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Formel 1

Formel 1 Bahrain, Kimi-Classic: Räikkönen, lost in the desert

Kimi Räikkönen sorgte in seiner langen Formel-1-Karriere für viele kuriose Momente. Einen davon lieferte der Finne 2017 in Bahrain. Kimi der Wüstenwanderer.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Der Bahrain GP 2020 findet wegen des Coronavirus nicht an seinem vorgesehenen Termin statt. Am heutigen Freitag sollten eigentlich die ersten Formel-1-Motoren auf der Wüstenstrecke dröhnen. Statt mit dem Freien Training müssen wir uns die Zeit nun anders vertreiben. Was könnte da besser sein als ein altes Freies Training?

Ein Training?! Zugegeben - ein Rückblick auf einen Trainingsfreitag erscheint nicht unbedingt als gängigste Alternative, klingt nicht gerade nach einem spannenden Stück F1-Geschichte. Das war der Trainingsauftakt zum Rennen in Bahrain der Saison 2017 auch tatsächlich nicht - aber er war kurios. Weil ein gewisser Kimi Räikkönen mal wieder einen ganz besonderen Moment lieferte.

Im ersten Freien Training ereilte den Finnen ein Motorschaden an seinem Ferrari. Alles andere als in Boxen-Nähe musste Räikkönen abstellen. Problem: Ein obligatorischer Roller zur schnellen Rückfahrt stand dort gerade nicht parat. Warten? Nicht mit Kimi.

In voller Montur samt Helm stiefelte der Ferrari-Pilot bei 37 Grad Wüstenhitze einfach mal drauf los - querfeldein durch den Sand. Eine gefühlte Ewigkeit schlenderte der Iceman so umher - bis sich schließlich doch ein Rollerfahrer erbarmte.

Das wahre Ende dieses Wüstenmarschs ereignete sich allerdings erst im Netz. In den Sozialen Medien jedenfalls sorgte die Szene für allerlei Memes. Selbst die Formel 1 stieg mit ein und drehte einen neuen Karl May - okay ganz so lang war die musikalisch treffend untermalte Verfilmung von Kimi, dem Wüstenwanderer dann doch wieder nicht:

Kimi Räikkönen in der Wüste - So reagierte das Netz:


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