Oscar Piastri führt die Weltmeisterschaft der Formel 1 mit 216 Punkten an. Damit hat er 15 Punkte Vorsprung auf Teamkollege Lando Norris und 61 Punkte Vorsprung auf Max Verstappen. Ungewohnt ist diese Situation für den McLaren-Piloten nicht. Die Formel 3 und Formel 2 führte er ebenfalls an – und gewann sie später im Jahr. Für Piastri fühlt sich der WM-Kampf genauso wie in den Juniorserien an.
Oscar Piastri: Die Herangehensweise ist dieselbe wie früher
Die Formel 3 gewann Oscar Piastri 2020. Die Formel 2 2021. Allerdings ging es in der Formel 2 deutlich weniger eng als aktuell in der Formel 1 zu. Piastri gewann die Weltmeisterschaft damals mit 60,5 Punkten Vorsprung vor Ferrari-Junior Robert Shwartzman.
"Ehrlich gesagt fühlt es sich nicht so anders an. Ich habe einfach versucht, die gleiche Herangehensweise beizubehalten", so Oscar Piastri. Der Australier weiß, dass noch mehr als die Hälfte der Rennen zu absolvieren sind. (13 von 24)
"Wir sind ja noch recht früh im Jahr, also gibt es natürlich noch viel zu tun und es wird noch viel passieren, aber es fühlt sich wie vertrautes Terrain an, da ich in meiner Karriere schon viel erlebt habe, also gehe ich es nicht wirklich anders an", erklärt Piastri.
Piastri über Alpine-Stunk: Habe seit einem Jahr nicht mehr daran gedacht
Vergangene Woche verlor Oscar Piastri sieben Punkte im Weltmeisterschafts-Kampf an Lando Norris. Während der Aufholjagd hin zu Lando Norris wurde es für ihn einmal gefährlich: Nämlich, als er Franco Colapinto und Yuki Tsunoda überrundete.
Der Alpine drängte Piastri mitten im Überrundungsvorgang auf die Wiese. Piastri musste kurz aufs Gras. Später beschwerte sich der Australier am Funk: „Alpine findet nach all diesen Jahren immer noch Wege, mir eins reinzuwürgen.“
Oft denkt Piastri allerdings nicht mehr an das Vertrags-Drama 2022 zurück. "Ich habe in letzter Zeit nicht wirklich viel darüber nachgedacht. Als ich in die Formel 1 einstieg, gab es da diese Vergleiche über die Richtungen, die die Teams eingeschlagen haben. Aber jetzt habe ich ehrlich gesagt wahrscheinlich seit über 12 Monaten nicht mehr darüber nachgedacht", so Piastri.



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