1. Alex Rins (Suzuki): "Heute war ein guter Tag. Wir haben im Winter hart gearbeitet und das hat sich schon jetzt bezahlt gemacht.Das Motorrad funktioniert besser als gedacht! Ich war sowohl auf gebrauchten Reifen schnell als auch auf neuen. Das gibt mir Selbstvertrauen für die nächsten Tage."

2. Marc Marquez (Repsol Honda): "Ich hatte selbst nicht erwartet, dass ich auf eine Runde so schnell sein kann. Mein Ziel war es, in die Top-Ten zu kommen. Ich fahre immer noch etwas eigenartig, aber die Rundenzeiten kommen. Das ist das Wichtigste. Wir müssen jetzt sehen, wie sich mein Zustand in den drei Tagen hier entwickelt, aber heute hatte ich zum ersten Mal seit meiner Verletzung keine Schmerzen in der Schulter. Meine körperliche Verfassung hat mich nicht eingeschränkt."

3. Joan Mir (Suzuki): "Ich bin sehr zufrieden, wie es heute gelaufen ist. Ich fühle mich auf dem Motorrad großartig und ich kann klar sehen, wie stark sich das Motorrad verbessert hat. Es fühlt sich jetzt alles ein bisschen einfacher an als zuvor. Ich habe heute alle Reifenmischungen durchprobiert und kam mit allen gut zurecht."

4. Jorge Martin (Pramac Ducati): "Ein guter erster Tag! Ich bin sehr glücklich darüber, dass mir die viertschnellste Zeit gelungen ist. Das ist definitiv ein guter Start, aber ich will noch besser abschneiden. Ein gutes Qualifying morgen ist sehr wichtig für das Ergebnis am Sonntag."

5. Franco Morbidelli (Yamaha): "Es war ein gutter Tag für uns. Wir waren in beiden Trainings schnell und hatten auch die Chance, den Medium-Reifen zu testen. Leider hatte ich mir davon etwas mehr erhofft. Ich bin nicht ganz zufrieden mit diesem Run gewesen. Aber auf dem weichen Reifen lief alles viel besser. Die Konkurrenz ist sehr schnell, daher müssen wir morgen noch etwas finden."

6. Jack Miller (Ducati): "Alles in allem war es ein guter Tag. Ich hatte ein paar kleinere Probleme und konnte nicht konstant fahren. Aber am Ende ist es mir gelungen, eibe gute Rundenzeit zu erzielen. Ich bin daher mit den ersten beiden Sessions hier in Katar zufrieden und bin zuversichtlich, dass ich mich morgen noch verbessern kann."

7. Aleix Espargaro (Aprilia): "Ich bin zufrieden, denn wir sind gut in das Wochenende gestartet. Das Motorrad hat bewiesen, dass es besser als sein Vorgänger ist. Ich hatte damit das Potenzial viel weiter vorne weiter zu landen. Wichtig war heute aber vor allem, dass ich in den Top-10 gelandet bin. Ich fühle mich schnell und morgen im Qualifying gut abschneiden."

8. Fabio Quartararo (Yamaha): "Um ehrlich zu sein, habe ich mich heute auf dem Motorrad nicht sehr gut gefühlt. In den ersten beiden Sektoren war ich zwar schnell, aber es hat noch etwas gefehlt. Das müssen wir morgen unbedingt beheben. Heute hat es sich angefühlt, als würde ich permanent am Limit fahren. Dabei war ich noch weit vom eigentlichen Limit entfernt."

Titelverteidiger Fabio Quartararo war mit seinem Freitag nicht zufrieden -
Titelverteidiger Fabio Quartararo war mit seinem Freitag nicht zufrieden -Foto: Yamaha

9. Pol Espargaro (Repsol Honda): "Ich habe mich heute wohl gefühlt. Das ist gut, weil ich hier in Katar üblicherweise Probleme habe. Im 2. Training hatte ich einen guten Run auf dem ersten Reifen, aber leider Schwierigkeiten auf dem zweiten. Es hat aber für die Top-10 gereicht und das ist eine große Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr."

10. Francesco Bagnaia (Ducati): "Ich bin nicht völllig zufrieden, da ich vor allem zu Beginn Probleme hatte. Auch hatte ich erwartet, am Abend etwas schneller zu sein. Wir haben aber bereits die Bereiche gefunden, in denen wir uns verbessern müssen. Ich bin zuversichtlich, dass wir morgen ein gutes Qualifying fahren können."

11. Enea Bastianini (Gresini Ducati): "Dieser erste Tag war positiv. Wir waren in beiden Sessions schnell, obwohl uns an der Front noch ein wenig Gefühl gefehlt hat. Wir haben bei der Zeitenjagd viel Zeit im letzten Sektor verloren, da ich in Kurve 15 nicht perfekt aufs Gas gehen konnte. Das hat mindestens vier Zehntel gekostet und ohne diesen Fehler wäre ich bereits in Q2."

12. Taka Nakagami (LCR Honda): "Direkt mit dem zweiten Platz in das 1. Training zu starten war großartig. Leider herrschten am Abend völlig andere Bedingungen. Am Ende hat mir etwa eine Zehntelsekunde auf die Top-10 gefehlt. Mein Gefühl für das Motorrad war gut, aber ich habe noch viel Raum für Verbesserungen."

13. Miguel Oliveira (KTM): Zitat folgt

14. Andrea Dovizioso (RNF Yamaha): "Ich bin zufrieden, da meine Pace immer näher an die Spitze heranreicht. Auch mein generelles Gefühl hat sich verbessert. Alle sind hier sehr schnell unterwegs, daher kann oft eine gute Runde nicht zum Einzug in die Top-10 reichen. Morgen im 3. Training ist es leider unmöglich, die Zeiten von heute zu verbessern."

15. Brad Binder (KTM): "FP1 war gut, ich habe mich wohl gefühlt", berichtet Binder. In FP2 sei dann allerdings etwas sehr Seltsames passiert, was er sich nicht erklären kann: "Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll. Es kam mir vor, wie übernatürliche Geschehnisse. Ich habe das Gas zugemacht und runtergeschaltet - manchmal hat die Motorbremse dann funktioniert, manchmal nicht."

16. Alex Marquez (LCR Honda): "Das 1. Training der erste Run im 2. Training waren gut. Dann habe ich aber den weichen Hinterreifen aufgezogen und zwei Fehler gemacht. Immerhin konnte ich danach auf einem anderen Reifen wieder schnell sein. Auch wenn es letztlich nicht für einen direkten Einzug in Q2 gereicht hat."

17. Maverick Vinales (Aprilia): "Ich wäre gerne etwas weiter vorne gelandet, aber ich bin deshalb nicht besorgt. Es war bloß so, dass mir die Anpassung an eine neue Strecke mit einem neuen Motorrad heute etwas schwer fiel. Meine übliche Referenzpunkte entlang der Strecke haben sich komplett verändert und ich hatte daher kaum Zeit an neuen Lösungen an meinem Motorrad zu tüfteln."

Maverick Vinales blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück -
Maverick Vinales blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück -Foto: Aprilia

18. Johann Zarco (Pramac Ducati): "Es war heute schwierig. Ich hatte gehofft, in die Top-10 zu kommen. Denn es wird sehr schwierig, sich über Q2 zu qualifizieren. Wir müssen morgen konzentriert bleiben, denn ich mag diese Strecke eigentlich."

19. Raul Fernandez (Tech3 KTM): "Heute war wohl für alle Rookies ein schwieriger Tag. Der Losail Circuit ist eine schwierige Strecke - erst recht mit den MotoGP-Bikes. Es gibt hier auch nur ein Training mit annehmbaren Temperaturen, daher haben wir nicht viele Kilometer abgespult. Aber mein Abstand zu den Top-Fahrern ist nicht allzu groß."

20. Marco Bezzecchi (VR46 Ducati): "Dieser Tag war aufregend und ich hatte Spaß. Die Rundenzeiten entsprechen in etwa dem, was ich erwartet hatte. Das Niveau in der MotoGP-Klasse ist unglaublich hoch und man muss auf jedes Detail achten. Morgen wollen wir bei der Elektronik einen Sprung nach vorne machen."

21. Remy Gardner (Tech3 KTM): "Ich hatte an meinem ersten Tag als MotoGP-Fahrer viel Spaß auf der Strecke. Ich muss mich erst noch an das höhere Tempo gewöhnen. Auch beim Setup muss ich noch einiges verbessern, aber wir sind auf einem guten Weg."

22. Fabio Di Giannantonio (Gresini Ducati): "Mein neues Abenteuer ist endlich gestartet! Ich bin aber nur zur Hälfte glücklich: Denn ich war es in der Moto2 gewohnt um Siege zu kämpfen. Dass ich mich nun so weit hinten im Klassement sehe, macht es mir ein wenig schwer. Ich muss lernen, wie ich schneller werden kann. Leider bin ich am Vormittag gestürzt. Wenn am Nachmittag nicht im entscheidenden Moment ein Fahrer auf meiner Linie gewesen wäre, wäre ich weiter vorne gelandet."

23. Luca Marini (VR46 Ducati): "Das war ein schwieriger Start in diese Weltmeisterschaft. Es ist sehr schwierig, hier Grip am Vorderrad zu finden. Das ist leider ganz anders als zuletzt in Indonesien. Wegen meines Sturzes im 2. Training konnte ich nicht allzu viele Runden fahren. Wir werden morgen aber nicht viel an meinem Motorrad verändern."

24. Darryn Binder (RNF Yamaha): "Leider sind wir mit Problemen gestartet, da gleich zu Beginn etwas an meinem Motorrad gebrochen ist und ich direkt zurück an die Box musste. Am Ende des 1. Trainings habe ich mich aber wohlgefühlt. Es war alles in allem aber ein schwieriger Tag, auch wenn ich das Gefühl habe, nicht allzu weit hinter den anderen Jungs zu liegen."