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MotoGP: Fabio Quartararo blitzt mit Berufung ab, Strafe bleibt

Am Mittwoch wurde Fabio Quartararo für einen verbotenen Superbike-Test bestraft. Er legte dagegen Berufung ein, diese war allerdings erfolglos.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Fabio Quartararo wird die ersten 20 Minuten des 1. Freien Trainings zum MotoGP-Rennwochenende in Jerez verpassen. Das ist nun offiziell. Der Petronas-Yamaha-Pilot wurde am Mittwoch von den MotoGP-Stewards mit dieser Strafe belegt, Quartararo ging gegen das Urteil in Berufung.

Erfolglos, wie die MotoGP nun publik machte. Quartararo, verstärkt von Manager Eric Mahe sowie den Petronas-Yamaha-Spitzen Wilco Zeelenberg und Johan Stigefelt gestand, das illegale Motorrad gefahren zu sein. Nach Paragraf 1.15.1.c des Sportlichen Reglements der MotoGP ist allen Fahrern der Königsklasse Training auf Rennmotorrädern einer ähnlichen Hubraumkategorie wie jener seines eigenen WM-Motorrads untersagt. Wie Quartararos M1 verfügt die von ihm eingesetzte R1 von Yamaha über 1000cc. Deshalb wäre ihm lediglich ein Test auf dem entsprechenden Serien-Motorrad, nicht aber auf einem mit Renn-Adaptionen erlaubt gewesen.

Quartararo und sein Team gaben an, dass es sich bei der Wahl des Fahrzeugs um einen ehrlichen Fehler gehandelt und man nicht versucht habe, einen Vorteil zu erlangen. Deshalb wollte man eine Abänderung der Strafe erwirken.

Die für Berufungen zuständigen Appeal Stewards, in diesem Fall Franck Vayssié und Miguel Angel Rodriguez, bestätigten nach einer Anhörung der MotoGP-Stewards Bill Cumbow, Freddie Spencer und Andres Somolinos sowie dem Technischen Direktor Danny Aldridge allerdings die Strafe. Man sehe keinen Grund für eine Strafminderung, so das Urteil.

Die Entscheidung ist somit final, Fabio Quartararo verliert 20 Minuten Trainingszeit und er beziehungsweise sein Team sind 1320 Euro ärmer. So viel kostet nämlich die Berufung.


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