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Formel 1

Formel 1, MSM-Dreamteam: Mercedes-Endgegner für Lewis Hamilton

Die MSM-Leser haben gewählt: Das Mercedes-Dreamteam ist fest in britischer Hand, denn ihr wollt alle nur das Eine. Da muss sich selbst Schumi anstellen.
von Florian Becker

Motorsport-Magazin.com - In der Formel 1 hat es Mercedes die vergangenen Jahre nicht allzu interessant gemacht, dafür aber im MSM-Dreamteam-Voting der Präsentationswochen. Bei einem derart erfolgreichen Team mit jeder Menge großer Namen aus Pionierzeit und Moderne war für jeden etwas dabei. Doch ihr seid von der Hamilton-Dominanz anscheinend alle so genervt, dass ihr nur noch einen Wunsch habt - und für den müssen sich selbst Michael Schumacher und Nico Rosberg hinten anstellen.

Fahrer eins im Mercedes-Dreamteam: Hamilton sticht Schumi aus

Bei der Fahrerfrage für das erste Cockpit war im Grunde kein Vorbeikommen an einer großen Legende des Sports, außer man hätte sich für Rosberg entschieden. Der Weltmeister von 2016 erhielt trotzdem 16,2 Prozent der Stimmen und landete damit vor Juan Manuel Fangio. Der fünfmalige Weltmeister und Dominator der 1950er Jahre musste sich mit 13,4 Prozent zufrieden geben.

Den Sieg machten wenig überraschend die beiden siebenfachen Weltmeister unter sich aus. Mercedes-Star Lewis Hamilton setzte sich mit 43,8 Prozent gegen Michael Schumacher durch. Zugegeben, den Kerpener verband mit dem Silberpfeil nicht die allergrößte Erfolgsgeschichte. Mit 32,2 Prozent der Stimmen steht er dafür immer noch ziemlich gut da.

Fahrer zwei im Mercedes-Dreamteam: Alle wollen den Endgegner

Der zweite Fahrer hätte gut und gerne ein fähiger Wingman sein können. Mit Stirling Moss stand sogar der unter Experten beste Grand-Prix-Pilot ohne WM-Titel zur Wahl. Doch die britische Motorsport-Ikone musste sich mit 25,9 Prozent der Votes einem jungen Landsmann der Neuzeit geschlagen geben. Stramme 67 Prozent der Leser wollen endlich sehen, wie George Russell dem ewig siegenden Lewis Hamilton das Wasser abgräbt.

Etwas, das man den beiden anderen Optionen in dieser Umfrage offenbar nicht zutraut. Nach vier Jahren im Mercedes wollen nur noch sechs Prozent den Wingman Valtteri Bottas im Weltmeister-Auto sehen. Der Finne ließ nur Hans Hermann hinter sich. Die deutsche F1-Hoffnung der Nachkriegszeit bestritt allerdings nur sechs Rennen im Silberpfeil und hätte eine zweite Chance unter diesem Gesichtspunkt vielleicht genauso wie Bottas verdient.

Teamchef im Mercedes-Dreamteam: Schumi-Fraktion leistet Widerstand

Der Mercedes-Macher des vergangenen Jahrzehnts sitzt auch bei euch an der Spitze des Dreamteams. Toto Wolff wurde mit 52,8 Prozent klar in die Rolle des Teamchefs gewählt. Der Glaube an Schumachers langjährigen Weggefährten Ross Brawn ist mit 28, Prozent für den Briten die einzige Form des Widerstands. Österreichs unvergessene F1-Legende Niki Lauda wurde mit 22 Prozent ebenfalls viel Vertrauen ausgesprochen. Der Vor- und Nachkriegsrennleiter Alfred Neubauer bildet mit sechs Prozent das Schlusslicht.

Auto für das Mercedes-Dreamteam: Silberpfeile ohne Chance

Über Jahrzehnte hinweg war der Silberpfeil das Synonym für Mercedes im Motorsport, doch ein Jahr in Schwarz haben das schnell vergessen gemacht. Die Autofrage entschied der letztjährige Mercedes F1 W11 mit 57,% der Votes klar für sich. Dahinter folgt der F1 W08, der 2017 die moderne Generation der F1-Boliden einläutete. Die weniger wohlproportionierten Autos der Jahrgänge 2014 und 2012 belegten die Ränge drei und fünf. Um ein Haar hätte sich der legendäre W 196 R nicht nur zwischen, sondern vor das Schmalspur-Duo geschoben.

Motor für das Mercedes-Dreamteam: V10 träumen wird ja noch erlaubt sein

Die Auswahl an Mercedes-Motoren war mit Blick auf das Werksteam nicht sonderlich üppig. Aus diesem Grund hatten wir dem letzten Motor der glorreichen V10-Ära in diesem Vote auch nochmal eine Chance gegeben - und fast hätte es geklappt. Die Maschine, welche 2005 den McLaren von Kimi Räikkönen und Juan Pablo Montoya befeuerte, kam auf stabile 40,2 Prozent. Der unschlagbare Mercedes-Hybrid setzte sich mit 51,4 Prozent der Stimmen trotzdem durch.


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