Mit Spannung wird der erste Launch der Saison 2026 erwartet. Im Rahmen des Ford Season Launch präsentieren Red Bull Racing und Racing Bulls die Livery der neuen Formel 1-Boliden. Unter dem Slogan "Go Like Hell" stellt Ford Racing sein Motorsport-Programm in Detroit vor, das von NASCAR bis Dakar reicht. Der Launch wird für Fans via Livestream übertragen – allerdings bedeutet das früh aufzustehen, denn durch die Zeitverschiebung geht's bei uns erst ab 04:00 Uhr los.
Welches Team präsentiert seinen F1-Boliden wann und wo. Zur Übersicht:
Ob Dr. Helmut Marko den ersten Launch eines Red-Bull-Boliden, in dem ein selbstgebauter Motor steckt, verfolgen wird? Im Interview mit dem ORF verriet er: "Ich beobachte das natürlich mit Interesse, aber ohne, dass ich jetzt nervös wäre oder schlecht schlafen würde." Anfang Dezember ließ Red Bull die Bombe via Pressemitteilung platzen, dass der Österreicher 2026 nicht mehr als Motorsportberater des F1-Rennstalls fungieren wird. Dennoch stehe man immer noch in freundschaftlicher Verbindung.
Mit Blick auf die neue Saison inklusive neuem Reglement sagt er: "Vergangenes Jahr war das Feld so dicht zusammen wie nie. Ich glaube, das wird sich deutlich auseinanderziehen. Ich fürchte, die Abstände werden drastisch zunehmen. Man muss bedenken, wir haben den Verbrennungsmotor, wir haben die Batterie, dann die Software für die Einspeisung. Zusammen mit dem CO2-freien Benzin sind das schon einige Faktoren", meinte Dr. Marko. Schon jetzt spekulieren viele, dass es womöglich zu einer Wiederholung von 2014 kommen könnte, als Mercedes allen auf und davon gefahren ist. Auch Marko befürchtet, dass ein Mercedes-befeuerter Fahrer im Titelkampf das Rennen macht.
F1-Weltmeister 2026? Diese Namen nennt Marko
"Ich fürchte, es wird jemand sein, der das Mercedes-Triebwerk verwendet. Es könnte also wieder Lando Norris sein. Auch Williams macht einen ziemlichen Fortschritt, hört man. Und wenn George Russell an der Spitze sein will, muss er das jetzt umsetzen und um die WM fahren", so der Österreicher. Aber selbst wenn der Mercedes-Motor wieder das Maß aller Dinge ist, schreibt Dr. Marko seinen Schützling Max Verstappen nicht ab. Schließlich bringt das Reglement nicht nur einen neuen Motor mit sich, sondern auch eine neue Aerodynamik inklusive beweglicher Front- und Heckflügel.
Sie ersetzen das bisherige Drag Reduction System (DRS) und ermöglichen je nach Streckenabschnitt eine Konfiguration mit hohem oder niedrigem Abtrieb - für mehr Grip in den Kurven und mehr Geschwindigkeit auf den Geraden, genau dort, wo die Fahrer es brauchen. "Der Fahrer bekommt jetzt einen noch größeren Stellenwert. Das wird ein immenser Vorteil für Max sein, weil er kann sauschnell fahren und gleichzeitig denken", so der 82-Jährige. Die Kritik vom früheren Verstappen-Teamkollegen Sergio Perez, wonach bei Red Bull alles ein Problem gewesen sei, kann Dr. Marko nicht nachvollziehen.
"Diese Aussagen sind für mich überraschend, immerhin stand er vor Red Bull ohne Vertrag da. Das seine Performance zum Schluss nicht mehr gestimmt hat, hatte verschiedene Gründe, aber im Grunde hat er seine Karriere bei Red Bull gemacht", stellte Dr. Marko klar. Im Podcast "Oso Trava" rechnete der Mexikaner, der 2026 mit Cadillac sein F1-Comeback gibt, mit seinem früheren Arbeitgeber ab. "Das Team hatte an allem etwas auszusetzen. War ich schneller als Max, war das ein Problem und sorgte für dicke Luft. War ich langsamer, war es genauso ein Problem", klagte Pérez. Für ihn sei Verstappens Teamkollege zu sein "der undankbarste Job in der ganzen Formel 1".
Wir haben die Künstliche Intelligenz gefragt, welches Team die höchste Wahrscheinlichkeit hat, 2026 das stärkste Gesamtpaket zu stellen und den Titel zu holen. Gespannt auf die Antwort?



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