1. Fabio Quartararo (Yamaha): "Normalerweise ist der Freitag immer sehr schwierig. Heute war das nicht so, das hat mich positiv überrascht. Heute haben wir einen guten Schritt nach vorne gemacht. Bei meinem Unfall am Vormittag lag das Problem nicht am Bike. Ich habe einfach gepusht und hatte an einer feuchten Stelle einen Sturz. An einem anderen Moment habe ich einfach zu spät gebremst, und weil ich keine Unterstützung meines Medium-Vorderreifens spürte, wollte ich keinen Unfall riskieren und fuhr geradeaus."

2. Enea Bastianini (Gresini Ducati): "Bei der Zeitattacke ist das Gefühl gut, während wir die Renn-Pace noch verbessern müssen. Wir haben einige Setup-Änderungen vorgenommen, die mir alle gefallen. Wir sind sicher auf dem richtigen Weg. Ich muss sagen, dass die Strecke nicht perfekt war. Es war immer noch etwas Wasser in Kurve fünf und vor allem in den Kurven zwei und acht."

3. Francesco Bagnaia (Ducati): "Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Seit dem Beginn der Saison arbeiten wir sehr hart, und Schritt für Schritt erreichen wir unser Ziel. Wir haben dort weitergemacht, wo wir in Portmao aufgehört haben. Ich fühle mich gut, ich kann sehr hart bremsen und schnell in Kurven fahren. Das hat mir bislang gefehlt, jetzt haben wir das wiedergefunden. Das hat mir sehr geholfen."

4. Jorge Martin (Pramac Ducati): "Da ich 2021 hier nicht an den Start gehen konnte, war es wichtig heute viele Runden zu drehen. Nachdem ich am Anfang ein paar Probleme hatte war ich schnell konkurrenzfähig. Die Pace ist da. Wir sind nicht weit von Fabio entfernt. Vor allem auf der Bremse haben wir uns verbessert, zuletzt hatten wir dort ein Problem."

5. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "So weit, so gut. Wir waren in FP1 und in FP2 konkurrenzfähig. In einigen Punkten müssen wir uns noch verbessern, was den Grip angeht, speziell am Nachmittag, als sich die Bedingungen geändert haben. Aber wir waren in beiden Sessions schnell und ich fühle mich wohl auf dem Bike, das macht mich glücklich."

Überraschung bei Honda: Taka Nakagami auf P5. -
Überraschung bei Honda: Taka Nakagami auf P5. -Foto: LAT Images

6. Brad Binder (KTM): "Unsere Aufgabe war heute um einiges schwieriger als erwartet. Es war scher, das Bike schnell genug abzubremsen. Unser Ziel muss es sein, an der Front mehr Sicherheit zu finden. Falls das gelingt, können wir einiges rausholen. Setupmäßig befinde ich mich im Moment am Limit. In FP3 wird vieles dadurch entschieden, welche Reifen wir bei dem kühleren Wetter verwenden können."

7. Pol Espargaro (Honda): "Es ist an der Zeit sich aufs Motorradfahren zu konzentrieren, damit wir weiterschauen können. Das ist das Ziel für das Wochenende. Wir sind hier, um unser Bestes zu geben, und weiterzuarbeiten. Das taten wir heute. Unser Rhythmus schaut ganz gut aus, doch müssen wir unseren Speed über eine Runde verbessern. Eine halbe Sekunde zu Fabio ist zu viel. Aber da sind Dinge, die sehr gut scheinen, also können wir mit unserem Start zufrieden sein."

8. Alex Rins (Suzuki): "Es ist nur Freitag, aber es sieht sehr gut aus. Es gibt immer noch Möglichkeiten zu Verbesserung, vor allem, da das Rennen in ähnlichen Bedingungen wie im FP2 stattfinden wird und ich etwas mit dem Gefühl an der Front Schwierigkeiten hatte. Morgen arbeiten wir daran, damit ich mich wohler fühle und mehr pushen kann. Ich machte viele Runden und lernte eine Menge, also ist es alles in allem ein nützlicher Tag gewesen."

9. Maverick Vinales (Aprilia): "Die Pace ist nicht schlecht. Ich bin sehr zufrieden, da ich mit bei jedem Outing verbessert habe. Wie auch immer, wenn ich neue Reifen nutze, können wir nicht vom zusätzlichen Grip profitieren. Selbst wenn ich pushe, kommen die Zeiten nicht leicht. Wir müssen noch herausfinden, wie wir bei der Fliegenden Runde besser und näher an die anderen rankommen."

Maverick Vinales kann am Freitag Teamkollege Aleix Espargaro besiegen -
Maverick Vinales kann am Freitag Teamkollege Aleix Espargaro besiegen -Foto: LAT Images

10. Jack Miller (Ducati): "Es war ein positiver erster Tag, an dem wir hauptsächlich an der Rennpace gearbeitet haben. Das Gefühl für das Motorrad war von Anfang an gut, und wir hatten eine gute Basisabstimmung. Mit den Daten, die wir heute gesammelt haben, werden wir versuchen, die Strategie für die Motorbremse zu verbessern. Da hatten wir ein wenig zu kämpfen."

11. Johann Zarco (Pramac Ducati):"Es war ein schwieriger Tag für mich. Am Morgen beeinträchitgten uns die nassen Stellen auf der Strecke und ich konnte nicht präzise fahren, deshalb fand ich mein Gefühl nicht und war sehr langsam. Am Nachmittag war das viel besser, aber ich habe noch immer das Gefühl dass wir noch nicht bereit sind, hier in Jerez schnell zu fahren."

12. Joan Mir (Suzuki): "Ich fühle mich gut nach dem heutigen Tag. Wir arbeiten gut und ich fühle mich gut auf dem Bike. Es ist eine Schande, dass ich die letzte fliegende Runde verpasste, als ich Kurve zwei weit ging, da meine Pace auf den frischen Reifen stark war. Deshalb werde ich mich im FP3 darauf konzentrieren schnell zu sein, um direkt ins Q2 zu kommen. Meine Renn-Pace fühlt sich stark an, also bleibt mein Vertrauen hoch."

13. Aleix Espargaro (Aprilia): "Die kombinierten Zeiten zeigen nicht den tatsächlichen Stand der Dinge. Mit dem Medium war ich in beiden Session sehr schnell und das Bike hat gut funktioniert. Als ich den Soft aufgezogen hatte, hatte ich ein paar Probleme. Ich bin nicht besorgt, in Jerez sind die Bedingungen am Samstag in FP3 normalerweise nochmal deutlich besser. Wir wollen in den Top-5 bleiben."

14. Franco Morbidelli (Yamaha): "Heute war ein positiver Tag, da ich Verbesserungen fühlte. Am Schluss war die Zeitenjagd, keine Zeitenjagd, da ich einen gebrauchten Medium an der Front nutzte und mehr einen Longrun fuhr, während die anderen die ersten Runden auf frischen harten Reifen waren. Aber ich bin näher an den Top-Ten dran. Trozdem ist meine Pace immer noch drei bis vier Zehntel zu langsam. Bis morgen versuchen wir uns zu verbessern und etwas aufzuholen."

15. Miguel Oliveira (KTM): "Am Morgen waren wir nicht wirklich zufrieden mit dem Fahrverhalten und dann am Nachmittag versuchte das Team viele Dinge zu verändern, aber ich bin noch immer nicht in der Lage meinen Fahrstil so einzusetzen, dass ich hier schnell bin. Es war ein harter Tag, aber hoffentlich können wir morgen einen besseren Weg finden und gute Lösungen entwickeln."

16. Alex Marquez (LCR Honda): "Wir hatten einen guten Start am Morgen und haben verschiedene Lösungen für unsere Schwachstellen ausprobiert. Am Nachmittag haben wir etwas mehr gelitten, da wir mit dem gebrauchten Reifen arbeiten mussten, aber wir haben uns trotzdem ganz gut geschlagen. Ich weiß, wo wir uns mit dem neuen Reifen verbessern müssen, und ich bin zufrieden, denn wir haben einige klare Ideen. Unsere Position ist zwar bedauernswert, aber das Gefühl ist gut."

17. Luca Marini (VR46 Ducati): "Ein schwieriger Start, ich bin mit dem heutigen Resultat nicht zufrieden. Wir haben sicher Fortschritte gemacht zwischen den Sessions. Es scheint als wäre ich schnell, aber schlussendlich kommen die schnellen Rundenzeiten nicht und der Abstand zu den Top-Fahrern bleibt auch konstant. In dieser Phase der Meisterschaft müssen wir verstehen, was passiert und es schaffen einen Schritt zu machen, um bei den Topleuten dabei zu sein. Wir gehen nun zurück zur Datenanalyse, um ein gutes Qualifying zu haben."

18. Marco Bezzecchi (VR46 Ducati): "Ich bin zufrieden mit dem heutigen Job. Wir hatten einen guten Start und konnten an unserer Racepace arbeiten. Das Gefühl ist gut und wir konnten einen weiteren Schritt bei der fliegenden Runde machen. Dabei habe ich noch Platz für Verbesserungen, aber es war wichtig die richtige Pace zu finden, um für das Rennen am Sonntag gut vorbereitet zu sein."

19. Marc Marquez (Honda): "Heute gingen wir Risiko ein und versuchten etwas. Am Morgen fuhr ich mehr oder weniger mit demselben Bike, um meine Pace aufzubauen, da die Strecke nicht perfekt war. Am Nachmittag versuchte ich ein paar Dinge und leider crashte ich mit dem Bike, auf dem ich mich gut fühlte. Das zweite Bike war anders, da wir ein paar Dinge versuchten und ich mich nicht wohl darauf fühlte. Wir müssen uns verbessern und den Abstand zur Spitze verkleinern."

20. Andrea Dovizioso (RNF Yamaha): "Wir haben ein anderes Setup ausprobiert, konnten das Gefühl aber nicht verbessern. Ich bin etwas frustriert. Ich muss viele unterschiedliche Dinge machen und momentan fühlt es sich an, als wäre alles etwas zu viel. Ich konnte die Lücke zur Spitze nicht verkleinern, darüber bin ich nicht glücklich. Wir werden an den Details arbeiten und unterschiedliche Dinge versuchen, aber es geht mehr um meinen Fahrstil. Daran muss ich arbeiten."

21. Fabio Di Giannantonio (Gresini Ducati): "Wir versuchen herauszufinden, wie wir uns verglichen mit den vorherigen Rennen verbessern können. Es war kein schlechter Tag, auch wenn wir von der Spitze weit entfernt sind, konnte ich die schnellste Zeit, die ich hier jemals gefahren bin, fahren. Wie verbessern uns immer ein klein wenig, wir machen weiter. Es gibt noch immer viel Arbeit zu verrichten."

22. Stefan Bradl (Honda): "Wir konnten ziemlich gut arbeiten. Wir kennen den Jerez Circuit gut von den Tests, das hilft uns, unseren Speed etwas zu zeigen. Ich bin zufrieden mit unserer Pace, wie immer ist die MotoGP sehr eng, deshalb ist es nicht so schlecht, auch wenn unsere Position nicht großartig ausschaut. Wir sind schließlich nur eine halbe Sekunde von den Top-Ten entfernt."

Stefan Bradl bestreitet in Jerez den ersten Wildcard-Einsatz dieser Saison -
Stefan Bradl bestreitet in Jerez den ersten Wildcard-Einsatz dieser Saison -Foto: LAT Images

23. Remy Gardner (Tech3 KTM): "Heute war ein taffer Tag, aber schlussendlich war es nicht so schlecht. Wir sind viele Runden gefahren und haben ein paar Dinge probiert, die Zeiten lagen sehr eng beieinander. Alle sind sehr schnell in Jerez, weil alle diese Strecke sehr gut kennen. Ich hoffe, dass wir morgen schnell sein können, um unsere Position zu verbessern."

24. Darryn Binder (RNF Yamaha): "Heute morgen hatte ich etwas zu kämpfen, aber in FP2 konnte ich einige Schritte nach vorne machen. Ich habe mich um fast 2,5 Sekunden gesteigert. Ich weiß, woran ich morgen arbeiten muss und ich hoffe, dass wir einen weiteren Schritt machen können."

25. Lorenzo Savadori (Aprilia): "Wir setzen das vereinbarte Testprogramm fort, es läuft besser als in Portimao. Die Test beeinflussen natürlich das Ergebnis, speziell mit frischen Reifen, weil wir noch kein Basis-Setup gefunden haben. Als Fahrer will ich pushen, aber wir müssen einen anderen Job erledigen."