"Wer in der Startaufstellung einen Schritt nach vorne machen will, der muss zwei Schritte auf einmal schaffen. Genau das ist uns hier gelungen", jubelte Teamchef Peter Sauber. Mit Startplatz zehn und zwölf setzte Sauber in Barcelona ein deutliches Ausrufezeichen. Auch die Piloten freuten sich über den Fortschritt im Team.

"Das Team hat super gearbeitet - nicht nur heute, sondern auch in den vergangenen drei Wochen. Wir haben eine neue Entwicklungsrichtung eingeschlagen und es zum Lohn zum zweiten Mal in das Qualifying der schnellsten Zehn geschafft", erklärte Kamui Kobayashi. Von Technikdirektor James Key gab es für beide Piloten lobende Worte. "Die Leistung von beiden Fahrern war klasse. Die Neuerungen funktionieren, das ist ein gemeinsamer Verdienst. Wir können stolz auf diesen Fortschritt sein und müssen diesen Schwung jetzt nutzen", betonte Key.

De la Rosa wollte ins Q3

Vor dem Qualifying wusste man nicht genau, wie gut der C29 sei. "Wir waren uns zu Beginn nicht im Klaren darüber, wie weit wir es schaffen könnten, aber nach dem ersten Teil des Qualifyings war deutlich, dass wir eine gute Chance auf ein starkes Resultat hatten. Das hat sich dann in Q2 bestätigt. Pedro verfehlte den Einzug ins Top-Ten-Qualifying nur knapp. Kamui schaffte es, eine hervorragende Runde zusammenzubringen und in Q3 zu kommen", erzählte Key.

Lediglich Pedro de la Rosa war mit seiner Performance nicht zufrieden. "In Q2 war ich Sechster, und es war eindeutig möglich, unter die besten Zehn zu fahren. Ich habe noch nicht richtig verstanden, warum es nicht geklappt hat", verriet der Spanier. Der Sauber-Pilot kämpfte mit Untersteuern und in seiner schnellsten Runde rutschte er in Kurve zwei etwas zu weit hinaus. "Wie auch immer: Das Gute ist, dass wir wirklich einen großen Schritt nach vorn gemacht haben. Gegenüber dem GP China sind wir deutlich konkurrenzfähiger", meinte De la Rosa.