MotoGP

MotoGP - Lorenzos Horrorstart: Unbewusst Pit-Limiter aktiviert

Peinlicher Fehler für Jorge Lorenzo beim Start zum Argentinien! Der MotoGP-Star hatte den Pit-Limiter aktiviert und fiel ans Ende des Feldes zurück.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Nach zwei MotoGP-Rennen für Repsol Honda hält Jorge Lorenzo bei gerade einmal sieben Punkten. Auf Rang 13 beim Saisonauftakt in Katar folgte der zwölfte Platz im Argentinien-GP. Dabei profitierte Lorenzo sogar noch von der Kollision zwischen Maverick Vinales und Franco Morbidelli in der letzten Runde. Ansonsten hätte sich der Honda-Neuzugang im Vergleich zu Katar sogar noch verschlechtert und das obwohl er am Losail International Circuit mit einer angebrochenen Rippe unterwegs war.

Doch wieso ging das Rennen von Argentinien für Lorenzo dermaßen in die Hose? Er verbaute sich schon am Start jegliche Chance auf ein gutes Ergebnis. Von Platz zwölf aus wäre eine Fahrt in Richtung der vorderen Positionen möglich gewesen, stattdessen ging Lorenzo als Letzter in die erste Kurve. Er hatte in der Startaufstellung versehentlich den Pit-Limiter, der die Höchstgeschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer begrenzt, aktiviert.

In den TV-Bildern ist zu erkennen, wie Lorenzo bereits vor dem Anfahren verwirrt wirkt und in Richtung seines Lenkers, wo Funktionen wie der Pit-Limiter ein- und ausgeschalten werden können, blickt. Spätestens nach den ersten Metern wird ihm sein Fehler bewusst, doch da ist es bereits zu spät. Das gesamte Feld liegt vor ihm.

"Ich muss den Pit-Limiter unbewusst aktiviert haben, denn ich kann mich nur erinnern, ganz normal die Launch-Control eingeschalten zu haben", wunderte sich Lorenzo im Anschluss selbst über seinen Fehler. "Nach dem Start ist die Drehzahl dann plötzlich abgesackt, als hätte ich keinen Sprit mehr. Ich wusste nicht was los war und alle Fahrer haben mich überholt."

Griff macht Lorenzo das Leben schwer

Damit war Lorenzos Rennen eigentlich schon am Start gelaufen, doch es sollte noch schlimmer kommen. Gerade, als er einige Positionen gutmachen konnte, löste sich nach und nach der Gummigriff an seinem Lenker. "Am Ende hatte ich überhaupt keinen Halt mehr. So war es sehr schwer, mich nach vorne zu arbeiten. Noch dazu war der Grip nach dem Moto2-Rennen und durch die höheren Temperaturen sehr schlecht. Es war ein Albtraum."


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