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MotoGP

MotoGP - Misano: Alle Reaktionen zum Trainingsfreitag

Einen Monat nach dem San-Marino GP kehrt die MotoGP nach Misano zurück. Ducati dominiert einen verregneten Freitag, Quartararo langsam. Alle Stimmen.
von Florian Niedermair

1. Jack Miller (Ducati Lenovo): "Ich denke wir haben das beste Gesamtpaket. Wir haben mehr mechanischen Grip als die anderen. Außerdem erhalten wir vom Bike ein gutes Feedback, was es einfacher macht einen Slide abzufangen. Es war kein allzu nützlicher Tag, rausfahren muss man ja trotzdem."

2. Johann Zarco (Pramac Ducati): "Es war ein großartiger Morgen, als viel Wasser auf der Strecke war. Da fühlte ich mich gut. Am Nachmittag war weniger Wasser auf der Strecke, auf den letzten Runden versucht ich Jack einzuholen, aber ich kam nicht heran. Der Hinterreifen war bereits zu sehr limitiert."

3. Aleix Espargaro (Aprilia Gresini): "Nach dem desaströsen Albtraum-Wochenende in Amerika fühlt es sich gut an, wieder vorne dabei zu sein, vor allem beim Heim-GP des Teams. Ich habe bis zum Ende etwas abgewartet um dann auf der trockenen Linie meine schnelle Runde zu fahren, was für morgen wichtig ist. Im Regen habe ich mich nicht gut gefühlt, weil ich auf dem Hinterreifen nicht viel Grip aufbauen konnte."

4. Iker Lecuona (Tech 3 KTM): "Ich bin mit dem heutigen Tag sehr zufrieden, ich habe mich sehr gut gefühlt und das obwohl wir in FP1 ein kleines Problem mit den Bremsen hatten. Wir haben das Problem in FP2 gelöst und uns stark verbessert."

Stark im Regen: Iker Lecuona am Freitag auf P4. - Foto: LAT Images

5. Miguel Oliveira (Red Bull KTM): "Meine Pace war in Ordnung und ich hatte ein gutes Gefühl. Am Nachmittag war es ein bisschen trockener und ich hatte Probleme mich zu verbessern. Mit der bisher geleisteten Arbeit bin ich zufrieden."

6. Luca Marini (Sky VR46 Ducati): "Im Nassen hatte ich ein sehr gutes Gefühl, genauso wie im letzten Teil der zweiten Session. Ich hatte nur einen Versuch nach dem Reifenwechsel, diese letzte Runde gelang mir allerdings gut. Morgen könnte das nützlich sein, wenn es in FP3 wieder regnet."

7. Luca Savadori (Aprilia Gresini): "Ich konnte es kaum erwarten, wieder auf ein MotoGP-Bike zu steigen. Mir haben die Bedingungen heute geholfen. Im Nassen pusht man weniger und die Kurvenwinkel sind geringer, was gut für meinen Knöchel ist. Auf jeden Fall bin ich mit meiner Position zufrieden. Das Ziel für morgen könnte sein, direkt ins Q2 zu kommen."

Zum zweiten Mal in Q2? Luca Savadori befindet sich nach dem Freitag in einer guten Ausgangslage. - Foto: LAT Images

8. Francesco Bagnaia (Ducati Lenovo): "Ich fühle mich super auf dem Motorrad, aber ein bisschen Arbeit liegt noch vor uns. Jack ist aktuell am schnellsten, aber ich muss der Schnellste sein, denn ich muss viele Punkte in der WM gutmachen. Etwas steigern müssen wir uns also noch, aber große Veränderungen am Motorrad sind nicht nötig. Ich hoffe für das restliche Wochenende auf trockene Verhältnisse. Fabio und Yamaha haben zwar im Regen größere Probleme, aber meine Chance, zu gewinnen, sind im Trockenen besser."

9. Danilo Petrucci (Tech 3 KTM): "Wir hatten immer eine recht anständige Pace, auch wenn mir noch ein bisschen was fehlt. Wir sind schnell, aber auch im Nassen müssen wir noch einen kleinen Schritt machen. Ich weiß nicht, wie die Wettervorhersage für morgen aussieht, aber auf nasser Strecke sind wir recht schnell."

10. Jorge Martin (Pramac Ducati): "Ich hatte einen guten Tag. Ich hatte in feuchten Bedingungen schon die ganze Probleme, aber uns ist ein wichtiger Schritt gelungen. Am Nachmittag kam es darauf an, zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle zu sein. Dank der Bedingungen war es körperlich heute nicht so anstrengend. Ich bin zwar nicht bei 100 Prozent, aber ich komme immer näher dorthin."

11. Joan Mir (Suzuki Ecstar): "Mein Gefühl war in beiden Sessions in Ordnung, ich war recht konkurrenzfähig. Ich fühlte mich besser, als die Strecke am nassesten war. Bei auftrocknenden Bedingungen müssen wir uns noch verbessern. In FP2 hatte ich den Speed aber bei der letzten Ausfahrt fühlte ich mich nicht gut. Ich bin aber ein bisschen frustriert, dass ich es nicht in die Top 10 geschafft habe."

Q2-Qualifikation bereits verpasst? Joan Mir am Freitag nur auf P11. - Foto: LAT Images

12. Enea Bastianini (Esponsorama Ducati): "Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Schade, dass ich mich um 40 Tausendstel nicht für Q2 qualifiziert habe. Als die Strecke abtrocknete fühlte ich mich auf dem Motorrad wohler als noch im Nassen, trotzdem war es sehr knifflig."

13. Alex Marquez (LCR Honda): "Im FP1 hatte ich in der zweiten Runde einen heftigen Sturz, aber ich wurde nicht verletzt und das Motorrad war nicht stark beschädigt. Am Vormittag hatte ich ein gutes Gefühl, obwohl ich nicht schnell war. Als es am Nachmittag trocken wurde, versuchte ich zu pushen, aber ich konnte mich in der letzten Runde nicht mehr verbessern. "

14. Marc Marquez (Repsol Honda): "Am Vormittag hatten wir eine gute Pace, am Nachmittag war es komplizierter. Ich bekam keine perfekte Runde zusammen, aber auch abgesehen davon scheint unser Niveau im Nassen nicht so hoch zu sein, wie sonst. Es war wichtig, das Beste aus dem heutigen Tag zu machen, denn die Vorhersage für morgen und auch für Sonntag bleibt ungewiss."

15. Alex Rins (Suzuki Ecstar): "Es ist seltsam, dass ich außerhalb der Top 10 liege. Denn in FP2 fühlte ich mich mit dem gebrauchten Hinterreifen viel besser. Aber als die Strecke abtrocknete, war das Gripniveau nicht mehr so gut und ich konnte meine Zeit nicht verbessern."

16. Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha): "FP1 war ziemlich schwierig. Im FP2 war ich anfangs glücklich, doch als es auftrocknete, war es eine Katastrophe. Wir haben am heutigen Tag gesehen, wo wir uns verbessern müssen, denn im nächsten Jahr wird es sicherllich wichtig sein, bei Regenrennen konstanter zu sein und uns in eine bessere Position zu bringen. Ich denke aber, wir hätten heute im nassen das Potenzial gehabt, in die Top 10 zu kommen."

Fabio Quartararo unter Druck: Yamaha findet keine Lösungen für die Regen-Probleme - Foto: LAT Images

17. Brad Binder (Red Bull KTM): Zitat folgt

18. Michele Pirro (Ducati Lenovo): Zitat folgt

19. Pol Espargaro (Repsol Honda): "Für alle Honda-Fahrer war es schwieriger als erwartet. Dem Motorrad fehlte etwas Grip, aber wir konnten uns verbessern. Bevor ich stürzte, fühlte ich mich wahrscheinlich so gut wie nie zuvor an diesem Tag und konnte meine Zeiten verbessern. Wir müssen auf Morgen schauen. Falls es trocken ist, werden wir sehen was wir erreichen können, denn der Test verlief gut."

20. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Heute war ein schwieriger Tag. Am Morgen habe ich mich mit dem Motorrad gut gefühlt. Das Team hat einen tollen Job gemacht und das Setting im Vergleich zu Austin verbessert. Leider waren es am Nachmittag nicht unsere Bedingungen, wir haben viel zu kämpfen wenn die Strecke abtrocknet. Daran müssen wir noch arbeiten. "

21. Maverick Vinales (Aprilia Gresini): "Ich hatte mir diesen Tag anders vorgestellt. Ich hätte gehofft, besser abzuschneiden. Aber man muss auch meine mangelnde Erfahrung auf der Aprilia im nassen berücksichtigen. Positiv ist, dass man bei diesen Bedingungen besser erkennt, wo ich mich verbessern muss. Im Moment ist das vor allem auf der Bremse."

22. Valentino Rossi (Petronas Yamaha): "Mein Gefühl mit dem Bike war gut, ich war nicht weit weg von den Top 10. Bei den gemischten Bedingungen, wie sie am Nachmittag waren, leiden wir sehr. Da war es sehr schwierig das Bike zu fahren. Bei nasser Strecke funktioniert die Yamaha nicht schlecht, aber wenn sie abtrocknet, bringt uns das in Probleme. Meiner Meinung liegt das daran, dass wir die Hinterreifen nicht zum Arbeiten bringen."

23. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Es waren harte Sessions heute, sowohl FP1 als auch FP2. Es waren nasse Bedingungen und vor allem im FP2 war es ziemlich knifflig, da sich die Bedingungen in den letzten 10 Minuten stark änderten und die trockene Linie von Runde zu Runde breiter wurde. Wir müssen uns im Nassen verbessern, aber es sieht so aus, als ob es morgen und am Sonntag trocken sein wird."

24. Andrea Dovizioso (Petronas Yamaha): "Ich fühlte mich im Nassen nicht so gut und wir haben mit dem Grip zu kämpfen. Deshalb bin ich nicht so schnell, wie ich gerne wäre. Bei keiner der beiden Bedingungen in den heutigen Sessions konnte ich eine gute Rundenzeit fahren. Mein Ziel bis zum Ende der Saison ist es, in die Top 10 zu fahren, aber ich glaube nicht, dass das schon hier in Misano möglich sein wird. "