Liam Lawson hatte einen verhexten Start in das Formel-1-Jahr 2025. Nach zwei Rennen war bei Red Bull für den Neuseeländer Schluss. Yuki Tsunoda ersetzte ihn. Lawson musste zurück zu den Racing Bulls – und tat sich auch dort im Vergleich mit Teamkollege Isack Hadjar zunächst schwer. Doch mittlerweile hat er sich wieder gefangen. In den letzten beiden Rennen sammelte er Punkte. Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane verrät, wie das Team Lawson wieder aufbaute.

Alan Permane: Lawson nach Red-Bull-Rauswurf niedergeschlagen

Alan Perman ist nach dem Abgang von Laurent Mekies neuer Teamchef bei den Racing Bulls. Schon zuvor war er als Renndirektor tätig, und konnte sich Lawsons Reise vom Beginn der Saison bis jetzt genau anschauen.

"Die zwei Rennen bei Red Bull waren natürlich sehr hart für ihn. Er war definitiv etwas niedergeschlagen. Wir haben getan, was wir konnten, um ihm zu helfen. Direkt in unser Auto zu steigen, ohne es getestet zu haben, war natürlich nicht einfach", berichtet Permane.

Entsprechend mau waren auch die ersten Ergebnisse Lawsons. In seinen ersten fünf Rennen für die Racing Bulls 2025, beginnend mit dem Japan GP, sammelte er keinen einzigen Punkt. Das schaffte Teamkollege Isack Hadjar im selben Zeitraum gleich drei Mal.

"Er tritt gegen Isack an, der dieses Jahr herausragend war. Es ist also ein schwieriger Einstieg für ihn, aber wir haben einige Änderungen vorgenommen. Er und sein Ingenieursteam haben wirklich, wirklich hart gearbeitet, berichtet Permane.

Lawson feiert mithilfe neuer Aufhängung in Österreich Durchbruch

Beim Großen Preis von Österreich sollte sich besagte harte Arbeit endlich auszahlen. "In Österreich hatten wir einen kleinen Durchbruch. Wir hatten eine neue Vorderradaufhängung für ihn, die wir im Simulator entwickelt hatten. Er war begeistert und sie funktionierte", verrät Permane.

Seither ist Lawson auf Augenhöhe mit Hadjar. In den Rennen seit dem Österreich GP sammelte er 16 Punkte in der Weltmeisterschaft, Hadjar im Vergleich nur einen. Für ihn ideale Ergebnisse direkt vor der Sommerpause der Formel 1.

"Wir haben in Spa wieder gesehen, dass er Leistung bringt. Aber ab dem Rennen in Österreich war er wieder voller Energie", berichtet der Teamchef.

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