Das Qualifying scheint in diesem Jahr Fernando Alonsos Element zu sein. "Es ist schön, Dritter zu sein", sagt er. "Natürlich haben wir von Hamiltons Strafe profitiert, sonst wären wir nur Vierter, aber das ist mehr oder weniger das, was wir erwartet hatten." Besonders positiv stimmen Alonso die guten Platzierungen der ersten beiden Qualifyings. Auch da mischte er unter den Top-5 mit. "Wir sind also bei der Strategie nicht so weit weg von unseren Gegnern. Das ist gut für uns."
So gut, dass er am Sonntag aus eigener Kraft aufs Podium fahren möchte. "Wir können über einen Podestplatz nachdenken, das war in der Vergangenheit nicht möglich", betont er. "Da konnten wir nur von einem Podium träumen und mussten darauf hoffen, dass McLaren oder BMW Sauber etwas passiert." Diesmal wurde McLaren doppelt bestraft und BMW Sauber sei nicht so gut. "Es liegt mehr in unserer Hand."
Die gute Form der Franzosen bestätige die Leistung seines Teamkollegen Nelsinho Piquet. "Beide Autos sind hier besser. Nelson ist fast die gleiche Zeit wie Kubica gefahren, das bedeutet, dass unser Auto nicht mehr hinten steht." Mit Ferrari will er sich aber nicht messen. "Sie sind zu stark für uns. Aber Trulli und Kubica sind nicht weit weg." Mal seien sie im Training schneller gewesen, mal die Konkurrenz. "Gegen sie können wir um das Podium kämpfen." Dabei möchte er den Vorteil der besseren Startposition ausnutzen. "Ferrari können wir unter normalen Bedingungen jedoch nicht schlagen."
Trotz aller Freude über die guten Qualifyingergebnisse der letzten Rennen weiß Alonso, dass das nicht alles ist. "Wir müssen die Rennen auch beenden und die Punkte mitnehmen. Wir müssen die Arbeit am Sonntag zu Ende bringen."



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