Sergio Perez wechselt in Zandvoort erstmals seinen Renningenieur bei Red Bull. Hugh Bird wird von Performance-Ingenieur Richard Woods vertreten. Der Grund: Bird wird Vater. Woods rückt damit eine Position auf. Perez erklärt, wie wichtig sein Renningenieur ist und wie das die Kommunikation am Funk beeinflusst. Ein dauerhafter Wechsel ist nicht geplant.
Perez: Dauerhafter Wechsel ist nicht geplant
Für die meisten Piloten ist der Renningenieur die wohl wichtigste Person im Team. Schließlich hören die Fahrer während des Rennens nahezu nur genau diese Stimme. Der Renningenieur wird damit zum engsten Vertrauten des Fahrers. "Dein Renningenieur ist ein integraler Bestandteil deiner Arbeit und deiner Resultate", erklärt Perez.
Das könnte auch einen Einfluss auf die Kommunikation am Boxenfunk haben, weiß Perez. "Wenn Hugh nicht hier ist, können die Dinge schnell etwas direkter werden."
Doch was passiert, wenn der Wechsel an der Boxenmauer sich auszahlt, vielleicht sogar noch mehr als erwartet? Perez wäre nicht der erste Fahrer, der diese Saison eine Veränderung auf dem Renningenieursposten vornimmt. Charles Leclerc wechselte in Imola erstmals während seiner Zeit bei Ferrari den eigenen Renningenieur.
"Aktuell ist ein Wechsel nicht der Plan, aber wir werden uns natürlich anschauen, wie das alles läuft. Von meiner Seite aus bin ich glücklich mit dem Team", so Perez.
Perez über Wechsel-Vorbereitung: Waren die letzten Tage alle zusammen
Eine so wichtige Aufgabe wie die des Renningenieurs erfordert entsprechend viel Vorbereitung. "Das Team ist sehr stark. Wir drei waren die letzten Tage zusammen verbracht und wissen genau, wo wir stehen", erklärt der Red-Bull-Pilot.
Für Perez ist das besonders wichtig. Schließlich kämpfte der Mexikaner vor der Sommerpause lange mit einem Formtief. Eine Einigkeit im Kernteam soll ihm dabei helfen, wieder zu alter Form zurückzufinden.
Und das möglichst schon beim Heimspiel von Teamkollege Max Verstappen in Zandvoort und trotz "neuem" Renningenieur. "Es wird für uns immer klarer, wo wir gerade sind und woran wir noch arbeiten müssen. Das ist sehr positiv", so Perez.
"Das Wichtigste ist, dass wir mich wieder in das Fenster kriegen, in dem ich das Potenzial des Autos ausschöpfen kann. Es ist schließlich immer noch ein Red-Bull, der ist unglaublich schnell."



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