Seit dem ersten Rennen hatte es Lando Norris gesagt. Kaum einer glaubte ihm, sondern packte seine Aussagen in die Tiefstapelei-Schublade. Nach Imola ist klar: McLaren ist schnell, aber nicht dominierend. Die Gefahr der Konkurrenz in Person von Max Verstappen ist nicht zu unterschätzen. "Vielleicht haben wir ein wenig mehr Einblick, was unsere Gegner wirklich können, und es wird ja oft gesagt, dass Max’ Rennwagen in gewissen Belangen schlecht sei. Ich hingegen sage: Die dürfen nie unterschätzt werden", betonte Norris.
Norris: Vorhersagen sind 2025 schwierig
Drei Pole Positions, zwei Rennsiege: Red Bull, allen voran Max Verstappen ist von Anfang an eine echte Gefahr gewesen und wird es 2025 bleiben. "Das ist ein Rennstall, der zahlreiche WM-Titel erobert hat, und sie haben Max. Niemand sollte sie infrage stellen, niemals", sagte der McLaren-Pilot. Gerade Aussagen, wonach langsame Kurvenpassagen dem RB21 nicht liegen, sind längst überholt. Das hat Verstappens Triumph in Imola bewiesen. Generell sei es 2025 schwierig Vorhersagen über die Konkurrenzfähigkeit eines Teams an einem Wochenende zu treffen.
"Wir haben es selbst in Miami und Imola erlebt. An einem Wochenende sind wir die Helden, am Wochenende darauf werden wir geschlagen, obwohl sich nichts verändert hat: Das Auto, die Reifen, alles ist gleich geblieben, nur die Strecke ist anders. Deshalb nehmen wir jedes Wochenende einfach so, wie es kommt", verriet Norris. Mit Monaco steht dem 25-Jährigen auf jeden Fall ein herausforderndes Wochenende bevor. Bisher stand er im Fürstentum, wo der Brite seinen Wohnsitz hat, noch nie in der ersten Startreihe, nur einmal (2021) gelang ihm der Sprung auf das Podium.
| Saison | Qualifying Monaco | Rennen Monaco |
| 2019 | 12 | 11 |
| 2021 | 5 | 3 |
| 2022 | 5 | 6 |
| 2023 | 10 | 9 |
| 2024 | 4 | 4 |
*2020 fand kein Monaco GP statt
Qualifying: Früher eine Stärke, heute eine Schwachstelle
Während früher das Qualifying zu seinen Stärken gehörte, ist 2025 auf einer schnellen Runde der Wurm drin. "Ich habe den Speed, aber auf den entscheidenden Runden habe ich es mehrfach nicht hinbekommen - jedenfalls nicht so wie in den Jahren zuvor", räumte der McLaren-Pilot. Er mache zwar keinen schlechten Job, aber gegen Fahrer wie Verstappen oder seinen Teamkollegen Oscar Piastri brauche es die perfekte Runde, um auf Pole Position zu stehen. "Ich habe es, ich weiß, dass es irgendwo da ist, aber es freizusetzen, erfordert Arbeit und Zeit."
Hinzu kommt, dass in Monaco erstmals zwei Boxenstopps verpflichtend sind, sprich es müssen drei Reifensätze im Rennverlauf verwendet werden. Mindestens einer der drei muss ein Medium oder Hard sein. Alles andere steht frei. Ob die neue Regel für mehr Spannung sorgt, wird man am Sonntag sehen. Laut Norris könnte man einen Überraschungssieger sehen. "Es ist gut und schlecht zugleich. Wenn man vorne steht, dann ist es schlecht. Wenn man weiter hinten steht, dann ist es eine Chance. Aber darum zerbreche ich mir noch nicht den Kopf. Jetzt steht erst einmal das Training an und darauf liegt mein Fokus", so der Brite.
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