Sergio Perez ist in seinem zweiten Jahr bei Red Bull Racing ein Schritt nach vorne gelungen. Der Mexikaner holte auf dem Stadtkurs von Jeddah seine erste Pole Position in der Formel 1 und beendete jedes der vier Rennen nach dem Saisonauftakt in Bahrain in den Top-4. Beim Nachtrennen in Sakhir war er ebenso wie Teamkollege Max Verstappen mit defekter Benzinpumpe ausgeschieden.

Auch Teamchef Christian Horner blieb die positive Entwicklung nicht verborgen: "Checo macht einen großartigen Job. Er fährt auf einem sehr hohen Niveau. Er fühlt sich wohler im Team dieses Jahr. Und ich denke, in diesem Jahr liegt ihm das Auto besser." Als Grund für letzteres gibt der Red-Bull-Teamchef an, dass es dem Team gelungen sei, dem Auto einige störende Eigenheiten der Vorjahresmodelle auszutreiben.

Teamchef Christian Horner zeigte sich sehr zufrieden mit Sergio Perez. Grund genug für einen neuen Vertrag? -
Teamchef Christian Horner zeigte sich sehr zufrieden mit Sergio Perez. Grund genug für einen neuen Vertrag? -Foto: LAT Images

Trotz der klar ersichtlichen Leistungssteigerung von Perez vermied Horner ein Bekenntnis über die Formel-1-Saison 2022 hinaus: "Wir sind sehr glücklich mit der Arbeit, die er leistet. Jedoch haben wir erst vier Rennen von ihm gesehen, es ist also noch sehr früh im Jahr. Aber jeder innerhalb des Teams ist sehr angetan von der Leistung, die er konstant anbietet."

Red Bull hat bekanntermaßen eigentlich eine Tradition, die Nachwuchspiloten von Alpha Tauri, vormals Torro Rosso, in das Hauptteam zu befördern. Mit der Verpflichtung von Perez im Vorjahr brach das Team das erste Mal seit 2007 mit dieser Vorgehensweise. Damals kam Mark Webber von Williams zu den Roten Bullen.

Pierre Gasly und Yuki Tsunoda scheinen momentan jedoch nur die zweite Wahl für das Cockpit an der Seite von Weltmeister Max Verstappen zu sein, denn Sergio Perez bestätigte nach dem Grand Prix in Miami erste Verhandlungen mit seinem Team. Der Mexikaner wurde dabei aber ebenso wie sein Boss wenig konkret: "Ja, wir haben Gespräche begonnen, aber wir sind in keiner Eile, um etwas in Bälde zu beschließen."