Es hat wieder nicht sollen sein. Bis zum letzten Anlauf im ersten Qualifying lag Adrian Sutil vor seinem Teamkollegen, alles sah nach einem internen Sieg aus, doch dann wollte der Force India im ersten Sektor nicht wie Sutil es wollte. "Was mich am meisten ärgert, ist, dass im dritten Anlauf nur in einer Kurve etwas daneben gegangen ist", sagt Sutil. "Das Auto hat aus irgendeinem Grund extrem über die Vorderachse geschoben und ich habe im ersten Sektor drei Zehntel liegen gelassen."
In den anderen beiden Sektoren sei alles normal gelaufen. "Ich war mir sicher, dass ich vor Giancarlo landen würde, aber letztlich sind es nur sieben Hundertstel - damit kann ich leben." Überhaupt fühlt sich Sutil wie neu geboren: "Das Schöne ist, dass ich jetzt da bin. Ich fühle mich im Auto wohl und bin spätestens im Qualifying angriffsbereit. Wenn es drauf ankommt, kann ich einen raushauen."
Im Rennen backt er kleinere Brötchen. "Ich möchte endlich mal ein paar Rennen durchkommen und zu Ende fahren", gibt er sein Ziel aus. "Das war in diesem Jahr etwas rar." Im Vergleich zur Konkurrenz war für Sutil nicht mehr drin. "Das war unser Maximum", gesteht er. "Es ist schade, dass wir damit Vorletzter und Letzter sind und auch im Rennen keine Chance haben werden." Denn der Abstand zum nächsten Team sei eine halbe Sekunde. "Das ist zu viel."



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