Die ersten Test-Wochen als offizieller Red-Bull-Stammpilot sind für Isack Hadjar vorbei. Als nächstes wartet der Formel-1-Saisonauftakt in Australien auf ihn. Obwohl die Wintertests nicht optimal verliefen, geht Hadjar optimistisch in das erste Rennwochenende.

Isack Hadjar: Fühle mich so gut wie möglich vorbereitet

"Ich fühle mich auf Melbourne so gut wie möglich vorbereitet. Wir haben viele Testpunkte abgearbeitet und ich bin sehr zufrieden mit unserem Verständnis für das Auto", sagt Hadjar. Die erste Ausfahrt mit dem RB22 beim Shakedown in Barcelona verlief allerdings nicht wie geplant. Hadjar schlug am zweiten Tag in die Bande ein.

Beim zweiten Test in Bahrain verpasste er einen Tag durch einen Druckverlust in einem der Kühlflüssigkeitssysteme nahezu den gesamten Vormittag. "Das ist schon eine ganze Menge. Aber wir achten immer darauf, dass wir kompakt arbeiten und das Beste aus den anderen Trainingseinheiten herausholen", gab sich Hadjar unbesorgt.

F1-Teamwechsel verlief reibungslos

Dabei sollte Hadjar als neuer Red-Bull-Fahrer besonderes Interesse daran haben, so viel wie möglich zu fahren. Auch weil er mit Max Verstappen einen Teamkollegen hat, der nicht für die Langlebigkeit seiner Teamkollegen bekannt ist. Doch davon lässt sich der 21-Jährige nicht beunruhigen – auch weil das Team für ihn nicht ganz neu ist.

2023 und 2024 fuhr er bereits FP1-Einsätze für Red Bull. Teamchef Laurent Mekies kennt er zudem bereits aus seiner Zeit bei den Racing Bulls. Zusätzlich absolvierte er Simulator-Einheiten in Milton Keynes. "Das hat den Übergang sehr erleichtert. Der Wechsel ist sehr reibungslos verlaufen, ich habe mich gar nicht so gefühlt, als würde ich in ein neues Team wechseln. Da habe ich großes Glück gehabt", so Hadjar.

Was uns die Tests in Bahrain wirklich über das Kräfteverhältnis der Königsklasse erzählen, erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Keine großen Erwartungen für F1-Auftakt in Australien

Auch die Zusammenarbeit mit Max Verstappen läuft laut Hadjar bisher problemfrei. Große Erwartungen für den Saisonstart in Australien vom 6. bis 8. März hat Hadjar aber nicht. "Das Ziel ist, das Gelernte optimal zu nutzen, alles noch einmal zu korrelieren und sicherzustellen, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen."

Größere Probleme als Hadjar hatte eindeutig Aston Martin. Das Team erlebte in Bahrain ein Fiasko. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Video.

Nur 6 Runden! Honda-Fiasko verschärft Aston Martins F1-Krise (14:21 Min.)