Zwar hatte Colin Edwards am Samstag in Silverstone auf der Event-Bühne gemeint, er werde den verletzten Valentino Rossi nicht im Werksteam ersetzen, aber dennoch wird der Texaner weiter als Favorit auf den freien Posten im Yamaha-Team gehandelt. Unter anderem auch von Rossis Crewchief Jeremy Burgess, der gegenüber dem australischen Fernsehsender One HD meinte, sein Bauchgefühl tippe auf Edwards, auch wenn er noch nichts Offizielles von seinem Arbeitgeber gehört hatte.

"Er deckt alle Punkte ab, er kennt das Team und die Maschine", sagte der Australier. Ein weiterer Faktor pro Edwards ist die Motorenbeschränkung. Da die Fahrer nur sechs Aggregate pro Saison zur Verfügung haben, wäre es hilfreich, einen erfahrenen Piloten auf Rossis Maschine zu haben, der weiß, wie er den Motor schonen kann.

Und zu noch einem Thema durfte Burgess Stellung nehmen: Rossi und Ferrari. Er bestätigte, dass es eine enge Beziehung zwischen dem Autobauer aus Maranello und dem Italiener gibt und das Unternehmen soll fest versprochen haben, sollten die Regeln einen dritten Ferrari in der Formel 1 zulassen, so würde der Rossi gehören; wenn er ihn denn wollte.