Alvaro Bautista verabschiedete sich frühzeitig in Brünn aus dem Rennen. "Ich habe ein komisches Gefühl, denn ich bin frustriert, dass ich durch den Sturz das Rennen nicht beenden konnte, aber ich bin trotzdem ziemlich glücklich, denn ich habe alles versucht, um an der Spitzengruppe dranzubleiben", beschrieb er. Denn Bautistas Rundenzeiten lagen nicht weit hinter denen der Top-Piloten, nachdem er von weit hinten gestartet war und einige Fahrer in den ersten Kurven überholt hatte.

"Ich habe alles gegeben, ich war am Limit, aber hatte alles unter Kontrolle und dann bin ich sechs Runden vor Ende gestürzt. Mir ist das Vorderrad weggerutscht und das war komisch, denn ich bin wie in der Runde zuvor in die Kurve gefahren und habe nichts anderes gespürt", erklärte der Spanier. "Ich möchte mich bei Team und den Sponsoren für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung bedanken."

Zudem entschuldigte er sich: "Es war für uns alle ein schwieriges Wochenende: Wir sind mit zwei Bikes gekommen und nur eins startete im Rennen und am Ende kam keins ins Ziel." Bautista hatte ein gutes Ergebnis erwartet, war am Ende aber enttäuscht. Er fügte hinzu: "Wir müssen in den nächsten Rennen gut weiterarbeiten, wir haben ein gutes Renntempo und einen guten Rhythmus, aber wir müssen uns noch in der Qualifikation verbessern. Ich denke, wenn wir näher an der Spitze starten, können wir einfacher an der Spitzengruppe dranbleiben und die Ergebnisse werden kommen."