleinen Container abgehalten werden, gerannt ist. Dann aber die Rolle rückwärts von KTM, Acosta komme doch erst zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt. Wir müssen uns also noch ein paar Minuten auf seine Erklärung gedulden. Den Einsatz von Herrn Zörweg wollen wir an dieser Stelle aber nicht unerwähnt lassen.

Chance zur Wiedergutmachung am Sonntag

Das Gute aus KTM-Sicht: Die vor seinem Aussetzer gezeigte Leistung war überragend. Fast drei Sekunden war Acosta dem restlichen Feld in elf Runden enteilt. Kann er sich in 24 Stunden im Grand Prix rehabilitieren? Sandro Cortese glaubt schon: "Auf jeden Fall! Dieser Fehler schmerzt sehr, aber er ist Profi genug, um das hoffentlich schnell abzuhaken. Er hat den Speed und so ein Leichtsinnsfehler wird ihm morgen hoffentlich nicht mehr passieren."

KTM-Boss widerspricht Dashboard-Theorie

Moderatorin Alina Marzi hat sich nach Sprintende natürlich gleich um ein Interview bei KTM bemüht und Motorsportchef Pit Beirer vor das Mikrofon bekommen. Nach der Dashboard-Theorie befragt, meinte dieser dann: "Ne, das hätte er uns jetzt gleich gesagt. Nachdem er aber 'Sorry boys' gesagt hat, sucht er da, glaube ich, keine Ausreden. Er hat da oben den Bremspunkt verpasst." Ein schlichter Fehler der Nummer 37 also. Beirer hadert: "Wir haben grade schon überlegt, warum er da überhaupt noch versucht einzubiegen und nicht einfach gerade über das Kies drüberfährt. Aber egal. Bitter, wenn eine solche Performance da ist, der Matchball am Punkt liegt und du verwandelst ihn nicht. Das ist echt bitter. Aber ja, jetzt schauen wir auf morgen."

Acosta durch Dashboard-Nachricht abgelenkt?

Stefan Bradl und Alex Hofmann haben bei ServusTV schnell eine Theorie entwickelt. Die beiden Experten glauben über Onboard-Kamera und die Spiegelung des Dashboards im Helmvisier erkannt zu haben, dass Acosta in der Anfahrt zu Kurve zwei dort eine Nachricht erhalten hätte. Belegen lässt sich das aber nicht. Klar ist nur, eine Tracklimits-Warnung gab es nicht. Wenn, dann muss sie also von KTM ausgesendet worden sein. Erklären würde das aber allemal, warum der Spanier derart über seinen Bremspunkt hinausgeschossen ist.

Diggia enttäuscht, Fernandez weit zurück

Ohne Punkte bleibt heute Fabio Di Giannantonio, der seine Talfahrt der letzten Wochen mit Platz zehn fortsetzt. Hinter ihm folgen Bastianini, Quartararo und Marini. Während Moreira nach der doppelten Longlap noch P16 geschafft hat, kommt Raul Fernandez nur als 19. ins Ziel. Mit Blick auf die Ergebnisse seiner Aprilia-Kollegen also ein maximal gebrauchter Tag für die Nummer 25.

Ogura beeindruckt beim Comeback

Man könnte fast denken, dass er nie weg war. Beim Japaner war heute nichts mehr von seiner Daumenverletzung zu sehen, Platz vier darf als voller Erfolg verbucht werden. Alex Marquez folgt, dann Bagnaia auf P6. Auch für ihn ein gutes und wichtiges Resultat, nachdem er zuletzt dreimal in Folge überhaupt keine Zähler in Sprint und Grand Prix sammeln konnte. Zarco, Aldeguer und Binder komplettieren die Punkteränge.

ZIEL: Martin gewinnt Spielberg-Sprint!

Es ist vollbracht! Nach dem Start nur Achter, komplettiert Jorge Martin unter Mithilfe von Acosta eine der beeindruckendsten Sprint-Aufholjagden überhaupt. Er gewinnt das MotoGP-Kurzrennen in Spielberg! Marc Marquez wird Zweiter, Bezzecchi komplettiert das Podium.

Sprint der MotoGP in Spielberg im Liveticker: Alle Positionen

Österreich GP

Sprint, nicht verfügbar

Positionen Österreich GP
1Jorge Martin
Aprilia Racing Team
2Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
3Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
4Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
5Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
6Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
7Johann Zarco
LCR Honda
8Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
9Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
10Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
11Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
12Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
13Luca Marini
Honda HRC Castrol
14Pol Espargaro
Red Bull KTM Tech3
15Takaaki Nakagami
Honda HRC Castrol
16Diogo Moreira
LCR Honda
17Toprak Razgatlioglu
Prima Pramac Yamaha MotoGP
18Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
19Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
20Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
21Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
22Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team

Runde 14/14: Martin rast unverhofftem Sieg entgegen

Wer hätte das nach dem Start gedacht? Martin muss nur noch wenige Kilometer absolvieren, dann wird er hier den Sprint gewinnen. Marc Marquez kann nur noch auf einen Fehler von ihm hoffen, liegt nicht in Schlagdistanz. Acosta kommt derweil an die Box zurück und gibt auf.

Runde 12/14: Acosta schmeißt den Sieg weg!

Unglaublich, Acosta fliegt in der Schikane ab! Damit führt Martin plötzlich. Was war da los??? Der KTM-Pilot hat viel, viel zu spät gebremst. Er steigt zwar sofort wieder auf, liegt jetzt aber nur noch auf Platz 13. Wahnsinn, Entsetzen in der KTM-Box!

Runde 11/14: Martin schwimmt sich frei

Knapp vier Zehntel hat der Aprilia-Pilot jetzt Vorsprung auf Marc Marquez. Wahrlich (noch) nicht komfortabel, aber ein direkter Gegenangriff von der Nummer 93 ist vorerst nicht zu befürchten. Ogura hat sich unterdessen in der Schikane Platz fünf von Alex Marquez geholt, wenig später stürzt Morbidelli dort.

Runde 8/14: Martin vorbei an Marc Marquez!

Es braucht nur eine weitere Runde, und da ist Martin auch schon an Marc Marquez vorbei. Natürlich erneut Kurve eins. Damit dürfte jetzt aber Schluss sein, zu Acosta fehlen 2,8 Sekunden. Stattdessen ist jetzt die Frage, ob Marc Marquez oder Bezzecchi nochmal kontern können. Sie lassen sich zumindest erstmal nicht abschütteln.

Runde 7/14: Martin holt sich Bezzecchi!

Unglaublich, was für eine Aufholjagd vom Spanier. Jetzt schnappt er sich auch Bezzecchi, und das natürlich wieder in Kurve eins. Damit ist er jetzt direkt hinter Marc Marquez. Die nächste Attacke lässt sicher nicht lange auf sich warten.

Runde 5/14: Alle Guten Dinge sind drei!

Wieder Kurve eins, wieder schnappt sich Martin einen anderen Fahrer. Jetzt muss sich auch Alex Marquez geschlagen geben. P4 für den Aprilia-Piloten, vier Zehntel zu Teamkollege Bezzecchi. Raul Fernandez und Moreira müssen derweil zweimal durch die Longlap, weil sie einen Frühstart hingelegt haben.

Runde 4/14: Nächstes Manöver von Martin

Identisches Bild wie in der letzten Runde, jetzt geht Ogura. Martin geht in der ersten Kurve vorbei auf Rang fünf und macht jetzt Jagd auf Alex Marquez. Bis Marc Marquez sind noch alle in Sicht, nur Acosta ist vorne jetzt schon auf 1,3 Sekunden enteilt.

Runde 3/14: Martin schnappt sich Bagnaia

Jetzt ist es doch passiert, der Martinator bremst sich in Kurve eins an seinem ehemaligen WM-Rivalen vorbei. Damit ist er jetzt zumindest wieder Sechster. Ogura liegt knapp drei Zehntel voraus.

Runde 2/14: Acosta zieht davon

Der KTM-Pilot hat schon mehr als eine halbe Sekunde Vorsprung auf Marc Marquez herausgefahren. Das will er sich heute wohl nicht mehr nehmen lassen. Martin drückt derweil gegen Bagnaia, kommt aber nicht vorbei und erhält bereits eine Tracklimits-Warnung.

START: Desaster-Start für Martin!

Da kommt er eigentlich erst gut weg, verbremst sich dann aber in Kurve eins und geht weit. Marc Marquez attackiert daraufhin in Kurve zwei, beide gehen weit. Acosta ist der lachende Dritte und übernimmt die Führung vor Marquez. Bezzecchi neuer Dritter, dann Alex Marquez und Ogura. Martin nur noch Achter.

Aufwärmrunde läuft

Die MotoGP-Stars haben sich in Bewegung gesetzt und um unrunden den Red Bull Ring jetzt noch ein letztes Mal, ehe die Startampel in den Fokus rückt. Mit Bagnaia, Luca Marini und Alex Rins haben wir noch drei Piloten, die am Heck doch noch von Soft auf Medium gewechselt haben. Sonst alles gleich geblieben. Martin, Marquez, Acosta und Bezzecchi also mit der identischen Reifenwahl.

Endet heute die Ducati-Serie?

Bislang wurden alle Sprints am Red Bull Ring von den Roten gewonnen: 2023 und 2024 von Francesco Bagnaia, 2025 von Marc Marquez. Kann heute ein anderer Hersteller triumphieren? Jorge Martin wird Aprilia jubeln lassen wollen. In Silverstone gewann er, als er zuletzt auf der Pole stand. Und dann ist da natürlich noch Acosta, der erstmals seit Buriram am Samstag siegen will. Die Chance ist also real, aber Marquez wird sicher etwas dagegen haben. In fünf Minuten geht's los.

Einheitliche Reifenwahl

Zehn Minuten vor dem Beginn des Sprints sieht es danach aus, als würden alle Piloten auf identische Waffen setzen. Es ist die erwartete Reifenwahl, die wir bei allen 22 Fahrern sehen: Medium an der Front, Soft am Hinterrad. Letzterer sollte bei diesen angenehmen Temperaturen auch problemlos über die Distanz zu bringen sein.

Bestes Sprintwetter in Spielberg

Sind wir heute Morgen noch mit dichter Wolkendecke und nassem Asphalt gestartet, kann sich das Wetter in der Steiermark inzwischen sehen lassen. Die Sonne ist draußen, was für 21 Grad in der Luft und 19 Grad am Asphalt sorgt. Da kann man gut Motorrad fahren: Nicht zu kalt, aber definitiv auch nicht zu warm.

GRID: Martin auf Pole, Marquez wieder von P2

Blicken wir auf die Startaufstellung. Jorge Martin hat sich im Qualifying heute Vormittag die Pole gesichert und startet damit von ganz vorne. WM-Leader Marc Marquez steht zum dritten Mal in Folge auf Platz zwei, Pedro Acosta komplettiert die erste Reihe. Dahinter folgen Marco Bezzecchi, Comebacker Ogura und Alex Marquez. Hier die komplette Übersicht:

Ogura zurück, zwei Piloten fehlen

Für alle, die jetzt zum ersten Mal an diesem Wochenende vorbeischauen: Mit Ai Ogura können wir in Spielberg einen Rückkehrer begrüßen, seine Daumenverletzung ist ausgeheilt. Maverick Vinales fehlt dagegen weiterhin und auch Joan Mir muss erkrankt zuschauen. Sie werden von Pol Espargaro bzw. Takaaki Nakagami ersetzt.

MotoGP-Sprint am Red Bull Ring steht bevor

Damit jetzt zum Highlight des heutigen Tages, der ersten Rennaction des bisherigen Wochenendes in Spielberg. Die MotoGP startet in den Sprint, 14 Runden sind heute zu absolvieren. Um 15:00 Uhr geht es los!

Moto2-Rekord eingestellt

Für Salac ist das erst seine zweite Moto2-Pole, zuletzt stand er beim Saisonstart 2023 in Portimao ganz vorne. In Summe macht ihn die heute Pole zum sechsten verschiedenen Moto2-Polesitter in Serie und zum elften verschiedenen in der laufenden Saison. Damit ist der Bestwert aus 2022 eingestellt, mehr gab es noch nie. Wir haben aber ja noch einige Rennen, da können wir sicher noch Nummer zwölf finden.

ZIEL: Salac holt die Moto2-Pole in Spielberg!

Er war gestern schon Schnellster und ist es auch heute wieder! Filip Salac schnappt sich mit einem neuen Moto2-Rundenrekord in 1:32.381 Minuten die Pole Position. Gonzalez folgt als Zweiter, muss sich um 0,121 Sekunden geschlagen geben. Der erneut starke Forward-Pilot Alex Escrig komplettiert Reihe eins. Dann Ortola, Guevara und Alonso. Holgado enttäuscht, schafft nur Rang zehn. Agius ist nach seinem Sturz noch auf P15 durchgereicht worden.

Agius versenkt die Kalex im Kiesbett!

Der Australier und Kurve zwei werden wohl keine Freunde mehr. Letztes Jahr dort im Rennen gestürzt, ist er jetzt schon wieder am Ausgang der Schikane abgeflogen. Seine Kalex ist zerstört, das war's für ihn. Bestenfalls Startplatz 11. Ganz vorne ist für den Moment Ortola vor Guevara und Salac. Holgado auf Sechs, Alonso auf Acht und Gonzalez derzeit nur auf Rang zehn.

GRÜN: Moto2 sucht den letzten Polesitter

Weiter geht's, das Q2 läuft. Einen klaren Favoriten auf die Pole haben wir nicht, es ging in den Trainings gestern sehr eng zu. Ivan Ortola, Filip Salac, Tony Arbolino, Manuel Gonzalez, Senna Agius, Izan Guevara, David Alons, Daniel Holgado ... sie alle könnten es auf Startplatz eins schaffen.

ZIEL: Öncü jubelt, Ferrandez fliegt ab

Jubel bei Toprak Razgatlioglu und allen Türken auf den Rängen, denn Öncü rast in letztem Moment noch zur Bestzeit. Alberto Ferrandez will unbedingt noch in die Top-Vier hinein und attackiert dafür maximal. In der vorletzten Kurve übertreibt er es jedoch und fliegt per Highsider ab. Ein schmerzhafter Crash, aber der Pramac-Pilot steht zum Glück direkt wieder. Es scheint ihm also gut zu gehen, für Q2 hat's aber nicht mehr gereicht. Dort sind neben Öncü auch Zonta van den Goorbergh, Lunetta und Baltus dabei. Canet ist dagegen zum sechsten Mal in Folge in Q1 hängen geblieben.

Rookie mischt die Spitze auf

Das kommt etwas überraschend. Nach den ersten Runs liegt nicht etwa ein erwarteter Fahrer auf Platz eins des Klassements, sondern Moto2-Neuling Luca Lunetta. Er war 0,012 Sekunden schneller als Öncü und 0,074 Sekunden schneller als Baltus. Starke Leistung bislang vom Italiener, der 2026 erst dreimal in Q2 dabei war. Taiyo Furusato ist der vierte Pilot, der aktuell aufsteigen würde. Knapp sechs Minuten noch.

GRÜN: Q1 der Moto2 beginnt

Wir suchen die letzten vier Teilnehmer an Q2. Wer wird aufsteigen? Die nächsten 15 Minuten werden uns aufklären. Barry Baltus muss man sicherlich auf dem Zettel haben, auch Joe Roberts, Deniz Öncü und Aron Canet haben zuletzt eine aufsteigende Formkurve gezeigt. Lassen wir uns überraschen.

Weiter mit dem Moto2-Qualifying

Als letzte WM-Klasse kämpft jetzt noch die Moto2 um den Polesitter für den Österreich-GP. Auch hier beginnt das Qualifying aber erstmal mit Q1, los geht's um 13:40 Uhr.

Monstersave von Quiles

Jetzt wissen wir auch, warum dem WM-Leader keine Verbesserung mehr gelang. In der vorletzten Kurve wäre er beinahe zu Sturz gekommen, hat die Front nur dank eines überragenden Saves noch abfangen konnte. Den seht ihr im nachfolgenden Tweet. Dem Sechstplatzierten Ogden droht derweil noch eine Strafe, weil er Carpe kurz zuvor an der gleichen Stelle im Weg gestanden war.

ZIEL: Brian Uriarte fängt Almansa ab!

Weder Almansa noch Quiles können sich in den letzten Minuten noch verbessern, und dafür bekommen beide die Quittung. Brian Uriarte schnappt Almansa die Pole Position dank einer fantastischen letzten Runde noch weg, bezwingt den Intact-Piloten beim Heimspiel seines Arbeitgebers KTM um 0,064 Sekunden. Teamkollege Alvaro Carpe holt sich den dritten Startplatz. Dann erst Quiles auf Rang vier vor Matteo Bertelle und Scott Ogden. David Munoz wird beim Comeback starker Neunter.

Almansa legt vor

Der Wie eigentlich zu erwarten, braucht der Intact-Pilot keine Anlaufzeit, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. Eine 1:39.708 Minuten bringt ihm für den Moment Platz eins ein. Quiles folgt drei Zehntel dahinter, dann Brian Uriarte, Joel Kelso und Rico Salmela. Bleibt das bis zum Ende so? Die letzten sechs Minuten brechen gleich an. Almansa ist schon wieder mit frischem Gummi unterwegs, während Quiles und Co. in Kürze wieder auf die Strecke gehen werden.

GRÜN: Weiter mit Q2

Jetzt geht es um die Pole Position für das morgige Rennen. Weil das FP2 heute Morgen im Nassen stattfand und sie kein Risiko eingehen wollen, gehen unsere Favoriten David Almansa und Maximo Quiles kalt ins Q2. Sie saßen heute noch gar nicht auf ihrem Motorrad. Kann das ein anderer, aufgewärmter Pilot für eine Überraschung nutzen? Die nächsten 15 Minuten werden es uns zeigen.

ZIEL: O'Shea kickt Rammerstorfer raus

Schade, es hat nicht gereicht für den SIC-Piloten. Seine letzte Runde zählte wegen Tracklimits nicht, und dafür bezahlt Rammerstorfer teuer. Eddie O'Shea und Pratama fangen ihn noch ab, nur Platz sechs also. Während Perrone, Munoz, Pini und O'Shea in Q2 aufsteigen, muss sich Rammerstorfer mit Startplatz 20 begnügen. Immerhin: Das ist sein zweitbestes Qualifying-Ergebnis in diesem Jahr nach Brasilien (P16). Die Punkte sind damit morgen definitiv in Reichweite.

Rammerstorfer in den Top-Vier!

Sehr ordentliche Vorstellung bislang vom Youngster aus Linz, als Vierter wäre er zur Sessionhalbzeit für Q2 qualifiziert. Auf die Bestzeit von Munoz fehlen ihm 0,548 Sekunden. Um es auch sicher in Q2 zu schaffen, sollte er im finalen Run als besser nochmal nachlegen, bislang sieht es aber gut aus. Auch Perrone und Pini wären aktuell in Q2 dabei.

GRÜN: Moto3-Qualifying läuft!

Wie immer geht es mit Q1 los, wir suchen die vier letzten Teilnehmer am nachfolgenden Q2 der Moto3. Schafft Lokalmatador Leo Rammerstorfer den Aufstieg? Wir drücken natürlich die Daumen. Mit Marco Morelli, Guido Pini, Rückkehrer David Munoz, Veda Pratama oder dem letztjährigen Polesitter Valentin Perrone ist die Konkurrenz jedoch namhaft.

Der Ticker-Zeitplan für den Samstagnachmittag der MotoGP

12:45 - 13:25 Uhr: Qualifying Moto3
13:40 - 14:20Uhr: Qualifying Moto2
15:00 Uhr: Sprint MotoGP (14 Runden)

MotoGP-Nachmittag in Spielberg beginnt

Schon nähert sich die Mittagspause wieder ihrem Ende, in zehn Minuten geht es weiter. Dann steht zunächst das Qualifying der Moto3 an, im Anschluss dann jenes der Moto2. In knapp zweieinhalb Stunden dann das Highlight des Tages: Der MotoGP-Sprint über 14 Runden. Um 15 Uhr wird gestartet.

Gelb missachtet! Verwarnung für Bezzecchi

Kleiner Schreckmoment für alle Fans der Nummer 72. Wie uns die MotoGP-Stewards eben mitgeteilt haben, hat Marco Bezzecchi vorhin im FP2 die Gelben Flaggen für den Sturz von Marc Marquez nicht beachtet und eine persönliche Bestzeit im ersten Sektor gefahren. Das geht natürlich nicht, unter Gelb muss langsam gemacht werden. Glück im Unglück für 'Bezz': Es war sein erster derartiger Verstoß in dieser Saison, weshalb es Simon Crafar und Co. bei einer Verwarnung belassen haben. Nochmal sollte das aber nicht passieren, sonst wird es eine Startplatzstrafe geben.

Armpump? Jorge Martin atmet auf

Von der Pole aus startet der 'Martinator' heute als Favorit auf den Sieg, und auch letzte Woche in Misano hätte er vielleicht schon gewinnen können, wenn ihn nicht die typische MotoGP-Krankheit ausgebremst hätte. Muss er sich auch in Spielberg wieder vor Armpump fürchten? Am Freitag zeigte sich Jorge Martin optimistisch, dass dem nicht so sein wird. Eine Operation bleibt aber möglich. Mehr dazu in diesem Artikel von Florian:

VIDEO: Pedro Acosta sogar noch mit WM-Chancen?

Ja, zumindest wenn es nach Marc Marquez geht. Der Ducati-Star wollte seinen künftigen Teamkollegen gestern Abend keinesfalls aus dem Rennen streichen. Es könnte an diesem Wochenende schließlich 'Big Points' geben, die Rennpace der Nummer 37 fürchtete gestern das halbe Feld. Hat Acosta wirklich noch Chancen? Markus klärt euch in unserem neusten Video auf:
Nach Trainings-Gala: Marc Marquez macht Acosta zu WM-Anwärter! (08:29 Min.)

Mittagspause beim Österreich-GP

In Spielberg ruhen die Motoren jetzt erstmal, weiter geht es um 12:45 Uhr MEZ. Dann startet die Moto3 in ihr Qualifying. Aber keine Sorge, langweilig wird es bis dahin nicht. Wir haben auch heute wieder einige spannende Inhalte vorbereitet, auf die ihr euch in der nächsten Dreiviertelstunde freuen könnt. Bleibt also dran!

Martin erwartet eng umkämpfte Rennen

"Ich habe wie verrückt gepusht. Alles unter Kontrolle, aber mit Sicherheit am Limit. Ich bin sehr glücklich", strahlt der Martinator, der soeben seine 23. Pole in der MotoGP eingefahren hat, seine dritte als Aprilia-Pilot. Kann er sich nun auch die WM-Führung zurückholen? "Pedro und Marc sehen stark aus, es werden sicher intensive Rennen werden", prognostiziert er. Aber: "Es scheint, als hätten wir einen großen Schritt gemacht seit gestern. Ich bin bereit!"

Acosta sicher: Von Platz drei noch alle Möglichkeiten

Nach dem bärenstarken Freitag könnte man meinen, dass der 'Hai von Mazarron' nach diesem Qualifying vielleicht etwas geknickt sein könnte. Aber nein, überhaupt nicht. "Ich bin sehr glücklich. Beim Heimrennen in der ersten Reihe zu stehen, ist toll. Denn normalerweise haben wir im Qualifying unsere Probleme", lässt er uns wissen. Tatsächlich ist die Zeitenjagd eigentlich nicht KTM-Terrain. In Reihe eins stand Acosta zuletzt in Ungarn, war seither nie besser als Startplatz sechs. Jetzt auf P3 ist daher noch alles möglich: "Normalerweise stehen wir weiter hinten. Also mal schauen, was wir im Sprint von hier ausrichten können."

Kunden-Ducatis enttäuschen

Francesco Bagnaia hat sich Rang sieben gesichert. Damit wird er leben können, es ist seine beste Startposition seit der Dutch TT Ende Juni. Fabio Di Giannantonio wird sich dagegen ärgern, nur auf Platz acht zu stehen. Fabio Quartararo komplettiert die dritte Reihe. Dahinter dann noch Johann Zarco auf Zehn, Brad Binder auf Elf und ein enttäuschender Fermin Aldeguer auf Zwölf. Damit wird es für den Gresini-Piloten schwer werden, sein Podium aus dem letzten Jahr zu wiederholen.

WM-Anwärter liefern ab

Marc Marquez muss sich um 0,015 Sekunden geschlagen geben, wird mit Startplatz zwei aber sicher gut leben können. Von dort gewann er ja auch in Aragon und Misano alle vier Rennen. Pedro Acosta steht als Dritter ebenfalls in der ersten Reihe. Bezzecchi folgt auf Platz vier vor Ai Ogura, der sich als Fünfter bärenstark von seiner Daumenverletzung zurückmeldet. Der gestürzte Alex Marquez komplettiert Reihe zwei.

ZIEL: Martin holt Spielberg-Pole

Was für eine Schlussphase in Spielberg! Martin fährt zwei Bestzeiten in Folge, schafft es als erster Pilot unter die 1:28er-Marke. Acosta, Bezzecchi und Marc Marquez beißen sich daran die Zähne aus. Weil Bruder Alex in Kurve eins stürzt, müssen sie dann auch noch für eine Runde vom Gas gehen. Einen letzten Anlauf gibt es für alle aber nochmal, und der beginnt vielversprechend. Hintenraus verlieren alle dann aber zu viel Zeit, Martin steht auf der Pole Position!

Qualifying der MotoGP in Spielberg im Liveticker: Alle Positionen

Österreich GP

1. Qualifying, nicht verfügbar

Positionen Österreich GP
1Jorge Martin
Aprilia Racing Team
2Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
3Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
4Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
5Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
6Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
7Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
8Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
9Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
10Johann Zarco
LCR Honda
11Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
12Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
13Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
14Pol Espargaro
Red Bull KTM Tech3
15Luca Marini
Honda HRC Castrol
16Diogo Moreira
LCR Honda
17Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
18Takaaki Nakagami
Honda HRC Castrol
19Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
20Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP
21Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
22Toprak Razgatlioglu
Prima Pramac Yamaha MotoGP

Martin eröffnet finalen Schlagabtausch

Die letzten fünf Minuten beginnen, es geht in die Crunchtime! Der Weltmeister von 2024 ist als erster Pilot wieder auf die Strecke gegangen, Acosta und Bezzecchi folgen kurz danach. Marc Marquez hat sich etwas mehr Zeit gelassen. Theoretisch sollten aber alle vier mindestens drei fliegende Runden fahren können.

Acosta auf Polekurs!

Die erste Runde geht an Bezzecchi, die zweite an Marc Marquez. Das letzte Wort hat für den Moment aber Pedro Acosta, der als einziger Pilot drei fliegende Runden gefahren ist. Der KTM-Pilot führt das Klassement in 1:28.328 Minuten vor den beiden Marquez-Brüdern, Martin, Bezzecchi und Di Giannantonio an. Mit dieser Reihenfolge geht es zum Boxenstopp.

GRÜN: Kampf um MotoGP-Pole beginnt!

Wer holt sich den besten Startplatz am Red Bull Ring? Die nächsten 15 Minuten werden es zeigen. Das Gute für alle Marquez-Fans: Seine Crew hat es tatsächlich geschafft, das Motorrad rechtzeitig zu reparieren. Er kann also Risiko eingehen, hat zwei Bikes in der Garage. Lässt ihn das zu seiner ersten Spielberg-Pole seit 2019 rasen?

Q2 steht an - mit einem oder zwei Bikes für Marc Marquez?

Das ist jetzt die große Frage. Eine Auflösung haben wir noch nicht, in der Ducati-Box wurde in den letzten Minuten aber noch fleißig an der beschädigten Desmosedici gearbeitet. Es wird also eng. Hat er nur ein Bike für das Q2, das um 11:15 Uhr beginnt, wäre das im Kampf um die Pole Position mit Acosta, Martin, Bezzecchi, Bruder Alex und Co. jedenfalls ein dicker Nachteil. Ein weiterer Sturz mit dem Ersatzbike könnte sein Qualifying dann vorzeitig beenden.

ZIEL: Zarco und Bagnaia retten sich!

Das Duo ist in 1:28.753 Minuten zeitgleich an die Spitze gerast. Das bringt beiden den Aufstieg in Q2, denn Raul Fernandez kann nicht mehr kontern. Der Trackhouse verbessert sich zwar auch nochmal, scheitert aber um 0,118 Sekunden an einem Platz in den Top-Zwei. Er muss sich damit mit Startplatz 13 begnügen. Pol Espargaro und Marini komplettieren die fünfte Startreihe. Dann Moreira, Bastianini, Nakagami und Morbidelli. Das Yamaha-Trio um Rins, Miller und Razgatlioglu beschließt das Feld zum Österreich-GP.

Quartett um Bagnaia legt vor

Die letzten fünf Minuten laufen, es gilt es also. Bagnaia, Morbidelli und das Pramac-Duo sind als erste wieder rausgefahren. Die erste fliegende Runde bringt aber keinem aus dem Quartett eine merkliche Verbesserung ein. Der zweite Umlauf muss es also richten. Fernandez, Moreira und Co. starten derweil gleich in ihre finale 'Timeattack'. Jeder von ihnen wird mindestens noch zwei Runden fahren können.

Pol Espargaro auf Back-to-back Q2-Kurs!

Der erste Schlagabtausch ist geschafft und er bringt eine Bestzeit vom favorisierten Raul Fernandez. Der Trackhouse-Pilot liefert also ab, ebenso wie Pol Espargaro. Der Ersatzmann von Vinales ist als Zweitschnellster ebenfalls auf Q2-Kurs. Moreira, Zarco und Bastianini sind knapp gescheitert. Bagnaia ist nur eine fliegende Runde gefahren und dann gleich wieder an die Box zurückgekommen. Er liegt nur auf Platz 7.

GRÜN: Qualifying läuft! Wer schafft es ins Q2?

Zwei Plätze sind noch zu vergeben in den nächsten 15 Minuten. Anwärter haben wir genug. Raul Fernandez und Francesco Bagnaia sind sicherlich die größten Namen, hinter Letzterem steht aber ein dickes Fragezeichen. Luca Marini, Johann Zarco, Diogo Moreira und Enea Bastianini werden sich sicherlich Hoffnung machen, den Aufstieg schaffen zu können. Für Franco Morbidelli, Pol Espargaro und das Yamaha-Trio um Alex Rins, Jack Miller und Toprak Razgatlioglu müsste hingegen schon einiges zusammenkommen, um den Sprung in Q2 zu schaffen. Wir sind gespannt, los geht's!

Weiter mit dem MotoGP-Qualifying

Kurz durchatmen, dann geht es um 10:50 Uhr mit dem Qualifying weiter. Vor dem Kampf um die Pole Position wartet natürlich erstmal noch das Q1. Gut für Marc Marquez, denn er hat seine Ducati jetzt zurück in die Garage gebracht. Bis zum Start von Q2 bleiben knapp 30 Minuten. Vielleicht kann seine Crew die Maschine bis dahin doch noch rechtzeitig reparieren.

ZIEL: Marc Marquez holt FP2-Bestzeit - und stürzt dann!

Was für ein dramatisches Ende zum 2. Freien Training! Zunächst fährt Marc Marquez in 1:29.663 Minuten die letztliche Sessionbestzeit und dann patzt er in Kurve eins. Er hat die Front verloren und ist abgeflogen. Ihm selbst geht es gut, aber die Ducati ist auf der rechten Seite ganz schön mitgenommen. Damit hat er im Qualifying aller Voraussicht nach nur ein Motorrad zur Verfügung. Martin wird Zweiter, dann Acosta, Fermin Aldeguer und Bagnaia. Bezzecchi bleibt ohne deutliche Verbesserung mit frischem Gummi auf P15 stecken.

2. Freies Training der MotoGP in Spielberg im Liveticker: Alle Positionen

Österreich GP

2. Freies Training, nicht verfügbar

Positionen Österreich GP
1Marc Marquez
Ducati Lenovo Team
2Jorge Martin
Aprilia Racing Team
3Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
4Fermin Aldeguer
BK8 Gresini Racing MotoGP
5Fabio Quartararo
Monster Energy Yamaha MotoGP
6Francesco Bagnaia
Ducati Lenovo Team
7Alex Marquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
8Enea Bastianini
Red Bull KTM Tech3
9Johann Zarco
LCR Honda
10Raul Fernandez
Trackhouse MotoGP Team
11Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
12Pol Espargaro
Red Bull KTM Tech3
13Brad Binder
Red Bull KTM Factory Racing
14Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
15Marco Bezzecchi
Aprilia Racing Team
16Franco Morbidelli
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
17Takaaki Nakagami
Honda HRC Castrol
18Luca Marini
Honda HRC Castrol
19Diogo Moreira
LCR Honda
20Toprak Razgatlioglu
Prima Pramac Yamaha MotoGP
21Jack Miller
Prima Pramac Yamaha MotoGP
22Alex Rins
Monster Energy Yamaha MotoGP

Bestzeit vom Martinator

Das dürfte Aprilia gefallen und Hoffnung für das Qualifying machen. In 1:29.865 Minuten hat es Jorge Martin als erster Pilot unter die 1:30er-Marke geschafft. Acosta ist weiterhin Dritter hinter Bagnaia, Marc Marquez nach drei fliegenden Runden auf Platz sieben angelangt. Ihm fehlen nur sechs Zehntel zu Martin. Bezzecchi kommt gerade mit frischem Hinterreifen wieder raus.

Marc Marquez mischt mit!

Jetzt ist es passiert, zehn Minuten vor dem Ende von FP2 fährt auch der Ducati-Superstar auf die Strecke. Mal schauen, wo er sich gleich einsortieren wird. Eigentlich sind solche Mischbedingungen ja wie gemacht für ihn. Martin ist unterdessen schon Zweiter hinter Bagnaia, Acosta als Dritter ebenfalls schnell auf Betriebstemperatur gekommen.

MotoGP-Stars melden sich an

Kurz nach Sessionhalbzeit ist es soweit, unsere namhaften Piloten sind jetzt auch unterwegs. Während Francesco Bagnaia die Führung übernimmt, sind Acosta, Martin und Fabio Di Giannantonio gerade auf ihren ersten fliegenden Runden unterwegs. Alex Marquez war ebenfalls schon unterwegs, ist nach der Outlap aber gleich wieder reingekommen. Nur Burder Marc lässt weiter auf sich warten.

Fernandez übernimmt das Kommando

Die Rundenzeiten purzeln jetzt mit jedem Umlauf, der Trackhouse-Pilot ist bereits bei 1:31.548 Minuten angelangt. Damit fehlen schon nur noch drei Sekunden zu gestern. Die Strecke wird also immer besser. Kein Wunder daher, dass immer mehr Piloten rauskommen und anschreiben. Die Marquez-Brüder, Acosta oder Martin fehlen aber weiterhin. Bei Ducati wird das Bike zumindest aber schonmal mit Reifen bestückt und angeworfen. Es kann also nicht mehr allzu lange dauern. 17 Minuten noch im FP2.

Vorsichtiger Start am Red Bull Ring

Die ersten Rundenzeiten sind da, schnell sind sie aber nicht. Uns fehlen noch mehr als sieben Sekunden zur Trainingsbestzeit von gestern. Verständlicherweise geht hier noch keiner Risiko, tastet sich stattdessen erstmal langsam heran. Toprak Razgatlioglu ist Schnellster vor Nakagami, Bezzecchi und Raul Fernandez. Pol Espargaro ist zurück an der Box, der Slick also definitiv 'the way to go'. Marquez und Co. warten weiterhin in ihren Garagen.

GRÜN: FP2 der MotoGP in Spielberg beginnt

Die Mehrheit der Piloten kommt mit Slicks auf die Strecke, noch trauen sich aber nicht alle. Pol Espargaro startet beispielsweise erstmal mit Regenreifen, um sich ein Bild von den Verhältnissen zu machen. Marco Bezzecchi zählt zu den Slickfahrern, während sich Marc Marquez, Pedro Acosta und Jorge Martin das ganze erstmal noch aus der Box anschauen.

Starterfeld: Ein Rückkehrer, zwei Ausfälle

Bevor es losgeht nochmal kurz der Blick auf das Grid. Ai Ogura ist wieder dabei, gibt nach zwei Grands Prix Verletzungspause an diesem Wochenende sein Comeback. Gestern war er als Dritter im Training gleich wieder stark unterwegs. Maverick Vinales fehlt dagegen weiterhin, zudem muss auch Joan Mir erkrankt zuschauen. Pol Espargaro und Takaaki Nakagami fahren anstelle des Duos.

MotoGP-Piloten starten in den Tag

Kommen wir dann zu den ersten beiden Sessions der Königsklasse am heutigen Samstag. Los geht's um 10:10 Uhr mit dem 2. Freien Training. Heute eine besonders wichtige Trainingssitzung, denn im Anschluss geht es ab 10:50 Uhr gleich ins Qualifying. Da werden die MotoGP-Stars die nächsten 30 Minuten dringend benötigen, um sich mit den schwierigen Streckenbedingungen vertraut zu machen. Wie gesagt: Die Slicks scheinen jetzt schneller als Regenreifen zu sein - wenn man denn auf der schmalen, trockenen Ideallinie bleiben kann.

ZIEL: Arbolino-Bestzeit auf Slicks!

Im allerletzten Umlauf hat es dann doch noch geklappt: Arbolino fährt eine 1:41.066 Minuten und bezwingt damit Xabi Zurutuza auf den Moto2-Regenreifen. Der Punkt, an dem die Slicks schneller sind, scheint jetzt also erreicht. Mit Aron Canet, Marcos Ramirez, Taiyo Furusato und Co. sind in den letzten drei, vier Minuten auch noch ein paar andere Piloten mit Slicks rausgefahren, konkurrenzfähige Rundenzeiten haben sie aber nicht mehr zustande gebracht. Auf das FP2-Ergebnis ist mit Blick auf das Qualifying heute Nachmittag also nichts zu geben.

Nur zwei Piloten sorgen für Unterhaltung

Deniz Öncü, der inzwischen die Führung übernommen hat, und Xabi Zurutuza drehen fleißig ihre Runden. Ansonsten passiert hier gerade gar nichts. Immerhin: So langsam zeichnet sich an einigen Stellen eine trockene Ideallinie ab und mit Tony Arbolino scheint sich jetzt auch ein dritter Pilot auf die Strecke zu begeben. Wenn wir das richtig erkennen können, hat der Fantic-Pilot sogar Slicks montiert.

Wenig los im 2. Freien Training

Die ersten zehn Minuten sind durch und passiert wie befürchtet wenig. Nur fünf Fahrer waren bislang draußen, aktuell hat Daniel Munoz die Bestzeit inne. Ganz spannend: Neben Xabi Zurutuza, Deniz Öncü und Jose Antonio Rueda ist auch Manuel Gonzalez schon auf der Strecke gewesen. Der WM-Leader gilt traditionell nicht als Spezialist für Mischbedingungen, vielleicht wollte er etwas nachlegen. Nach drei Runden war aber schon wieder Schluss, das Sturzrisiko also wohl doch zu groß.

GRÜN: Moto2 startet ohne Veijer und Piqueras

Das Duo hatte sich gestern Vormittag bei Stürzen im 1. Freien Training verletzt und daraufhin schon Nachmittags nicht mehr am Training teilgenommen. Sie werden wir frühstens in zwei Wochen in Motegi wieder sehen. Bleiben also noch 27 Piloten, weil Marcos Ramirez zum dritten Mal in Folge mit einer Forward-Wildcard am Start ist. Auch die Moto2-Jungs haben jetzt nochmal 30 Minuten Trainingszeit vor dem Qualifying heute Nachmittag, wie in der Moto3 eben ist aufgrund der schwierigen Bedingungen aber nicht mit viel Action zu rechnen.

Weiter mit der Moto2

Als nächstes darf die mittlere WM-Klasse ausrücken, um 9:25 Uhr beginnt ihr FP2. Zum Start wird weiterhin auf Regenreifen gefahren werden müssen, denn die Sonne ist inzwischen wieder verschwunden.

ZIEL: Brian Uriarte holt FP2-Bestzeit

Da war hintenraus leider nichts mehr zu machen für Leo Rammerstorfer, der Lokalmatador beendet das 2. Freie Training auf Platz drei. Uriarte war eine halbe Sekunde zu schnell, Esteban zweieinhalb Zehntel. Hakim Danish wird Vierter, dann Marcos Uriarte, Guido Pini, Matteo Bertelle und Adrian Fernandez. Alvaro Carpe landet ohne großes Risiko auf P13, während Quiles, David Almansa und David Munoz gar nicht rausgefahren sind. Munoz haben uns die TV-Kameras eben sogar in Zivilkleidung gezeigt, der Rückkehrer vom Intact-Team hatte also nicht einmal seine Lederkombi angezogen.

Sonne kommt raus!

Zehn Minuten vor Schluss lichtet sich die Wolkendecke über dem Red Bull Ring erstmals. Noch ist aber natürlich nicht an Slicks zu denken, zumal wir auch noch keine Ansätze einer trockenen Linie erkennen können. Vielleicht fängt die Strecke jetzt aber so langsam an, aufzutrocknen. Im Klassement liegt inzwischen Joel Esteban ganz vorne, Rammerstorfer ist hinter Brian Uriarte auf P3 zurückgefallen.

Rammerstorfer auf Bestzeitkurs

Der Youngster aus Linz fühlt sich auf nasser Strecke traditionell wohl, und so auch heute. Er verschafft den wenigen Heimfans, die wir bislang auf den Tribünen erkennen können, Grund zum Jubel und fährt hier eine schnellste Runde nach der nächsten. Aktuell verliert nur BOE-Ersatzmann Marcos Uriarte weniger als eine Sekunde auf den Österreicher. In Summe haben aber auch erst zehn Piloten eine gültige Rundenzeit angeschrieben. Große Namen sucht man, Brian Uriarte auf P7 ausgeklammert, noch vergeblich.

GRÜN: Moto3 eröffnet den MotoGP-Samstag

Los geht's, das 2. Freie Training der Moto3 läuft. 30 Minuten Trainingszeit haben die Jüngsten der Motorrad-WM jetzt nochmal, ehe es heute Mittag ins Qualifying geht. Wir sind gespannt, wie viel jetzt aber tatsächlich gefahren wird. Denn die Sturzgefahr ist hoch, während in diesen Bedingungen keine relevanten Daten für das Rennen morgen gesammelt werden können. Gerade die angeschlagenen Max Quiles und David Munoz könnten sogar komplett auf längere Runs verzichten. Lokalmatador Leo Rammerstorfer fährt als Erster raus, Jesus Rios folgt wenig später.

Feuchter Auftakt am Red Bull Ring!

Grundsätzlich starten wir etwas wärmer als gestern in den Tag. Das Thermometer zeigt uns immerhin schon 13 Grad in der Luft und 15 Grad am Asphalt. Dafür ist die Strecke nach nächtlichen Regenfällen noch recht nass. Die Moto3 wird also erstmal auf Regenreifen ausrücken müssen - und das könnte auch für die nachfolgenden Klassen noch so bleiben, denn von der Sonne ist aktuell nichts zu sehen. Damit könnte es dauern, bis der Asphalt auftrocknet. Immerhin: Es sollte heute kein weiterer Regen fallen.

Der Ticker-Zeitplan für den MotoGP-Samstag in Spielberg

08:40 - 09:10 Uhr: 2. Freies Training Moto3
09:25 - 09:55 Uhr: 2. Freies Training Moto2
10:10 - 10:40 Uhr: 2. Freies Training MotoGP
10:50 - 11:30 Uhr: Qualifying MotoGP
12:45 - 13:25 Uhr: Qualifying Moto3
13:40 - 14:20Uhr: Qualifying Moto2
15:00 Uhr: Sprint MotoGP (14 Runden)

Willkommen zum MotoGP in Spielberg!

Tag zwei des Österreich-Grand-Prix steht an, und es könnten orange Festspiele werden. Am Freitag führte Pedro Acosta zum ersten Mal überhaupt als MotoGP-Pilot beide Trainings an und gilt als Topfavorit in Qualifying und Sprint. Kann er seine starke Frühform heute bestätigen oder schlagen Ducati und Aprilia jetzt zurück? Wir werden es in den nächsten Stunden herausfinden. Zunächst geht es aber mit der Moto3 los. Das 2. Freie Training der kleinsten Klasse beginnt um 8:40 Uhr MEZ.