Nick Fry: Super Aguri F1 ist keine Ablenkung für Honda
Am Dienstag stellte Aguri Suzuki sein neues F1-Projekt offiziell vor. Bei B·A·R macht man sich deshalb aber keine Sorgen.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Aguri Suzuki präsentierte am Dienstag sein neues Projekt., Foto: Sutton
Aguri Suzuki musste in den letzten Tagen vieles erklären. Von den Plänen für sein neues Super Aguri F1 Team bis hin zu den Chassisproblemen für einen Einstieg 2006. Eines sagte er dabei immer wieder mit Nachdruck: Super Aguri ist kein B-Team von Honda.
Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass British American Racing Boss Nick Fry durch das zweite Team mit Honda-Motoren keine Schwächung der Werkstruppe sieht. "Hondas erste Priorität ist es mit unserem Team Rennsiege zu erzielen und WM-Titel zu gewinnen." Deshalb habe Honda B·A·R komplett übernommen.
Suzukis Kundenteams könne aus diesem Grund keine Schwächung der Mannschaft aus Brackley hervorrufen. "Ohne die Verantwortung für ein anderes Team herunterspielen zu wollen, aber unsere erste Priorität ist dieses Team. Wir werden keine Aufteilung der Energien auf ein mögliches zweites Team zulassen", bleibt Fry hart. Das Ziel für 2006 bleibt also weiterhin "Siege" mit dem Honda-Werksteam einzufahren. "Siege - Das ist Plural."
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