MotoGP

MotoGP: Tito Rabat setzt Japan GP in Motegi aus

Tito Rabat hat sich entschieden, nicht am MotoGP-Rennen in Motegi teilzunehmen. Der Avintia-Pilot hätte nach einer Strafe aus der Boxengasse starten müssen.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Der Japan GP auf dem Twin Ring Motegi findet mit einem MotoGP-Piloten weniger als geplant statt. Avintia-Pilot Tito Rabat hat sich entschieden, das zweite der vier Übersee-Rennen der Königsklasse ausfallen zu lassen.

Das bestätigte Rabat selbst in einem Interview mit Simon Crafar im offiziellen MotoGP-Livestream während der Warm-Up-Session. Diese ließ der Avintia-Pilot bereits ausfallen. "Es ist nicht möglich für mich, heute zu fahren", fasst Rabat zusammen. "Ich habe mich gestern dazu entschieden, an diesem Wochenende nicht mehr teilzunehmen."

Doch woher kommt Rabats Entscheidung? Die Probleme für den Spanier starteten bereits am Qualifying-Samstag. Dort zog er sich bei einem Zwischenfall im dritten Freien Training eine Verletzung des rechten Handgelenks zu. In Folge dessen fuhr er im FP4 nur eine Sichtungsrunde, im Qualifying ging er dann gar nicht auf die Strecke.

Aber als wäre das nicht Grund genug, kassierte Rabat aber auch noch eine Strafe vom MotoGP Stewards Panel. Im vierten Freien Training wurde in Rabats Ducati GP18 der achte Motor der laufenden Saison eingebaut, was nicht regelkonform ist. Deshalb erlegten die Offiziellen Rabat für den Japan GP als Strafe einen Start aus der Boxengasse auf, fünf Sekunden nachdem die rote Ampel am Ausgang der Pitlane erloschen ist.

Mit der Aussicht auf einen Rennstart mit Verletzung und einer Strafe hat sich Rabat nun entschieden, das Rennen ganz auszusetzen. Im Interview nannte der Avintia-Pilot allerdings nur seine Probleme mit dem Handgelenk als Grund für seine Entscheidung: "Ich könnte fahren, aber ich habe entschieden, dieses Wochenende vorzeitig zu beenden und dann fit für Australien zu sein", so Rabat.


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