In Miami wartet das zweite Sprint-Rennwochenende der Formel 1 auf Mercedes, George Russell und Kimi Antonelli. Die Silberpfeile kämpfen mit Red Bull und Ferrari um den zweiten Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Nach den ersten fünf Rennwochenenden 2025 ist George Russell überzeugt: Mercedes hat nicht das drittschnellste Auto im Feld. Hinter der eigenen Rennpace stehen dazu noch Fragezeichen.

Russell: Waren durchschnittlich das drittschnellste F1-Team

Mercedes liegt aktuell mit 111 Punkten recht komfortabel auf dem zweiten Platz der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Für George Russell bedeutet das allerdings nicht, dass der W15 auch tatsächlich schneller als der Ferrari und Red Bull ist.

"Ich denke, im Durchschnitt waren wir das drittschnellste Team. Charles hatte letzte Woche ein tolles Rennen, Max auch in den letzten paar Rennen. Wir waren aber einfach konstant und haben Punkte gesammelt", so Russell.

Bei Red Bull hingegen sammelte mit Max Verstappen nur ein Fahrer Punkte. Ferrari hingegen startete sehr stotternd in die Saison. George Russell sammelte währenddessen konstant Punkte und für einen Rookie lieferte auch Kimi Antonelli solide Punkte für das Team.

Russell zweifelt an Mercedes-Rennpace

Doch in Saudi-Arabien schwächelte Mercedes. Die Silberpfeile waren nur noch das viertschnellste Team. Die Fahrer holten mit Position fünf und sechs das Maximum. Für Russell sind das in Bezug auf Miami, ebenfalls ein Stadtkurs, keine guten Nachrichten. Auch die Temperatur dürfte ähnlich sein.

"Wir haben einfach etwas zu viel Gas gegeben, damit wir mithalten konnten. Charles ist ein wirklich starkes Rennen gefahren, und wir waren – ich war wahrscheinlich zu schnell für die Reifen und das Auto – dann sind wir abgefallen", analysiert Russell das Jeddah-.

Das Qualifying war dagegen konkurrenzfähiger. Ein ähnliches Szenario sieht Russell auch in Miami voraus. "Ich bin zuversichtlich, dass das Quali-Tempo in stimmen wird. Aber es ist das Renntempo. Da gibt es noch ein Fragezeichen."

Antonelli: Neue, knifflige Formel-1-Strecke

Für Kimi Antonelli ist es die nächste komplett neue Strecke im Formel-1-Kalender. "Es ist definitiv eine neue Strecke, und sie sieht auch ziemlich knifflig aus", so Antonelli. Dazu hat der Rookie nur eine Trainingssession Zeit, um sich mit der Strecke und dem Auto zu akklimatisieren.

"Es wird wirklich entscheidend sein, mit dem richtigen Rhythmus zu starten und Runde für Runde zuzulegen, um so gut wie möglich auf das Sprint-Qualifying vorbereit zu sein."

Wer ist der beste F1-Rookie 2025? Danner: Nicht Kimi Antonelli! (05:43 Min.)