Es war kein einfaches Wochenende für Yamaha Fahrer Ben Spies, das "körperlich anstrengendste", das er je gefahren sei, meinte der Texaner nach dem Rennen in Brünn. Doch die Anstrengungen blieben nicht unbelohnt, denn er holte Platz fünf und konnte sich damit in der Gesamtwertung ein Stück näher an die Kontrahenten Valentino Rossi und Dani Pedrosa heranarbeiten. Einziger Verlust, der rechte Arm:

"Mein rechter Arm ist taub, denn der musste die ganze Arbeit machen. Das war ein extrem anstrengendes Rennen, ab Runde neun war jede ein Kampf", führte er nach dem Rennen aus. Doch Valentino Rossi im Nacken sitzen zu haben, scheint einiges an Kräften freizusetzen: "Valentino war hinter mir und in der Gesamtwertung bin ich noch hinter ihm, daher wollte ich im Rennen unbedingt vor ihm bleiben. Ich dachte 'ich geb solange alles bis ich vom Moped falle'. Nun bin ich nicht heruntergefallen und konnte sogar ein gutes Ergebnis holen."

Spies bedankte sich bei seinem Team für eine gute Maschine und bei den Mitarbeitern des Clinica Mobiles für deren Hilfe.