"Es war ein recht normaler Freitag, an dem wir das übliche Programm erledigt haben. Sprich, wir haben an der Abstimmung der Autos für diese Rennstrecke gearbeitet und uns mit den Reifen auseinandergesetzt", erzählte Sauber-Technikdirektor James Key. Sowohl Kobayashi als auch De la Rosa erledigten in beiden Sessions umfangreiche Rennvorbereitungen.

"Das hat sehr gut funktioniert. Über größere Distanzen waren die Zeiten gut und ziemlich konstant. Für einzelne Runden mit neuen Reifen müssen wir noch die richtige Balance finden", erklärte De la Rosa. Laut Kobayashi hat Sauber noch mit zwei Defiziten zu kämpfen: fehlender Grip und zu wenig Speed auf den Geraden. "Wenn man an einem Problem arbeitet, ist das schnell kontraproduktiv für das andere. Aber wir werden den richtigen Kompromiss finden", ist der Japaner überzeugt.

Im Renntrimm sei der Speed des C29 laut Key etwas besser. "Ich denke im Renntrimm ist unser Tempo akzeptabel. Mit weniger Gewicht müssen wir noch schneller werden, aber wir wissen, in welche Richtung wir arbeiten müssen. Im Mittelfeld geht es sehr eng zu, wir müssen das maximal Mögliche aus den Autos herausholen", erklärte Key. "Ansonsten gab es heute keine technischen Probleme, und die Fahrer sind einigermaßen zufrieden mit den Autos", fuhr er fort.