Es ist offiziell! Pedro Acosta wird 2025 KTM-Werkspilot in der MotoGP. Sechs Rennwochenenden in der Königsklasse, an denen Acosta bereits zwei Podiumsplatzierungen einfahren konnte, waren für die Chefetage der Pierer Mobility Group offenbar mehr als ausreichend, um den Rookie in seiner zweiten MotoGP-Saison zu befördern.
In der offiziellen Pressemitteilung wird keine genaue Vertragslaufzeit angegeben. Es ist lediglich von einem mehrjährigen Kontrakt für den 20-jährigen Spanier die Rede. Acosta ist bereits ein echtes Urgestein beim österreichischen Hersteller. Er bestritt eine Saison in der Moto3 und zwei Jahre in der Moto2 für das Red Bull KTM Ajo Team, ehe er 2024 mit GasGas-Tech3 den Aufstieg in die MotoGP schaffte. 2025 ist er nun zurück in den offiziellen KTM-Farben.

"Es war wichtig für mich, mit KTM weiterzumachen", sagt Acosta. "Es war toll zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt und wächst. Umso schöner ist, in der Zukunft wieder in Orange zu fahren. Das fühlt sich für mich an, wie nach Hause zu kommen. Die Art und Weise, wie sich KTM in den letzten Jahren gesteigert hat, hat mich dazu bewegt, für die nächsten Jahre hierzubleiben."
KTM-Bosse streuen Pedro Acosta Rosen
Für KTM war die Beförderung und Vertragsverlängerung mit Acosta eine Selbstverständlichkeit. "Wenn man sich Pedros bisherige Erfolge ansieht, kann man ihn fast als Talent bezeichnen, das nur einmal in einer Generation erscheint", sagt Team-Manager Francesco Guidotti. "Er ist eine der heißesten Aktien in der MotoGP. Das Niveau in der MotoGP ist extrem hoch und da nach so kurzer Zeit bereits herauszustechen, ist etwas sehr besonderes."
Auch KTM-Motorsportchef Pit Beirer ist voll des Lobes für Acosta: "Schon im Red Bull MotoGP Rookies Cup war zu sehen, dass er ein ganz spezieller Fahrer ist. Ein Fahrer, der die Dinge einfach anders angeht und eine starke Persönlichkeit hat, um seinen eigenen Weg zu gehen. Das macht ihn in der MotoGP-Welt einzigartig."

Wer 2025 Acostas Markenkollegen im KTM-Lager sein werden, ist größtenteils noch unklar. Brad Binder verfügt über einen Vertrag bis Ende 2026, der laut Motorsportchef Beirer aber auch einen Transfer zur GasGas-Mannschaft möglich macht. Die Verträge von Jack Miller und Augusto Fernandez laufen mit Jahresende aus. Sie könnten unter zusätzlichen Druck geraten, wenn etwa Marc Marquez' Wünsche bei Ducati nicht erfüllt werden und er einen Wechsel zu einem anderen Hersteller bevorzugt.



diese MotoGP Nachricht