MotoGP

MotoGP Shakedown 2019 in Sepang: Espargaros mit Bestzeiten

Beim Shakedown-Test der MotoGP in Sepang erzielten die Espargaro-Brüder die Bestzeiten. Jonas Folger stürzte bei seinem Testeinsatz für Yamaha.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Vor den ersten offiziellen Testfahrten der MotoGP-Saison 2019 vom 6. bis 8. Februar fand in Sepang ein Shakedown-Test statt. Vom 1. bis 3. Februar konnten die Teams testen, ob alle Komponenten ihrer Bikes funktionieren. Zudem konnten sie für die offiziellen Testfahrten ein Basis-Setup erarbeiten und Prioritäten für das Testen bestimmter Teile setzen.

Die vier Hersteller, die über keine Concessions verfügen, durften ausschließlich ihre Entwicklungspiloten einsetzen, wohingegen bei KTM und Aprilia auch die Stammpiloten fahren durften. KTM-Testpilot Dani Pedrosa war nicht dabei, weil er sich noch von seiner Schlüsselbein-Operation erholt.

Außer den MotoGP-Bikes waren auch Superbike-Maschinen zur Vorbereitung auf die 8 Stunden von Suzuka auf der Strecke. Es gab keine offizielle Zeitnahme, daher greifen wir auf Infos der Webseite crash.net zurück, die zumindest über die Zeiten von Tag 2 und Tag 3 verfügt.

Von Tag 1 in Sepang ist nur bekannt, welche Piloten im Einsatz waren: Stefan Bradl (Honda), Michele Pirro (Ducati), Sylvain Guintoli (Suzuki), Mika Kallio (KTM) und Bradley Smith (Aprilia). Yamaha verzichtete auf den ersten Shakedown-Tag in Malaysia.

An Tag 2 setzte KTM auch die Stammpiloten Johann Zarco und Pol Espargaro ein, sowie die Tech3-Fahrer Hafizh Syahrin und Miguel Oliveira. Für Yamaha testete Katsuyuki Nakasuga, bei Suzuki kam Takuya Tsuda hinzu. Bradl (Honda), Pirro (Ducati), Guintoli (Suzuki), Kallio (KTM) und Smith (Aprilia) waren erneut im Einsatz. Pol Espargaro war in 2:00.812 Minuten Schnellster vor Bradl und Smith.

Am dritten Tag kam Jonas Folger zu seinem ersten Einsatz, während Nakasuga auf einer zweiten Yamaha weiter testete. Folger löste eine von zwei roten Flaggen an diesem Tag aus, da er in Kurve neun stürzte. Die andere Unterbrechung gab es wegen des Sturzes eines Superbike-Piloten. Am Nachmittag kamen zudem kurzzeitig die Regenflaggen zum Einsatz, weil ein paar Tropfen fielen.

Neu im Aufgebot der Testpiloten war am Sonntag BSB-Pilot Bradley Ray, der zum ersten Mal das MotoGP-Bike von Suzuki pilotieren durfte. Eigentlich hätte auch Andrea Iannone zu den Testfahrten stoßen sollen. Wegen eines entzündeten Zahns pausierte der Aprilia-Pilot jedoch. Teamkollege Aleix Espargaro war Schnellster in 2:00.500 Minuten vor seinem Bruder Pol und Pirro.

Am 6. Februar beginnen die ersten offiziellen Testfahrten der MotoGP-Saison 2019. Alle Infos findet ihr in unserer Vorschau:


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