Formel 1

Zwei Punkte sind besser als gar nichts - Glocks härtester Gegner war der harte Reifen

Timo Glock hat im mittleren Stint das Rennen verloren. Auf den harten Reifen hatte der Toyota-Pilot keine Chance zu attackieren.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Timo Glock steht vor einem Rätsel. Nachdem er seinen Toyota im Qualifying auf Platz zwei gestellt hatte, musste er sich im Rennen mit Platz sieben begnügen. Der Grund: die harten Reifen. "Nach fünf, sechs Runden wusste ich schon, dass wir den falschen Reifen hatten. Da ging gar nichts mehr. Wir müssen jetzt analysieren warum, weshalb, wieso. Ich habe keine Ahnung, warum der Reifen bei Jarno funktioniert hat und bei mir nicht", erklärte der Deutsche nach dem Rennen.

Nach dem Start sah es noch gut für Glock aus. Der Toyota-Pilot ging an seinem Teamkollegen Jarno Trulli vorbei und führte das Rennen an. "Der Start verlief vielversprechend. Dann gingen ich und Jarno als Erstes an die Box, das war eine wirklich kritische Situation. Als ich mit den harten Reifen zurück auf die Strecke ging, ich weiß nicht, wie viel Sekunden ich auf den ersten zwei Runden verloren habe. Ich kämpfte mit dem Grip. Ich bekam die Reifen nicht auf Temperatur und rutschte auf der Strecke. Im mittleren Stint verlor ich das Rennen", verriet Glock.

Der Deutsche versuchte gegen Ende des Rennens seinen sechsten Platz gegen Kimi Räikkönen, der gerade aus der Box kam, zu verteidigen. "Ich habe in der ersten Kurve alles versucht und ihn überholt. Als ich in Kurve zwei eine engere Linie fuhr, habe ich den Schwung verloren. Kimi benutzte KERS und war schon an mir vorbei. Danach hatte ich keine Chance mehr zu attackieren", meinte der Toyota-Pilot. Am Ende holte Glock als Siebenter noch zwei WM-Zähler. "Zwei Punke sind immer noch besser als gar nicht. Aber jetzt schau ich nach vorne auf Barcelona", so Glock.


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