Zwei weitere Formel-1-Teams haben am Montag erfolgreich die ersten Ausfahrten mit ihren neuen 2022er-Autos erledigt: Sowohl McLaren als auch Haas fuhren zwei Tage vor dem offiziellen Beginn der Testfahrten Shakedowns.

Die beiden Teams teilten sich die Strecke in Barcelona, wo am Mittwoch der erste der ersten drei Test-Tage starten wird. Der Haas VF-22 und der McLaren MCL36 fuhren wie allgemein üblich beide einen auf 100 Kilometer beschränkten Filmtag, um zum einen Promo-Material zu filmen, und zum anderen das Fahrzeug auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen. Nun fehlt nur mehr der eben erst präsentierte Alpine A522.

Erste echte Bilder zeigen Haas mit großen Unterschieden

Anders als die bisher bereits gefahrenen Teams testeten Haas und McLaren nicht auf ihren Hausstrecken. Beide transportierten ihren Autos direkt nach Barcelona an den Ort des ersten Tests und nutzten dann die Gelegenheit, um zwei Tage davor die Strecke für Filmtage zu mieten. Bei Haas waren Nikita Mazepin und Mick Schumacher, bei McLaren erst Lando Norris und dann Daniel Ricciardo aufgetreten.

Der Haas VF-22 in Händen von Nikita Mazepin -
Der Haas VF-22 in Händen von Nikita Mazepin -Foto: LAT Images / Haas

Was den Haas VF-22 angeht, so sind dies die ersten echten Bilder des Autos. Bei der Präsentation waren nur Renderings eines frühen Entwicklungsstadiums gezeigt worden. Dementsprechend groß sind die Unterschiede im Vergleich zum Präsentations-Modell: Ein flacherer Frontflügel, eine breitere Nase und größere Seitenkastenöffnungen stechen ins Auge.

Am Dienstag, dem letzten Tag vor Testbeginn, werden ebenfalls in Barcelona Autos auf der Strecke sein. Alpine hatte am Montag in Paris das Design des neuen Autos lediglich mit Showcars und Renderings präsentiert, der echte Alpine A522 wird bereits in Barcelona zusammengebaut und wird am Dienstag seinen Shakedown absolvieren.

Außerdem hat auch Ferrari einen echten Shakedown angekündigt. Zwar war der F1-75 in den Händen von Charles Leclerc und Carlos Sainz bereits auf der Hausstrecke in Fiorano gefahren, aber nur für 15 Kilometer im Rahmen eines stark beschränkten Demo-Runs.