Yuki Tsunoda und Red Bull. In den bisherigen 12 gemeinsamen Wochenenden 2025 war das keine Traumpaarung. Tsunoda hatte Probleme mit dem Red Bull, und dazu oft einen Spezifikations-Rückstand im Vergleich zu Teamkollege Max Verstappen. Zumindest das ändert sich mit dem Formel-1-Wochenende in Zandvoort. Doch auch an der Pace haben Tsunoda und Red Bull im Simulator gearbeitet und damit auch Verbesserungen am Simulator selbst vorgenommen.
Tsunoda mit besserer Korrelation im F1-Simulator
Schon in den letzten zwei Rennen vor der Sommerpause waren bei Tsunoda Fortschritte zu erkennen. Unter anderem auch dank eines neuen Unterbodens in Belgien. Prompt qualifizierte sich der Japaner für Q3 in Belgien. Jetzt soll sich dazu die zusätzliche Simulator Arbeit während der Sommerpause bezahlt machen.
"Es ist ganz offensichtlich, dass zusätzliche Simulationsarbeit die Korrelation für das nächste Rennen verbessert. Der Unterschied zwischen Ungarn und den Niederlanden ist ziemlich groß", erklärt Tsunoda.
So konnte Red Bull die Korrelation zur Strecke und das Verständnis für den RB21 verbessern. "Ich denke, es gibt einige Dinge, die wir verbessern wollten. Wir haben sie vor der Sommerpause im Simulator gefunden und haben sie behoben", verrät Tsunoda.
"Die eigentliche Simulationssitzung, die Max und Ich dieses Wochenende absolviert haben, war qualitativ besser. Wir haben so versucht, die Performance zu verbessern", sagt der Red-Bull-Pilot.
Tsunoda für zweite Saisonhälfte optimistisch: Ich bin bereit
Neben der zusätzlichen Simulator Arbeit hat Tsunoda ab diesem Wochenende auch dieselbe Spezifikation an seinem Auto wie Max Verstappen. Seit seinem Unfall in Imola befand sich Tsunoda immer in einem Mal kleineren, mal größeren Spezifikations-Rückstand.
"Es ist ziemlich ähnlich. Ich kenne noch keine genauen Details, aber es ist nicht vergleichbar mit beispielsweise vor Spa oder in Ungarn, was auch immer. Der größte Unterschied war bis vor Spa", sagt Tsunoda.
Jetzt will sich der Japaner in den letzten zehn Rennen der Saison rehabilitieren. Die ersten Ansätze einer Verbesserung erkannte er schon vor der Sommerpause. Mit dem Q3-Einzug in Belgien konnte er zumindest einen kleinen Lichtblick zeigen. Dafür liefen das Rennen in Belgien und der Ungarn GP weniger erfolgreich. "Ich denke, die letzten beiden Rennen vor der Sommerpause liefen vom Tempo her ganz gut. Von den Ergebnissen her konnte man da wahrscheinlich nicht viel sehen", so Tsunoda.
"Aber ich denke, an sich war es nach meinem Upgrade ziemlich gut. Wir haben, seit ich zu Red Bull gekommen bin, viel gelernt, vor allem bezüglich der Beziehung und dem Verständnis zwischen den Ingenieuren. Das wird jetzt viel besser. Ich bin bereit, stark in die zweite Saisonhälfte zu starten."



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