Carlos Sainz und Alexander Albon starten den Katar-Sprint von den Plätzen acht und zehn. Für die beiden Williams-Piloten kam das unerwartet. In Katar dominieren besonders schnelle und mittelschnelle Kurven. Das ist eigentlich kein Williams-Terrain. Das Team aus Grove experimentierte also mit den Autos - und das mit Erfolg.
Carlos Sainz: Würden das F1-Auto sonst nie so fahren
Besonders Carlos Sainz stach hervor. Der Spanier beendete jede einzelne der Qualifying-Sessions in den ersten Zehn. Im Sprint der Formel 1 am Samstag startet er von Platz acht, dem ersten Punkteplatz.
"Wir waren viel schneller als erwartet. Vor dem Wochenende haben wir gedacht, beide Autos könnten in Q1 ausscheiden. Aber es lief schon vom Training an besser als erwartet", berichtet Sainz.
Das Ergebnis eines Wunders ist das allerdings nicht. Der FW47 war auf dem eigentlich ihm nicht liegenden Lusail International Circuit nicht plötzlich schneller, vielmehr experimentierte das Team mit den Autos.
"Wir mussten viel experimentieren und sind das Auto mit Einstellungen gefahren, mit denen wir es normalerweise niemals fahren würden", so Sainz. "Und das hat scheinbar funktioniert."
Alexander Albon kommt zu spät aus der Box
Alexander Albon fiel in SQ3 eher durch seinen Fehler in der letzten Kurve vor Lando Norris auf. Doch mit Platz zehn hat auch er eine gute Ausgangslage für den Sprint. Nur hätte die aus seiner Sicht besser sein können.
"Die Ausführung war nicht gut. Wir sind viel zu spät aus der Garage gekommen. Wir haben uns gestreckt, um noch irgendwie rechtzeitig über die Ziellinie zu kommen. Das war chaotisch", berichtet Albon. Durch den Fehler blieb es für ihn bei Platz zehn. Damit startet er hinter Charles Leclerc, der damit noch bester Ferrari-Pilot ist.
Doch auch er weiß um den großen Schritt des Teams. "Wir waren eigentlich deutlich schneller als gedacht." Auf eine Sprint-Prognose lässt er sich allerdings nicht ein. "Wir werden versuchen, nach vorne zu kommen."



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