Nach seinem Sieg in Silverstone hatte Jorge Lorenzo einiges zu sagen, unter anderem über seine Konkurrenten Dani Pedrosa, Andrea Dovizioso, Casey Stoner und Ben Spies. So meinte er, dass Pedrosa schneller sei als Dovizioso. "Aber Dovizioso ist in jedem Rennen in den Top Vier. Also ist Dovizioso wie bei den 250ern der konstante Fahrer und vielleicht kann er dadurch Dani am Ende der WM schlagen. Aber für mich hat Dani etwas mehr Talent und er kann Rennen gewinnen", sagte er.

Bei Stoner war der Fall etwas anders gelagert. So war sich Lorenzo sicher, ohne den schlechten Start wäre der Australier in Silverstone Zweiter geworden, da er sich vom letzten Platz nach dem Start noch auf Rang fünf nach vorne fuhr und nur knapp hinter dem zweitplatzierten Andrea Dovizioso ins Ziel kam. Dass Stoner nach fünf Rennen noch kein Podest eingefahren hat, erklärte er folgendermaßen: "Ich habe viel Respekt vor dem Talent von Casey. Aber manchmal haben die Fahrer Probleme mit dem Selbstvertrauen und wenn man im Kopf nicht frei ist, dann ist es in dieser Klasse schwierig, vorne zu sein."

Besonders angetan war Lorenzo von Spies. "Ja, den mag ich", meinte der WM-Führende. Die Gründe dafür sind die Aggressivität und die Konzentration, die Spies am ganzen Wochenende zeigt. "Und man kann sehen, er hat klare Ziele und es ist nur eine Frage der Zeit, bevor er konstant auf dem Podest stehen kann."