Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache: Fünf Rennen, fünf Pole Positions für Red Bull. Drei Mal stand Sebastian Vettel ganz vorne, gewonnen hat er aber nur ein einziges Rennen, und zwar von Startplatz 3. Ist Platz 2 im Qualifying in Spanien also ein gutes Omen? "Wenn man der Statistik glaubt, hat noch kein Polesetter ein Rennen gewonnen, aber ich wäre trotzdem lieber auf der Pole", sagt Vettel.
So möchte er sein Überholkunststück aus Malaysia wiederholen, dort schnappte er sich gleich zwei Gegner vor der ersten Kurve, darunter sein Teamkollege Mark Webber. "Es ist kein Geheimnis, dass ich hier gerne das gleiche schaffen würde", sagt Vettel, der in Barcelona auch nur einen Platz gutmachen muss. "Aber Mark startet auf der sauberen Seite und ich muss erst mal schauen, dass ich gut loskomme und keine Plätze verliere." Danach sei es ein langer Weg bis zur ersten Kurve.
Das Qualifying verlief aus seiner Sicht in Ordnung. "Natürlich wäre ich lieber vorne gewesen, aber es hat heute nicht ganz gereicht." Viel habe ihm auf seinen Teamkollegen nicht gefehlt, aber auch ein Zehntel könne manchmal zu viel sein. "Heute war Platz 1 nicht drin, Mark war einfach einen Tick besser."
Die erste Reihe reicht Vettel vorerst auch aus. "Schauen wir, dass wir morgen als Erster und Zweiter ins Ziel kommen, dann hoffentlich in umgedrehter Reihenfolge." Der große Vorsprung von Red Bull im Qualifying sehe komfortabel aus, gesteht Vettel. Trotzdem müsse das Team auf dem Boden bleiben. "Wir haben gesehen, was am Sonntag alles passieren kann." Das Ziel ist es, das Auto ohne Schäden und Probleme bis ins Ziel zu bringen.



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